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Vs

Aufsteiger schlägt Servette
Lausanne zittert sich zum Derby-Sieg

Zum ersten Mal seit 2013 kommt es in der höchsten Schweizer Spielklasse wieder zu einem Léman-Derby. Aufsteiger Lausanne zeigt gegen Servette einen beherzten Auftritt und erkämpft sich den Sieg.
Der verlorene Sohn kehrt zurück
3:18
Dank Schneuwly-Traumfreistoss:Lausanne gewinnt Léman-Derby gegen Servette
Martin Arn und Samuel Stähli

Das Spiel: Lausanne zeigt im Léman-Derby gegen Servette, dass man ein Aufsteiger mit Ambitionen ist. Die Hausherren sprudeln nur so vor Spielfreude. Besonders in der ersten Halbzeit zeigt man begeisternden Fussball. Nach Servettes Anschlusstreffer schwimmt die Lausanner-Abwehr 15 Minuten lang. Dank starken Paraden von Torhüter Diaw wird der Sieg über die Zeit gerettet.

Nach 10 Minuten geht das Heimteam vermeintlich in Führung. Der Treffer von Zeqiri wird aber wegen einer knappen Abseits-Position aberkannt. Kurze Zeit später liegt der Ball wieder im Netz, nun zählt der Treffer. Lausanne geht in Führung und drückt gleich weiter.

Servette findet auf der Pontaise lange nicht richtig ins Spiel, welches mit hoher Intensität geführt wird. Die Genfer benötigen in der zweiten Halbzeit eine grosse Leistungssteigerung, um nicht als Verlierer vom Feld zu gehen. Trainer Alain Geiger scheint in der Garderobe die richtigen Worte gefunden zu haben, denn es sind dann auch die Genfer, die besser aus der Kabine kommen.

Es dauert allerdings nicht lange, bis Lausanne wieder das Zepter übernimmt. Schneuwly trifft per Traumfreistoss zum 2:0 für Lausanne. 10 Minuten vor Schluss kommt Servette zu einem Strafstoss und erzielt den Anschlusstreffer. Ab diesem Zeitpunkt steht die Lausanner-Abwehr nicht mehr so sattelfest wie in den 80 Minuten zuvor.

Am Ende zittern sie sich zu einem knappen 2:1-Sieg.

1/10
Aufsteiger Lausanne zeigt einen beherzten Auftritt und schlägt Servette im Léman-Derby mit 2:1.
Foto: Getty Images

Die Tore: 17. Minute, 1:0: Servettes Arial Mendy verliert den Ball im eigenen Strafraum gegen Nikola Boranijasevic. Dieser spielt den Ball zu Aldin Turkes, welcher trocken einschiebt.
59. Minute, 2:0: Freistoss aus guter Distanz. Christian Schneuwly legt sich den Ball rund 20 Meter vom Tor entfernt zurecht und zirkelt die Kugel gefühlvoll über die Mauer ins Netz.
83. Minute, 2:1: Grejohn Kyei verwandelt souverän vom Elfmeterpunkt.

Der Beste: Routinier Christian Schneuwly (32) sichert den Lausannern mit einem Traumfreistoss den ersten Dreier.

Der Schlechteste: Servettes Aussenverteidiger Arial Mendy verliert den Ball vor dem 1:0 für Lausanne auf stümperhafte Weise und hat noch den einen oder anderen Aussetzer mehr.

Das gab zu reden: Aldin Turkes ist die Lebensversicherung der Lausanner. Im vergangenen Jahr war er mit 22 Treffern Topskorer der Challenge League. Gegen Servette trifft er nach 17 Minuten. Zuletzt hatte es sehr danach ausgesehen, als würden die Waadtländer den bosnischen Nationalspieler nicht halten können. Doch eine Woche vor Meisterschaftsbeginn setzte Turkes seine Unerschrift unter einen neuen Vertrag, der ihn zwei weitere Jahre an Lausanne bindet. Er könnte für den Aufsteiger auch in der Super League ganz, ganz wichtig werden.

Lausanne–Servette 2:1 (1:0)

Tore: 17. Turkes (Boranijasevic) 1:0, 59. Schneuwly 2:0. 83. Kyei (Handspenalty). 2:1.

Bemerkungen: Lausanne ohne Geissmann, Koura, Falk, Schmidt (alle verletzt). Servette ohne Imeri (verletzt).

Gelb: 13. Cognat, 52. Nanizayamo, 58. Ondoua ( alle Foul)

Aufstellungen:
Servette: Frick; Sauthier, Rouiller, Sasso, Mendy; Sevanovic, Ondoua, Cognat, Tasar; Schalk, Kone

Lausanne: Diaw; Loosli, Monteiro, Nanizayamo; Boranijasevic, Kukuruzovic, Puertas, Flo; Schneuwly, Turkes, Zeqiri

Einwechslungen:
Lausanne: Monteiro (87. für Zeqiri), Gétaz (87. für Flo), Jenz (89. für Turkes).

Servette: Diallo (46. für Schalk), Cespedes (59. für Tasar), Kyei (59. für Ondoua), Antunes (79. für Kone).

Tore: 17. Turkes (Boranijasevic) 1:0, 59. Schneuwly 2:0. 83. Kyei (Handspenalty). 2:1.

Bemerkungen: Lausanne ohne Geissmann, Koura, Falk, Schmidt (alle verletzt). Servette ohne Imeri (verletzt).

Gelb: 13. Cognat, 52. Nanizayamo, 58. Ondoua ( alle Foul)

Aufstellungen:
Servette: Frick; Sauthier, Rouiller, Sasso, Mendy; Sevanovic, Ondoua, Cognat, Tasar; Schalk, Kone

Lausanne: Diaw; Loosli, Monteiro, Nanizayamo; Boranijasevic, Kukuruzovic, Puertas, Flo; Schneuwly, Turkes, Zeqiri

Einwechslungen:
Lausanne: Monteiro (87. für Zeqiri), Gétaz (87. für Flo), Jenz (89. für Turkes).

Servette: Diallo (46. für Schalk), Cespedes (59. für Tasar), Kyei (59. für Ondoua), Antunes (79. für Kone).

So gehts weiter: Lausanne fährt am Sonntag, 27. September nach Luzern (16.00 Uhr). Servette empfängt am gleichen Tag zuhause den FC Basel (16:00 Uhr).

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
20
18
43
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
20
8
36
4
FC Basel
FC Basel
20
8
33
5
FC Sion
FC Sion
20
6
31
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
20
-2
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
20
3
27
8
FC Zürich
FC Zürich
20
-7
25
9
FC Luzern
FC Luzern
20
-3
21
10
Servette FC
Servette FC
20
-7
21
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
20
-11
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
19
-29
10
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