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Spycher und Gerber haben abgesagt, Heitz steht nicht zur Wahl
Wer will überhaupt Nati-Manager werden?

Die Suche nach dem besten Nati-Manager scheint schwierig. Spycher will nicht, Gerber auch nicht. Und auch Heitz steht nicht zur Verfügung.
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Am Mittwoch gibt Christoph Spycher der Nati einen Korb.
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Michael Wegmann, Alain Kunz

Am Mittwoch lässt Christoph Spycher (40) die Katze aus dem Sack. «Ich werde den Weg mit YB weitergehen und stehe für das Amt als Nati-Manager nicht zur Verfügung», sagt der YB-Sportchef. Spycher galt als einer der Favoriten für den neu geschaffenen Posten des Nati-Managers beim Schweizerischen Fussballverband.

Nebst Spycher standen auch die Namen von Peter Knäbel (52), Adrian Knup (50), Andres Gerber (45), Alain Sutter (51) und Fredy Bickel (53) auf der Kandidatenliste, welche der BLICK schon im Dezember veröffentlichte. Die Agentur der ehemaligen Basel-Bosse Bernhard Heusler und Georg Heitz hat den Auftrag gefasst, bei den Kandidaten vorzufühlen, ob Interesse am Prestige-Job bestehen würde.

«Mein Herz hat sich für YB entschieden»
3:27
Spycher sagt der Nati ab:«Mein Herz hat sich für YB entschieden»

Spycher erteilt dem SFV eine Absage. Und auch mit Andres Gerber muss das Gremium des Zentralvorstands – bestehend aus dem scheidenden Präsi- denten Peter Gilliéron, Liga-Präsident Heinrich Schifferle und Ancillo Canepa (im Liga-Komitee) – kein Gespräch mehr führen. Gerber hat schon lange vor Spycher erklärt, dass er kein Interesse am Job des Nati-Managers habe.

«Wir wollen den Besten»

Bleibt die Frage: Wer will überhaupt Nati-Manager werden? Und wann wird dieser bestimmt? SFV-Generalsekretär Robert Breiter: «Wir werden bald entscheiden, aber wir wollen den Besten. Egal, wenn das noch Zeit kostet.» Für viele galt Georg Heitz neben Spycher als Wunsch- kandidat. Doch auch der ehemalige FCB-Sportchef ist aus dem Rennen. Oder genauer: Er hat nie daran teilgenommen, obwohl sein Name öfters gefallen ist. Da er mit Heusler sowohl das Jobprofil erstellt wie auch erste Kandidaten-Gespräche geführt hat, steht er gar nicht erst zur Verfügung.

Und Knäbel? Er hat gerade seine Zelte in der Schweiz abgebrochen, seine Schweizer Handy-Nummer aufgegeben und ist nach Deutschland gezogen. Knäbel fühlt sich als SRF-Experte und Technischer Direktor von Schalke sehr wohl. Und es macht nicht den Anschein, als wolle er sofort wieder umziehen.

Sofern in nützlicher Frist keine neuen Kandidaten hinzukommen, bleiben von der Liste noch Sutter, Sportchef beim FC St. Gallen, Knup (Chief Sports Officer bei der SFL) und Bickel, der erst kürzlich seinen Vertrag als Sportchef bei Rapid Wien verlängert hat.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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Bosnien und Herzegowina
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