Verband stellt Forderungen
SFV unterstützt WM in Saudi-Arabien

Der Schweizerische Fussballverband hat sich zu einer Weltmeisterschaft in Saudi-Arabien geäussert. Er unterstützt die Pläne, dort 2034 ein Turnier durchzuführen. Am Mittwoch soll die WM am Fifa-Kongress per Akklamation vergeben werden.
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Der Schweizerische Fussballverband äussert sich zu einer WM in Saudi-Arabien.
Foto: TOTO MARTI
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Wo finden die Fussball-Weltmeisterschaften in den Jahren 2030 und 2034 statt? Diese Frage beantwortet der Fifa-Kongress am Mittwoch, 11. Dezember, wenn per Akklamation über die Vergabe bestimmt wird. Denn für beide Turniere gibt es nur jeweils eine Kandidatur. So wollen 2030 Marokko, Portugal und Spanien das Turnier ausrichten – inklusive drei Spielen in Uruguay, Paraguay und Argentinien.

Mehr Brisanz birgt die Bewerbung für 2034. Denn dieses Turnier will Saudi-Arabien durchführen.

Auch der Schweizerische Fussballverband SFV wird mit den 210 anderen Mitgliederverbänden über die Austragungsorte bestimmen. Und gibt einen Tag vor dem Kongress seine Haltung bekannt. Der SFV wird die beiden Kandidaturen unterstützen. 

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Auf der Homepage erläutert Verbandsboss Dominique Blanc diese Haltung. Man werde den beiden Kandidaturen zustimmen, «aber gleichzeitig zur Kandidatur 2034 von Saudi-Arabien unsere Bedenken anbringen.» Dabei geht es dem Schweizerischen Fussballverband vor allem um einen Bereich. «Diese konkreten Punkte im Bereich der Arbeiter- und Menschenrechte haben wir in einem Brief an die Fifa formuliert und auch Forderungen gestellt und Vorschläge eingebracht.»

Ein weiterer Punkt, der für den Schweizerischen Fussballverband fundamental ist, erwähnt Blanc ebenfalls: «Das Recht auf freie Meinungsäusserungen und die Pressefreiheit sowie der umfassende Schutz vor jeder Diskriminierung im Rahmen der WM, insbesondere aufgrund des Geschlechts, der sexuellen Ausrichtung und der Religion.»

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