Sion-Fans zerstören Gästesekor-WCs im Wankdorf
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Alles kaputt, was kaputt geht:Sion-Fans zerstören Gästesekor-WCs im Wankdorf

Angewidert durch die Vandalenakte der Sion-Fans
Constantin denkt über Auflösung des Profi-Betriebs nach

Sion-Präsident Christian Constantin ist derart angewidert von den Vandalenakten seiner Fans, dass er mit dem Gedanken spielt, ans Äusserste zu gehen.
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Die Sion-Fans zerstörten die Gästetoiletten im Wankdorf komplett.
Foto: zVg
Alain Kunz

Samstag, Wankdorf Bern. YB gegen Sion. Der Meister gewinnt 3:1. Während des Spiels zünden die zahlreich aufmarschierten Walliser Fans immer wieder Pyros. Es ist eine richtige Pyro-Demo! Zweitweise brennen zwanzig gelichzeitig. Nützen tut es freilich nichts. YB gewinnt 3:1. Wie immer gegen Sion im Wankdorf.

Sonntag. Es ist Ruhe eingekehrt im Stadion. Eine Begehung des Gästesektors ergibt ein anderes Bild: Die Sion-Fans haben die sanitären Anlagen total zerstört. Toilettenschüsseln und WC-Papier-Halter wurden ausgerissen sowie die Lavabos zerstört. YB ist «entsetzt» und Sion-Präsident Christian Constantin findets zum Kotzen, als ihm Blick das Video mit dem Ausmass der sinnlosen Zerstörung zeigt.

«Sowas ist einfach himmeltraurig! Das sind Vandalen und keine Fans», sagt er und denkt über eine Schliessung der Gästesektoren und über Kameras in den Toiletten nach.

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11. Mai 2011, FC Zürich – FC Basel (2:2): Vor der Partie kommt es zu wüsten Ausschreitungen. FCB-Chaoten schlagen ohne Rücksicht auf Sicherheitsbeamte ein, werfen Abfalleimer, Tische und ganze Container durch die Gegend. Im Inneren plündern und zerstören sie dann Cateringstände, reissen WC-Lavabos aus den Wänden und demolieren Spiegel. Sachschaden: 90'000 Franken.
Foto: Andreas Meier

Ein FC Sion ohne Profis? CC sagt: möglich!

Dienstag. CC hat sich mittlerweile bei YB entschuldigt und ist richtig wütend! «Je länger ich darüber nachdenke, desto grösser wird meine Empörung. Wie kann ein Vater seinen Sohn derart erziehen, dass der sowas macht?» Und weil es keine Chance gibt, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, sieht CC bald nur noch einen Ausweg: «Wenn es keine andere Möglichkeit gibt, dieses untragbare Verhalten zu stoppen, dann stelle ich den Profibetrieb halt ein. Ohne mit der Wimper zu zucken.» Was das bedeutet? «Dass der FC Sion wohl weiterexistieren wird. Aber ohne Profiabteilung. Dann spielen wir halt in den Dörfern und mit den Junioren. Fertig.»

Und die Pyro-Demo? «Ich will nicht Bravo rufen und finde Pyros auch gefährlich. Aber solange sie nicht geworfen werden wie zuletzt in Lausanne, ist das schon eine weniger schlimme Dimension, als alles kurz und klein zu schlagen.»

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1
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28
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2
FC St. Gallen
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38
25
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3
FC Lugano
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17
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4
FC Sion
FC Sion
38
23
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5
FC Basel
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-3
56
6
BSC Young Boys
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38
11
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10
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8
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38
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