Wunderschöne Erinnerung
Vor 20 Jahren entfachte die Nati eine Riesen-Euphorie

Die Schweiz spielt am Freitag das dritte Qualifikationsspiel für die WM 2026. Kann sie den Geist von Köbi Kuhn und seinen Mannen wieder erwecken?
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Zinédine Zidane begrüsst 2005 die Schweizer Spieler: Tranquillo Barnetta, Raphael Wicky, Johan Vonlanthen, Ludovic Magnin, Ricardio Cabanas und Alex Frei (v.l.).
Foto: Toto Marti

König Zinedine gibt sich die Ehre

Diese Aufnahme von Blick-Fotograf Toto Marti ist genau zwanzig Jahre alt. Die Schweiz spielte damals in Bern gegen Frankreich um die Qualifikation für die WM 2006. Das Spiel ging 1:1 aus. Ludovic Magnin, der auf dem Foto vom grossen Zinédine Zidane begrüsst wird, traf für die Schweiz. Beide Teams qualifizierten sich für die Endrunde in Deutschland. Die Nati löste damals bei den Fans eine riesige Euphorie aus. Hoffentlich ein gutes Omen für die anstehenden Quali-Spiele.

Zehntausende von Schweizer Fans pilgerten an der Endrunde 2006 nach Deutschland, um Köbi Kuhn und seine Mannen zu unterstützen. Und es wäre sehr viel drin gelegen. Hätten die Schweizer im Penaltyschiessen gegen die Ukraine im Achtelfinal bessere Nerven gehabt, wer weiss, wo die Reise geendet hätte.

Die Schweizer Spieler 2006 nach dem WM-Sieg gegen Togo und der Qualifikation für das Achtelfinale. Der Fanaufmarsch war gewaltig.
Foto: Toto Marti

Kann Murat Yakin und sein Team eine ähnliche Euphorie auslösen? Schön wärs. Die Schweiz spielt am Freitag auswärts gegen Schweden und am Montag in Slowenien. Mit sechs Punkten aus zwei Spielen hat die Qualifikation für die Schweizer perfekt begonnen.

Foto: zVg

18 Nationen

… haben sich bisher für die Fussball-WM 2026 qualifiziert. Darunter die drei Gastgeber USA, Kanada und Mexiko, zudem Argentinien, Brasilien (mit dem neuen -Trainer Carlo Ancelotti, Foto unten), Ecuador, Kolumbien, Paraguay, Uruguay, Marokko, Tunesien, Iran, Japan, Jordanien, Südkorea, Usbekistan, Australien und Neuseeland.

Die italienische Trainer-Legende Carlo Ancelotti will mit Brasilien die WM gewinnen.
Foto: keystone-sda.ch

Happy Birthday, Sven Bärtschi

Er spielte gut zwölf Jahre Eishockey in Übersee (292 NHL-Spiele u.a. für die Calgary Flames). Gesundheitliche Probleme nach einer Hirnerschütterung bewogen Sven Bärtschi, mit 30 vom Spitzensport zurückzutreten. Da war er noch beim SC Bern unter Vertrag, seiner letzten Station als Aktiver. Danach startete er seine Trainerlaufbahn, die ihn zurück nach Übersee führte. Am Sonntag feiert der Langenthaler seinen 33. Geburtstag.

Sven Bärtschi 2018 als Spieler der Vancouver Canucks auf Granville Island.
Foto: Sven Thomann

Die besten Schweizer Radprofis aller Zeiten

1. Toni Rominger (64),Rang 20 (im Alltime-Ranking)
Bevor er Radprofi wurde, war der in Dänemark geborene Schweizer Buchhalter. Er gewann in seiner Karriere (1986-97) u.a. dreimal die Vuelta, einmal den Giro, drei Etappen der Tour de France und wurde viermal Schweizer Sportler des Jahres.

Toni Rominger (r.) an der Tour de France 2000 vor Miguel Indurain im Gelben Trikot und Alvaro Mejia.
Foto: © Eric Gaillard / Reuters

2. Fabian Cancellara (44), Rang 33
Der Berner war Spezialist für Einzelzeitfahren und Eintagesrennen. Er gewann u.a. dreimal Paris–Roubaix, Mailand–San Remo, dreimal die Flandern-Rundfahrt, die Tour de Suisse, wurde im Einzelzeitfahren zweimal Olympiasieger und viermal Weltmeister.

3. Ferdy Kübler (†97), Rang 34
Er siegte 1942 bei der Tour de Suisse. Sein grösster Erfolg war aber der Gewinn der Tour de France 1950. Ein Jahr danach wurde er Weltmeister. 1983 wurde er zum Schweizer Sportler des Jahrhunderts gewählt. Ferdy starb 2016.

4. Alex Zülle (57), Rang 49
Der Wiler gewann u.a. zweimal die Vuelta und den Weltmeistertitel im Einzelzeitfahren (1996). Bei der Tour de France belegte er zweimal den zweiten Rang. Obwohl Lance Armstrong der Sieg 1999 aberkannt wurde, blieb Zülle auf Rang 2.

5. Hugo Koblet (†39), Rang 77
Der Zürcher gewann 1950 den Giro, danach u.a. dreimal die Tour de Suisse und die Tour de France 1951, wo er zum Schweizer Sportler des Jahres gewählt wurde. Er starb 1964 bei einem Autounfall.

Quelle: Auf www.procyclingstats.com finden sich verschiedene Ranglisten des Weltradverbands (UCI), u.a. das hier verwendete «Alltime-Ranking», das von Eddy Merckx (80) angeführt wird.

Ein Land, zwei grosse Rivalen: Ferdy Kübler (r.) und Hugo Koblet.
Foto: KEY


Noch näher dran an der Schweizer Nati

Füge jetzt die Fussball-Nati deinen Teams hinzu, um nichts mehr zu verpassen. 

WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
0
0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
0
0
4
Tschechien
Tschechien
0
0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
0
0
4
Schweiz
Schweiz
0
0
0
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
0
0
0
4
Schottland
Schottland
0
0
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
0
0
0
2
Paraguay
Paraguay
0
0
0
3
Australien
Australien
0
0
0
4
Türkei
Türkei
0
0
0
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
0
0
0
2
Curacao
Curacao
0
0
0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0
0
0
4
Ecuador
Ecuador
0
0
0
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
0
0
0
2
Japan
Japan
0
0
0
3
Schweden
Schweden
0
0
0
4
Tunesien
Tunesien
0
0
0
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
0
0
0
2
Ägypten
Ägypten
0
0
0
3
Iran
Iran
0
0
0
4
Neuseeland
Neuseeland
0
0
0
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
0
0
0
2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
0
0
0
4
Uruguay
Uruguay
0
0
0
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
0
0
0
3
Irak
Irak
0
0
0
4
Norwegen
Norwegen
0
0
0
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
0
0
0
2
Algerien
Algerien
0
0
0
3
Österreich
Österreich
0
0
0
4
Jordanien
Jordanien
0
0
0
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
0
0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
0
0
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
0
3
Ghana
Ghana
0
0
0
4
Panama
Panama
0
0
0
Playoffs
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