«Natürlich kommen die Emotionen hoch»
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Kryeziu über Letzi-Rückkehr:«Natürlich kommen die Emotionen hoch»

Darum spielt Kryeziu bei Winti nicht von Beginn weg
«Wir mussten auf Mirlind warten – er hat auf den FCZ gehofft»

Warum ist Mirlind Kryeziu noch keine Option für den Winterthurer Abstiegskampf? Winterthur-Trainer Patrick Rahmen erklärt.
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Die Bank wird laut Trainer Patrick Rahmen vorerst der Ort sein, von dem aus Mirlind Kryeziu (l.) den Anfang der Winti-Spiele erleben wird.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

  • FC Winterthur verliert im Letzigrund und bleibt defensiv weiter anfällig
  • Neuzugang Kryeziu nicht in Startelf, da über ein Jahr ohne Spiel
  • Winti stellt traurigen Rekord auf: 24 Spiele ohne weisse Weste
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Florian RazReporter Fussball

Immerhin hat er seinen Humor nicht verloren. Als ein Journalist nach dem Spiel die Frage vergisst, die er Patrick Rahmen (56) stellen wollte, meint der Trainer des FC Winterthur: «Siehst du. So ist es uns heute vor dem Tor gegangen.»

Punkt für Rahmen. Es bleibt der einzige an diesem Abend im Letzigrund. Weil die Winti-Spieler überall dort versagen, wo Spiele entschieden werden. Vorne – wo sie die Chancen schon fast slapstickmässig verstolpern. Und hinten, wo die Abwehr die Tore praktisch herschenkt.

Winti baut einen traurigen Rekord aus

Dabei schien die Dauerbaustelle in der Abwehr zuletzt doch endlich behoben. Gegen Lausanne und Lugano kassierten die Winterthurer je nur ein Gegentor. Was bemerkenswert ist für eine Mannschaft, die in ihren 23 Ligaspielen kein einziges Mal zu null gespielt hat.

Ein trauriger Super-League-Rekord, den Winti in Zürich weiter ausbaut, weil die Winterthurer wieder ins alte Fahrwasser geraten. «Wenn du so spielst wie heute, musst du damit rechnen, dass du Gegentore bekommst», stellt Rahmen trocken fest.

Eigentlich müsste das also der Moment sein, in dem Mirlind Kryeziu (29) in die Startformation rutscht. Der Innenverteidiger wurde verpflichtet, um die wacklige Defensive zu stabilisieren. Gegen den FCZ kommt er erst, als das Spiel bereits entschieden ist.

«Natürlich kommen Emotionen hoch», sagt der FCZ-Meisterheld von 2022, der in der Südkurve nicht erst seit seinem Freibier zum Abschied im Sommer 2025 Kultstatus geniesst. Klar, dass er lieber nicht als Gegner in den Letzigrund zurückgekehrt wäre: «Aber am Ende ist das das Leben eines Fussballers. Ich habe einen Job zu erledigen.»

«Das kannst du nicht simulieren»

Der besteht laut Kryeziu darin, den Teamkollegen zu helfen «mit meiner Erfahrung, mit meinem Biss und als Motivator». Und doch sieht ihn sein Trainer noch nicht in der Startformation. «Wir müssen vorsichtig sein», erklärt Rahmen mit Blick darauf, dass Kryeziu über ein Jahr lang kein Spiel mehr bestritten hat: «Er hat sich gut fit gehalten. Aber Spielsituationen kannst du nicht mit Individualtraining simulieren.»

Um so wichtiger wäre es gewesen, Kryeziu bereits in der Winterpause im Kader zu haben. Aber das scheiterte an der Sehnsucht nach seinem Stammverein, verrät Rahmen: «Wir mussten auf Mirlind warten. Er hat gehofft, dass er zum FCZ zurück kann.»

Jetzt ist das Warten zu Ende. Mirlind Kryeziu und der FC Winterthur müssen hoffen, dass es nicht zu lange gedauert hat.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
23
24
52
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
23
15
42
3
FC Lugano
FC Lugano
24
11
42
4
FC Basel
FC Basel
23
9
39
5
FC Sion
FC Sion
23
6
34
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
24
-3
33
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
23
2
29
8
FC Zürich
FC Zürich
24
-9
28
9
FC Luzern
FC Luzern
24
-2
27
10
Servette FC
Servette FC
24
-7
26
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
24
-12
20
12
FC Winterthur
FC Winterthur
23
-34
14
Meisterschaftsrunde
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