Nächste Absage für den SFV
Auch Challandes wird nicht Nati-Trainer der Schweiz

Die Suche nach dem Nati-Coach ist auf der Zielgeraden! Und weder Martin Schmidt (54) noch Marcel Koller (60) noch Bernard Challandes (70) werden Nati-Coach.
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Nicht mehr Kandidat für die Nati: Bernard Challandes.
Foto: AFP
Andreas Böni

Es sind entscheidende Tage für den Schweizer Fussball. Die Suche nach dem Nachfolger von Vladimir Petkovic, der zu Bordeaux wechselte, befindet sich in den letzten Zügen.

Zwei prominente Namen sind dabei inzwischen aus dem Rennen. Nach Blick-Informationen bleibt Martin Schmidt (54) Sportdirektor in Mainz und wird nicht Nati-Coach. Mit Marcel Koller (60), der auf dem Markt wäre, wurde nicht mal gesprochen, er passte offensichtlich nicht ins Profil der Findungskommission um Sportdirektor Pierluigi Tami.

Am Freitag Abend wird ausserdem bekannt, dass auch Bernard Challandes (70) nicht Trainer der Schweizer Nati wird. Ein kosovarischer Journalist twittert, dass sich der Westschweizer entschieden habe, Trainer des Kosovo zu bleiben. Dies bestätige auch Verbandspräsident Agim Ademi, schreibt Arlind Sadiku von «Supersport Kosova». Das deckt sich mit Blick-Informationen.

Bereits zu Beginn der Suche hatten Lucien Favre, Arsène Wenger, Joachim Löw und Urs Fischer abgesagt. Doch wer wird denn nun der neue Mann an der Seitenlinie?

Diskussionen im Verband

Seit Anfang der Woche führt Tami Gespräche mit den Kandidaten. Dieses Vorgehen ist unterschiedlich im Vergleich zur Vergangenheit. Früher suchte die Liga (Swiss Football League) den Trainer und unterbreitete den Vorschlag an den Zentralvorstand des Schweizerischen Fussballverbands (SFV). Dieses Mal sucht Tami im Gremium mit Dominique Blanc (SFV-Präsident), Patrick Bruggmann (SFV-Ausbildungschef) und Heinrich Schifferle (Liga-Präsident) den neuen Mann – die Entscheidung muss dann vom SFV-Zentralvorstand abgesegnet werden.

Doch offenbar gibt es auch nach dem Vorsprechen unterschiedliche Meinungen, wer ab den Spielen gegen Griechenland (1. September), Italien (5. September) und Nordirland (8. September) an der Linie stehen soll.

Ein Kandidat ist weiterhin René Weiler, mit 47 Jahren deutlich jünger. Meister mit Anderlecht in Belgien und mit Al-Ahly in Ägypten, Ex-Trainer von Nürnberg, Aarau und Luzern. Er ist modern, selbstbewusst, direkt – mit einer Art, die nicht jedem gefällt.

Und sonst? Der Name von St. Gallens Peter Zeidler (58) fällt oft, wie auch jener von Murat Yakin (46). Viele Fans im Verband hat Raphael Wicky (44), doch für den Coach von Chicago Fire wird die Nati erst mittelfristig zum Thema. Jürgen Klinsmann (56) wäre eine spannende Lösung, aber möglicherweise zu kompliziert für den Verband. Roberto Di Matteo (51) ist seit fünf Jahren auf dem Markt. U21-Nati-Coach Mauro Lustrinelli (45) wurde bestimmt diskutiert, aber scheint kaum in Frage zu kommen wie auch Servette-Trainer Alain Geiger (60; 112 Länderspiele). Eine überraschende Lösung wie Stefan Kuntz (U21-Trainer Deutschlands), Florian Kohfeldt (ex Bremen) oder Thomas Doll (ex HSV) scheint eher unwahrscheinlich.

«Das Alter spricht gegen Challandes als Nati-Trainer»
1:39
Wer wird Petkovic-Nachfolger?«Das Alter spricht gegen Challandes als Nati-Trainer»
Noch näher dran an der Schweizer Nati

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