Riesen-Jubel beim Fussballzwerg nach historischem Sieg
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San Marino gewinnt 1:0:Riesen-Jubel beim Fussballzwerg nach historischem Sieg

San Marino schreibt Fussball-Geschichte
Beim letzten Sieg war der Torschütze noch nicht mal geboren

San Marino schlägt am Donnerstagabend zum Auftakt der Nations League Liechtenstein mit 1:0. Es ist ein historischer Erfolg.
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Riesenjubel in San Marino.
Foto: IMAGO

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • San Marino gewinnt erstmals ein Pflichtspiel
  • Der 19-jährige Nicko Sensoli erzielt das goldene Tor
  • San Marino siegt nach 140 Spielen wieder
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Lino DieterleRedaktor Online Sport

«San Marino, Liebe meines Lebens, ich habe dich ein Spiel gewinnen sehen. Danke, Jungs!» – mit grossen Worten zelebriert der Betreiber eines san-marinesischen X-Accounts einen historischen Sieg: Erstmals in seiner fussballerischen Geschichte gewinnt der Zwergstaat inmitten Italiens ein Pflichtspiel.

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1:0 gewinnt San Marino zum Auftakt in die Nations League gegen Liechtenstein. Der Mann für die Geschichtsbücher heisst Nicko Sensoli, er erzielt das goldene Tor in der 53. Minute. Der 19-Jährige spielt für die San Marino Academy in der heimischen Liga, hat das letzte Frühjahr auf Leihbasis bei Sangiuliano City verbracht und kam in der Serie D – Italiens vierthöchster Liga – zu sechs Teileinsätzen. Mit dem Treffer gegen Liechtenstein wird er sogleich zur Legende.

«Ich werde nicht viel schlafen, bin überglücklich. Zu Hause zu gewinnen, vor Freunden und Familie – das ist unbezahlbar!», sagt der Youngster nach Spielschluss zu Optus Sport. Er wolle dieses Tor seinem besten Freund widmen, sagt der Youngster erst, nur um es dann, in die Kamera strahlend, auch seiner Familie, allen San-Marinesen im Stadion sowie seinen Teamkollegen und dem ganzen Staff zu widmen.

Am 28. April 2004 verliess San Marinos Nationalteam einen Fussballplatz letztmals als Sieger. Auch damals hiess der Gegner Liechtenstein, jedoch handelte es sich damals um ein Testspiel. Nicko Sensoli war damals noch nicht einmal geboren. 140 Spiele vergingen, bis sein Tor die 34'000-Menschen-Enklave erlöst. 

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