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Vs

Seltene Sion-Pleite in Genf
Historischer Heimsieg für Servette im Rhone-Derby

Der Fluch ist gebrochen. Servette kann Sion nach über acht Jahren endlich wieder einmal vor heimischer Kulisse bezwingen. «Mister Rohne-Derby» guckt in die Röhre.
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Servette schickt Sion ohne Punkte wieder nach Hause.
Foto: keystone-sda.ch
Ugo Curty und Nicola Abt

Das Spiel: Nach der Sauerkraut-Gala ist vor dem Rhone-Derby. Turbulente Zeiten beim FC Sion. Während am Samstagabend 7'000 Leute und Sänger Hansi Hinterseer für die Unterhaltung verantwortlich waren, sind es am Tag darauf die Spieler, die für mächtig Radau sorgen. Insbesondere die erste Halbzeit lässt das Fussball-Herz höher schlagen. Zweikämpfe, Tempo, Torchancen und sehenswerte Treffer entzücken die Fans in Genf – 2:1 führt Servette.

Was Sion Mut macht: Auf der Tribüne sitzt «Mister Rhone-Derby» Paolo Tramezzani, der Trainer von Sion ist aufgrund einer Sperre zum zuschauen verdammt. Der Italiener hat keines seiner sieben bisherigen Prestig-Duellen verloren (fünf Siege und zwei Unentschieden). Nicht nur diese beeindruckende Serie findet am Sonntagnachmittag ein Ende. Servette bezwingt Sion zum ersten Mal seit dem Mai 2013 vor heimischer Kulisse. Die Genfer klettern dank diesem Dreier auf Rang fünf.

Die Tore:

25. Minute, 1:0 | Timothé Cognat: Der Franzose hat vor der Strafraumgrenze zu viel Platz, was er zu einem Sonntagsschuss nutzt. Der Ball schlägt oben links ein und lässt das Netz zappeln. Fickentscher fliegt durch die Luft, aber der Sion-Schlussmann kommt nicht mehr ran.

33. Minute, 1:1 | Filip Stojilkovic: Luca Zuffi bringt eine flache Hereingabe von rechts zur Mitte, dort steht Filip Stojilkovic einschussbereit und markiert seinen achten Saisontreffer.

44. Minute, 2:1 | Kastriot Imeri: Tolle Aktion des Heimteams. Cognat, ein Aktivposten bei Servette, legt im Sechzehner für den heransprintenden Kastriot Imeri auf, der geht mit Tempo an seinen Gegenspielern vorbei und trifft zur umjubelten Führung!

Der Beste: Timothé Cognats. Toller Treffer zum 1:0! Alleine für dieses Tor hat sich der Besuch in Genf gelohnt. Auch beim zweiten Treffer von Servette hat er seine Füsse im Spiel.
Der Schlechteste: Nathanaël Saintini. Die Abwehr von Sion ist in der ersten Halbzeit alles andere als sattelfest. Saintin verkörpert diese Probleme. Mehrmals ist er nicht auf der Höhe des Geschehens.
Das gab zu reden: Der Servette FC feierte auf den Tag genau sein 132-jähriges Bestehen. Ein gelungenes Fest mit einem Sieg im Rhone-Derby.

So gehts weiter: Nati-Pause! Die Super League kehrt erst in zwei Wochen wieder zurück. Der FC Sion trifft am Samstag (2. März) zuhause auf den FC St. Gallen(20.30). Servette gastiert am Tag darauf auswärts in Lausanne (16.30).

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
27
33
64
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
27
20
50
3
FC Lugano
FC Lugano
28
12
49
4
FC Basel
FC Basel
27
6
43
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
28
4
42
6
FC Sion
FC Sion
28
8
41
7
FC Luzern
FC Luzern
28
1
33
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
28
-3
33
9
FC Zürich
FC Zürich
28
-15
31
10
Servette FC
Servette FC
28
-7
30
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
27
-12
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
28
-47
15
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