Basel zittert ums Weiterkommen
Lichtsteiner braucht bereits sein erstes kleines FCB-Wunder

Gegen Viktoria Pilsen muss zwingend ein Sieg her, will der FCB den Sprung in die K.o.-Phase der Europa League schaffen. Doch die Basler sind auch auf die Resultate der Konkurrenz angewiesen.
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Stephan Lichtsteiner steht vor seiner Premiere als FCB-Coach.
Foto: Toto Marti

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Stephan Lichtsteiner debütiert als FCB-Trainer gegen Viktoria Pilsen am Donnerstag
  • FCB benötigt Sieg und drei andere Teams müssen überholt werden
  • Aktuell liegt der FCB auf Platz 27, nur 24 kommen weiter
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Der Gegner heisst dieses Mal nicht Aston Villa, Stuttgart oder Lyon, sondern «nur» Viktoria Pilsen. Und trotzdem benötigt Stephan Lichtsteiner (42) in seinem ersten Spiel als FCB-Trainer bereits ein erstes kleines Wunder. Schliesslich ist selbst bei einem Heimsieg gegen die Tschechen alles andere als sicher, dass die Basler den Sprung in die K.o.-Phase schaffen.

In der Europa-League-Tabelle steht der FCB vor der letzten Runde auf Platz 27. Die besten 24 Mannschaften qualifizieren sich für die K.o.-Phase. Aktuell liegen noch fünf Teams in Reichweite des FCB, mindestens drei davon müssen die Basler noch überholen (siehe Box).

So qualifiziert sich der FCB noch für die K.-o.-Phase der Europa League

Neben einem Basler Sieg gegen Viktoria Pilsen müssen am Donnerstagabend drei von fünf möglichen Szenarien eintreffen.

  • YB (23.) darf gegen Stuttgart keinen Punkt holen
  • Celtic Glasgow (24.) darf gegen Utrecht nicht gewinnen
  • Ludogorets (25.) darf gegen Nizza nicht gewinnen
  • Feyenoord Rotterdam (26.) darf nur gegen Betis Sevilla gewinnen, wenn der FCB einen höheren Sieg gegen Pilsen feiert
  • Brann Bergen (22.) muss gegen Sturm Graz verlieren – bei einer Niederlage mit einem Tor Unterschied dürfen die Norweger aber nicht mehr Tore schiessen als der FCB zeitgleich gegen Pilsen

Aber Achtung: Sollte Salzburg (28.) auswärts gegen Aston Villa mit mehr als einem Tor Differenz als der FCB gewinnen und dabei mehr Tore als der FCB erzielen, würden die Österreicher an Basel vorbeiziehen. In diesem Fall müssten sogar vier der oben aufgelisteten Szenarien eintreffen.

Neben einem Basler Sieg gegen Viktoria Pilsen müssen am Donnerstagabend drei von fünf möglichen Szenarien eintreffen.

  • YB (23.) darf gegen Stuttgart keinen Punkt holen
  • Celtic Glasgow (24.) darf gegen Utrecht nicht gewinnen
  • Ludogorets (25.) darf gegen Nizza nicht gewinnen
  • Feyenoord Rotterdam (26.) darf nur gegen Betis Sevilla gewinnen, wenn der FCB einen höheren Sieg gegen Pilsen feiert
  • Brann Bergen (22.) muss gegen Sturm Graz verlieren – bei einer Niederlage mit einem Tor Unterschied dürfen die Norweger aber nicht mehr Tore schiessen als der FCB zeitgleich gegen Pilsen

Aber Achtung: Sollte Salzburg (28.) auswärts gegen Aston Villa mit mehr als einem Tor Differenz als der FCB gewinnen und dabei mehr Tore als der FCB erzielen, würden die Österreicher an Basel vorbeiziehen. In diesem Fall müssten sogar vier der oben aufgelisteten Szenarien eintreffen.

«Natürlich wissen wir, was alles passieren muss, damit es reicht. Aber in erster Linie müssen wir unsere Hausaufgaben machen. Wenn wir die erledigt haben, können wir auf die anderen Plätze schauen», sagt Lichtsteiner über die heikle Ausgangslage. Der neue FCB-Coach warnt vor einem gefährlichen Gegner, der in der Europa League noch ungeschlagen ist (zwei Siege, fünf Remis). Was für den FCB ein Vorteil sein könnte, ist der Umstand, dass Pilsen bereits sicher in der K.o.-Phase steht, gleichzeitig aber keine Chance mehr auf den Einzug in die Top 8 hat.

Shaqiri von Trainerwechsel überrascht

Was gegen den FCB spricht: Seit seiner Vertragsunterschrift am Montagabend standen Lichtsteiner nur zwei Trainings zur Verfügung, um seine neue Mannschaft auf das entscheidende Europa-League-Spiel vorzubereiten. «Er hat sofort versucht, seine Ideen reinzubringen und uns bestmöglich auf das Spiel einzustellen», erzählt Xherdan Shaqiri (34).

«Ehrlich gesagt kam der Trainerwechsel für mich etwas überraschend», gibt der FCB-Captain zu. Nach dem Sieg im Klassiker habe er gehofft, dass etwas Ruhe einkehren würde. «Aber solche Sachen passieren im Fussball. Jetzt hat eine neue Ära begonnen. Ich freue mich, dass Steph diese Chance bekommen und auch angenommen hat.» Beim FCB ohne Trainererfahrung im Profi-Bereich zu übernehmen, sei ein mutiger Schritt. «Aber ich habe gerne mutige Menschen», so Shaqiri.

Am Donnerstagabend wird sich zeigen, wie viel Mut der neue Basler Trainer tatsächlich mitbringt. Schliesslich wird Lichtsteiner je nach Spielstand auf den anderen Plätzen auch bei einer Basler Führung All-in gehen müssen.

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
30
38
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
29
23
54
3
FC Lugano
FC Lugano
29
10
49
4
FC Basel
FC Basel
30
6
49
5
FC Sion
FC Sion
30
9
45
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
30
5
45
7
FC Luzern
FC Luzern
30
2
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
30
-4
36
9
Servette FC
Servette FC
30
-8
33
10
FC Zürich
FC Zürich
30
-17
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
30
-18
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
30
-46
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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