CC über Behramis mysteriösen Hautausschlag
«Valon wollte die Leute nicht erschrecken»

Den 1:0-Sieg des FC Sion in Lugano sieht Valon Beharmi nicht im Cornaredo, sondern vor dem Fernseher. Grund ist ein mysteriöser Hautausschlag.
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Fehlte am Wochenende: Valon Behrami musste fürs Spiel in Lugano passen.
Foto: keystone-sda.ch
Alain Kunz

Dass Valon Behrami in Lugano wegen seines immer noch nicht ganz ausgeheilten Knöchels nicht würde spielen können, zeichnete sich schon Mitte letzter Woche ab. Ins Stadion hätte er in seiner Tessiner Heimat allerdings schon gehen können. Doch er war nicht im Cornaredo, sah den 1:0-Sieg des FC Sion vor dem Fernseher. Was war da los?

Nun, kaum hatte er SonntagsBlick das entwaffnend ehrliche und direkte Interview gegeben, das derart hohe Wellen schlug – das war am Mittwoch – bekam er Ausschläge auf der Haut. «Er war nach Lugano gereist, weil er ohnehin nicht hätte spielen können. Dort landete er wegen dieser Ausschläge nun im Spital», erzählt Christian Constantin. «Und ins Stadion ging er nicht, weil er den Leuten keinen Schrecken einjagen wollte.»

Vermutet werde eine allergische Reaktion, weshalb man Behrami Cortison-Spritzen verabreicht habe, so CC. «Diese haben angeschlagen. Es geht ihm besser.» Sobald die Allergie abgeklungen sei, werde man dem Sion-Star Blut abnehmen, um den Gründen auf die Schliche zu kommen, so der Sion-Boss weiter.

Auch Fickentscher und Fortune gehts besser

Ein Schelm, wer nun denkt, die Ausschläge seien eine Reaktion auf das offene Interview, in welchem Behrami auch gnadenlos mit Nati-Coach Vladimir Petkovic abrechnete...

Apropos Lugano: Auch Kevin Fickentscher, dem tapferen Helden beim 1:0-Sieg im Tessin, geht es besser. Seine Platzwunde ist mit sechs Stichen genäht worden. Er wird nun körperlos trainieren und im Cup in Allschwil gegen den interregionalen Zweitligisten am Samstag geschont werden. Für ihn wird Anton Mitrjuschkin spielen.

Und auch Yassin Fortune ist auf dem Weg der Besserung. Er hat wegen seiner leichten Gehirnerschütterung die Nacht im Spital in Lugano verbracht, ist nun aber zurück im Wallis. Nach zwei Ruhetagen nimmt er die sportliche Aktivität gemäss  Gehirnerschütterungs-Protokoll wieder auf. Dieses sieht vor nach nicht ganz einer Woche wieder voll belastbar zu sein, sofern der Körper keine negativen Reaktionen auf immer stärkere Aktivität generiert.

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