Presserat nahm sich Beschwerde an
Xhaka-Aussage von SRF-Ruefer als rassistisch eingestuft

Ein Satz von SRF-Nati-Kommentator Sascha Ruefer über Granit Xhaka wurde von der «Wochenzeitung» als rassistisch eingestuft. Der Presserat erhielt daraufhin eine Beschwerde, weist die jedoch ab.
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Sascha Ruefer hat in der Rohschnittfassung der Nati-Doku «The Pressure Game» mit einem Satz über Granit Xhaka für Aufregung gesorgt.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Sascha Ruefer wurde wegen Satz über Xhaka von WOZ als rassistisch bezeichnet
  • Presserat stuft Aussage im Sinne der Ausgrenzung als rassistisch ein
  • Presserat rügt SRF für eingeschränkten Zugang zu Informationen
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Cédric HeebRedaktor Sport

Ein Satz von SRF-Kommentator Sascha Ruefer schlug im Frühling 2023 hohe Wellen – sehr hohe. «Granit Xhaka ist alles, aber kein Schweizer», hat der 52-Jährige in der Rohschnittfassung einer Folge der Nati-Doku «The Pressure Game» gesagt. Von der «Wochenzeitung» (WOZ), die das Zitat verbreitete, wurde der TV-Mann als «klar rassistisch» bezeichnet.

Blick konnte sich in der Folge mit ausgewählten anderen Medien die Originalversion anschauen und bestätigte, dass der Satz gefallen ist, kam aber zum Schluss: «Ruefer ist kein Rassist.» Es sei zwar eine schlecht durchdachte, flapsige Aussage gewesen, allerdings wurde aus dem Kontext des gesamten Interviews ersichtlich, dass der Grenchner von einem «Klischee-Schweizer» – oder «typischen Schweizer», wie Ruefer es nennen würde, – gesprochen hat. Vor dieser Passage sprach der Nati-Kommentator in höchsten Tönen vom Nati-Captain.

Presserat schätzt Aussage als rassistisch ein

Gegen den Bericht der WOZ ging beim Schweizer Presserat eine Beschwerde ein. Nun kam aber die Selbstregulierungs-Instanz für Schweizer Medien zum Schluss, dass «die WOZ mit ihrem Beitrag die Wahrheitspflicht nicht verletzt hat», wie sie in einer Stellungnahme am Donnerstag mitteilt. Dies, weil «die Äusserung als rassistisch eingeschätzt werden kann, wenn auch nicht im strafrechtlichen Sinne, so doch im Sinne von Ausgrenzung wegen einer Andersartigkeit».

«Sascha ist ein toller Mensch – und sicher kein Rassist»
2:12
Markus Babbel zum Fall Ruefer:«Sascha ist ein toller Mensch – und sicher kein Rassist»

Dabei gilt es festzuhalten, dass der Presserat keine judikative Instanz ist. Heisst: Er kann keine Sanktionen, Strafen oder dergleichen aussprechen. Er behandelt Beschwerden, die gegen journalistische Inhalte eingehen und gibt nach Prüfung eine Einschätzung ab, ob der Journalistenkodex verletzt wurde oder nicht. So soll der Journalismus auf Fairness und Ethik geprüft werden.

Auch SRF gerügt

Als die Gerüchte um den Satz aufflammten, antwortete SRF auf Blick-Nachfrage, dass «in einer ersten Version des Films eine Aussage aus dem Kontext gerissen wurde, sodass sie falsch verstanden werden konnte. Deshalb hat Sascha Ruefer das ganze Statement zurückgezogen». Die finale Version der Dokumentation ist am 21. März 2023 erschienen.

Auch der Sender wird vom Presserat gerügt, da er «in der Wahrheitsfindung wenig dienlich» gewesen sei: «SRF hat den Zugang zu Informationen auf ausgewählte Journalistinnen und Journalisten beschränkt und ihnen vorgegeben, was sie veröffentlichen dürfen und was nicht. Eine solche Einschränkung ist stossend.»

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WM 2026 Gruppe A
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Mexiko
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Südafrika
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Südkorea
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Gruppe B
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Bosnien und Herzegowina
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