Kritische Nati-Legende Vega
«Ich verstehe nicht, warum Ajeti im Nati-Aufgebot ist»

Celtic-Stürmer Albian Ajeti (24) ist wieder zurück im Nati-Kader. Celtic-Legende und Ex-Nati-Star Ramon Vega sagt: «Ich kann das nicht verstehen.»
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Albian Ajeti spielt wieder bei Celtic.
Foto: Getty Images
Andreas Böni

Seit etwas über 20 Jahren verehren sie in Schottland auch einen Schweizer. Ramon Vega, damals 29, wird im Dezember 2000 von den Tottenham Hotspurs an Celtic Glasgow ausgeliehen.

Es sollte die erfolgreichste Zeit seiner Karriere werden. Er kommt in der Rückrunde in 18 Ligaspielen zum Einsatz, schiesst zwei Tore. Vor allem aber gewinnt er das nationale Triple, bestehend aus der Meisterschaft, Scottish FA Cup und Scottish League Cup.

Dementsprechend verfolgt der heute 50-jährige Vega, der die EM 1996 für die Schweiz spielte, auch heute den schottischen Fussball noch genau. Und auch die Entwicklung von Albian Ajeti (24), der wie Cedric Itten (24) von Fürth wieder im Nati-Aufgebot steht.

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«Frey wäre besser gewesen»

Vega sagt: «Ich bin sehr überrascht, dass er aufgeboten wurde, und kann es eigentlich nicht verstehen. Er spielt bei Celtic eigentlich nur, weil der Trainer wegen vieler Verletzungen keine anderen Optionen hat. Und richtig überzeugend war er nicht.»

Vega weiter: «Ich sehe bei ihm wenig Dynamik, wenig Schnelligkeit – ich sehe nur einige Vollstrecker-Qualitäten, die er aber zu selten umsetzt. Ich weiss nicht, wofür er als Stürmer steht. Ich glaube, Michael Frey, der schnell ist und dazu auch noch trifft, wäre die bessere Wahl gewesen.»

Ajeti steht im Moment bei drei Toren in elf Spielen, Frey bei elf Treffern in elf Spielen.

Ajeti war schon in der letzten Saison, als die Glasgow Rangers Meister wurden, massiv kritisiert worden. Im April sagt Ex-Stürmer und Klublegende Frank McAvennie in der «Glasgow Times»: «Celtic muss ihn loswerden. Wenn ich Ajeti anschaue, dann sehe ich keinen Stürmer. Er ist einfach nicht gut genug!» Ajeti war für 5,5 Millionen Franken von West Ham gekommen, schoss in der ersten Saison nur sechs Tore in 30 Spielen.

«Man würde 15 bis 20 erwarten von einem Spieler, der über fünf Millionen kostete», sagt Vega. «Und eben: Zuletzt spielte er öfter, weil der Japaner Kyogo Furuhashi verletzt war. Sonst wäre er Ersatz.»

Celtic in der Krise

Aber Vega sagt auch klar, dass es nicht nur an Ajeti liege im Moment. «Celtic ist nur auf Platz 6 in Schottland, verlor zuletzt 0:4 in der Europa League gegen Leverkusen. Da sind auch andere neben den Schuhen.»

Am Samstag spielt die Schweiz in Genf gegen Nordirland, dann in Litauen. Und auch Vega würde sich freuen, wenn Ajeti ihn Lügen strafen würde. «Das wäre gut für die Nati, ja. Ich würde jubeln, natürlich», sagt er.

PS: Die schottischen Zeitungen, unter anderem die «Sun», berichten letzte Woche, dass Vega als neuer CEO von Celtic Glasgow ein Thema sei. «Das stimmt, es würde mich reizen», sagt er.

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