«Holt den Pokal ein zweites Mal in die Schweiz!»
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Weltmeister Xhaka optimistisch:«Holt den Pokal erneut in die Schweiz!»

«Sie müssen ihren eigenen Weg gehen»
WM-Held Ryser erklärt Unterschied zum Team von 2009

2009 führte Dany Ryser die Schweizer U17 als Trainer sensationell zum WM-Titel. 16 Jahre später erzählt er Blick, wie er die aktuelle U17 sieht, was sich im Vergleich zu damals geändert hat und warum die Nati ihren eigenen Weg gehen muss.
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Dany Ryser (r.) gewann 2009 mit der U17-Nati den WM-Pokal.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • U17-Nati sorgt für Furore, erinnert an WM-Titel 2009
  • Dany Ryser, damaliger U17-Trainer, verfolgt aktuelles Turnier mit Interesse
  • Vor 16 Jahren gewann die Schweiz sensationell den ersten WM-Titel
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Die Parallelen werden automatisch gezogen. Während die U17-Nati an der WM in Katar für Furore sorgt und in den Viertelfinal gerauscht ist, erinnert sich die Fussball-Schweiz an 2009. Damals, im November vor 16 Jahren, verzaubert die U17 um Granit Xhaka ein ganzes Land und gewinnt in Nigeria sensationell den ersten WM-Titel der weit über 100-jährigen SFV-Geschichte.

Der Architekt dieses bis heute im Schweizer Fussball einzigartigen Erfolgs schaut der neuen Generation aus der Ferne stolz zu: Dany Ryser (68), 2009 unaufgeregter Trainer und Stratege des Weltmeister-Teams. «Ich verfolge die WM mit grossem Interesse und freue mich sehr, dass die Schweizer Mannschaft so souverän auftritt und noch ungeschlagen ist», sagt er am Telefon zu Blick. Dass er aktuell öfter auf die Erfolge von damals angesprochen wird, bedeute ihm viel: «Es freut mich, dass es nicht vergessen wurde.»

Heute arbeitet Ryser fernab von der Trainerbank. Er ist seit zwei Jahren für den japanischen Verband tätig und hilft dort bei der Ausbildung von Trainern und Junioren. «Ich reise regelmässig nach Japan», erzählt er. Als Blick ihn erreicht, nimmt er gerade an einem Trainer-Workshop der Fifa in Dubai teil.

Zwei Welten

Für den aktuellen U17-Coach Luigi Pisino (40) ist der Weltmeister-Jahrgang von 2009 «eine Inspiration», man wolle sich aber abgrenzen und seine eigene Geschichte schreiben. Für Ryser die richtige Einstellung: «Diese Aussage kann ich voll unterschreiben. Das ist eine andere Generation, der Fussball hat sich entwickelt. Sie haben ganz andere Möglichkeiten als wir damals. Darum muss man den eigenen Weg gehen.» Dennoch könne der WM-Titel von damals inspirieren und motivieren, so Ryser.

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Generell könne man die beiden Turniere nicht miteinander vergleichen. 2009 fand die WM in verschiedenen Grossstädten, unter anderem in der chaotischen Millionenmetropole Lagos statt. «Das Umfeld war ganz anders. Nigeria kann man nicht mit Katar vergleichen. Wir mussten viel reisen. Heute ist das Turnier anders organisiert.»

«Eine einmalige Erfahrung»

Dafür hat die heutige Generation ganz andere Herausforderungen als noch vor 16 Jahren. «Die Kommunikation mit Medien und Social Media ist heute enorm wichtig», betont Ryser. Und weiter: «Das hat man im Team sicher mit den Spielern besprochen. Ich habe das Gefühl, dass diese Mannschaft es bis jetzt hervorragend macht.»

Für die Teenager sei ein solches Turnier enorm wertvoll: «Es ist für die Spieler eine wichtige Erfahrung. Für Spieler wie Granit, Ricardo oder Haris war es 2009 eine aussergewöhnliche Erfahrung, die ihnen auf ihrem Weg bis heute geholfen hat», so der 68-Jährige über seine einstigen Schützlinge, die heute Nati-Stars sind.

Über Nati-Captain Xhaka ist er am Tag nach der Schweizer Qualifikation für die Endrunde 2026 voll des Lobes: «Ich freue mich für das ganze Team, speziell natürlich für Granit und Ricardo. Der Weg und die Leistungen von Granit sind sehr beeindruckend!»

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
0
0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
0
0
4
Tschechien
Tschechien
0
0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
0
0
4
Schweiz
Schweiz
0
0
0
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
0
0
0
4
Schottland
Schottland
0
0
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
0
0
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2
Paraguay
Paraguay
0
0
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3
Australien
Australien
0
0
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4
Türkei
Türkei
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Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
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1
Deutschland
Deutschland
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Curacao
Curacao
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3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
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Ecuador
Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
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1
Niederlande
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Japan
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3
Schweden
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Tunesien
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Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
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Belgien
Belgien
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Ägypten
Ägypten
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Iran
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Neuseeland
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Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
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Spanien
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2
Kap Verde
Kap Verde
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Saudi Arabien
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Uruguay
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Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
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Frankreich
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Senegal
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Irak
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Norwegen
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Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
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1
Argentinien
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Algerien
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Österreich
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Jordanien
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Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
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1
Portugal
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2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
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Usbekistan
Usbekistan
0
0
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Kolumbien
Kolumbien
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Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
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1
England
England
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2
Kroatien
Kroatien
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Ghana
Ghana
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4
Panama
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0
0
Playoffs
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