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Lia Wälti über den Tod von Florijana Ismaili (†24)
«Wir werden es als Mannschaft aufarbeiten»

Es ist fix: Die Frauen-Nati spielt diesen Herbst in Schaffhausen und Thun. Für Lia Wälti und ihre Teamkolleginnen wird der erste Zusammenzug aber emotional.
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In Schaffhausen gabs den ersten Zusammenzug der Frauen-Nati seit dem tragischen Tod von Teamkollegin Floriana Ismaili (†24).
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Matthias Dubach

Eigentlich trifft sich die Frauen-Nati erst Ende August für den Auftakt in die EM-Quali. Aber trotzdem kommts schon jetzt in Schaffhausen zu einem Kickoff-Event. Der SFV gibt im Lipo-Park Schaffhausen und Thun als Spielorte für die EM-Kampagne bekannt. Beim Auftakt gegen Litauen wartet ein klares Ziel. Nationaltrainer Nils Nielsen: «Wir müssen die EM-Quali schaffen, also brauchen wir sofort den ersten Sieg.»

Für die Frauen-Nati wird der erste Zusammenzug seit dem tragischen Tod von Teamkollegin Florijana Ismaili (†24) im Comersee aber auch nochmals Teil des Verarbeitungsprozesses sein. Arsenal-Star Lia Wälti (26) sagt beim Kickoff-Event zu BLICK: «Es wird in Schaffhausen definitiv nochmals ein Thema sein. In welchem Rahmen, wissen wir noch nicht. Wir werden in die Mannschaft hinein fühlen, was es braucht. Es ist klar, dass wir noch immer traurig sind.»

Die Nati besuchte bereits geschlossen die Trauerzeremonie für ihre «Flori». Wälti: «Es war wichtig, gemeinsam Abschied nehmen zu können. Das hat in dieser schwierigen Zeit geholfen.»

Für die Nati-Leaderin wird der Zusammenzug für die EM-Quali aber auch sonst speziell. Wälti wird einrücken, obwohl sie womöglich nach ihrer Knie-OP vom April noch nicht spielbereit ist. «Wenn die Reha perfekt läuft, spiele in Anfang September wieder. Wenn es gut läuft, Mitte September. Und sonst im Oktober», schildert die Mittelfeldspielerin ihren Comebackplan nach ihrer ersten Langzeitverletzung der Karriere.

Während der WM in Frankreich pendelt die Bernerin zwischen London und der Schweiz und schaut sich in Nizza das WM-Spiel zwischen England und Schottland an, wo viele ihrer Arsenal-Kolleginnen auf dem Platz stehen. Wälti: «Am liebsten wäre ich selber dabei gewesen. Aber es war auch eine tolle Erfahrung, die WM-Euphorie von aussen mitzuerleben.»

Diesen Boom will die Frauen-Nati nun in die Schweiz tragen. In den Heimspielen jeweils dienstags gegen Litauen (Schaffhausen, 3. September), gegen Kroatien (Thun, 8. Oktober) und gegen Rumänien (Schaffhausen, 12. November) hofft der SFV auf volle Hütten!

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