Legendäre Spiele gegen Bulgarien
Als Kubi den Turbo zündete

Bulgarien mag nicht der glamouröseste aller Nati-Gegner sein. Aber drei Länderspiele gegen die Osteuropäer sind unvergessen.
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Das Original: Kubilay Türkyilmaz erzielt 1991 in Sofia kurz vor Schluss das Siegtor für die Schweiz. Bulgarien-Goalie Boris Mihailov ist geschlagen.
Alain Kunz, Max Kern

Unsere Bilanz gegen Bulgarien ist positiv: vier Siege, vier Remis und nur zwei Niederlagen. Und Szenen für die Ewigkeit.

Kubis Turbo-Lauf

EM-Qualifikation 1992: Die Bulgaren führen durch Kostadinov und Sirakov früh 2:0. Die Schweiz wehrt sich, Adrian Knup trifft zwei Minuten vor Schluss zum 2:2. Was dann passiert, schildert BLICK-Kolumnist Kubilay Türkyilmaz gleich selber. «Uns nützte nur ein Sieg etwas. Nur dann blieben wir im Rennen um die EM in Schweden. Nachspielzeit. Ein weiter Ball von Marc Hottiger, von der eigenen Strafraumlinie. Ich starte zehn Meter hinter der Mittellinie, zünde den Turbo, schüttle den letzten Verteidiger ab, umdribble den Goalie – und mache das Tor.»

BLICK schreibt damals vom «Wunder von Sofia». Im Vorfeld habe das Blatt Kubi indes aus der Mannschaft schreiben wollen, «weil ich in den Spielen zuvor Riesentorchancen verpasst hatte». Chappi sollte stattdessen spielen. «Ich blieb nur dank einer langen Diskussion mit Trainer Uli Stielike in der Startelf. Der Coach stand damals ziemlich alleine mit dieser Meinung.» Doch trotz des Exploits: Die Schweiz verpasste die Endrunde.

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Das Ende von Frei und Streller

Rekordtorschütze Alex Frei und Marco Streller, sein Junioren-Kumpel vom FC Aesch, treten vor 10 Jahren in Sofia von der Nati-Bühne ab. Nur wissen sie es damals noch nicht.

Am Freitag ist es genau 10 Jahr her. Die Schweiz spielt in Sofia mit Coach Ottmar Hitzfeld ein EM-Quali-Spiel der (vor)letzten Chance. Beim 0:0 gegen die von seinem ehemaligen Bayern-Captain trainierten Bulgaren macht Rekordtorschütze Alex Frei sein 84. Länderspiel. An der Seite von Marco Streller, mit dem er schon bei den Junioren des FC Aesch Tore am Laufmeter erzielt hat. Freis vorletztes Spiel, glaubt man damals. Denn Hitzfeld will den 42-fachen Torschützen, der seinen Rücktritt auf den kommenden Sommer bekannt gegeben hat, auch im Juni im Londoner Wembley einsetzen. Wie auch Streller.

Es kommt nicht mehr dazu. Anfang April geben Frei und Streller gemeinsam ihren Rücktritt. Wie BLICK enthüllt auch wegen Morddrohungen gegen Frei!

In Bulgarien kommt 2011 Stürmer Mario Gavranovic zu seinem ersten Länderspiel. Der Tessiner ist zehn Jahre später immer noch dabei.

Shaqs Dreierpack

Am 7. September 2011, also vor fast 10 Jahren, titelt BLICK: «Erst Schock, dann Dreier-Shaq! Shaqiri-Gala (Blick-Note 7) lässt uns von der EM träumen.»

Auf dem Weg zur Qualifikation für die EM 2012 spielt die Schweiz mit Welttrainer Ottmar Hitzfeld im Joggeli gegen Bulgarien. Die von Hitzfeld-Schüler Lothar Matthäus trainierten Osteuropäer liegen seit der 9. Minute 1:0 vorne, als der damals 19-jährige Xherdan Shaqiri seine One-Man-Show startet. Auf der Tribüne sitzt der eben zurückgetretene Rekord-Torschütze Alex Frei (42 Tore in 84 Länderspielen). Und sieht, wie sein 12 Jahre jüngere FCB-Teamkollege Shaqiri einen Hattrick hinlegt. Shaqiri! Shaqiri! Shaqiri!

Die Schweiz ist damals wieder im Rennen um einen Barrage-Platz für die EM in Polen und der Ukraine. Am Schluss reicht’s doch nicht.

10 Jahre später sind neben Shaq am Donnerstag in Bulgarien nur noch Granit Xhaka und Admir Mehmedi dabei. Die drei bilden damals das Mittelfeld. Beim Shaq-Hattrick 2011 steht Benaglio im Tor, die Verteidigung bilden Lichtsteiner, Djourou, Senderos und Ziegler. Im Mittelfeld spielen Inler und Dzemaili. Einzige Sturmspitze ist Derdiyok.

Machs nochmals, Shaq!

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
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1
Mexiko
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2
Südafrika
Südafrika
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3
Südkorea
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0
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4
Tschechien
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0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
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1
Kanada
Kanada
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2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
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3
Katar
Katar
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4
Schweiz
Schweiz
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
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1
Brasilien
Brasilien
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2
Marokko
Marokko
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Haiti
Haiti
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Schottland
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Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
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USA
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2
Paraguay
Paraguay
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Australien
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Türkei
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Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
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Deutschland
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Curacao
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Elfenbeinküste
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Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
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Niederlande
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Japan
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Schweden
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Tunesien
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Playoffs
Gruppe G
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Belgien
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Ägypten
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Iran
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Neuseeland
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Playoffs
Gruppe H
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Spanien
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Kap Verde
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Saudi Arabien
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Uruguay
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Gruppe I
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Frankreich
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Senegal
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Irak
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Norwegen
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Gruppe J
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Argentinien
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Algerien
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Gruppe K
Mannschaft
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Portugal
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Demokratische Republik Kongo
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Usbekistan
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Kolumbien
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Gruppe L
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Kroatien
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