Kein Aufgebot für die Nations League
Nati-Coach Yakin verpasst Okafor einen Denkzettel

Am Donnerstag gibt Nati-Trainer Murat Yakin sein Aufgebot für den Auftakt in die Nations League in Kopenhagen gegen Dänemark und in Genf gegen Spanien bekannt. Fehlen dürfte Noah Okafor. Der Milan-Stürmer erhält einen Denkzettel.
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Auf dem Abstellgleis: Noah Okafor ist bei der Nati derzeit nicht hoch im Kurs.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Noah Okafor verpasst Nations-League-Spiele
  • Yakin kritisierte Okafors Verhalten während der EM-Vorbereitung
  • Okafor spielte in Deutschland keine einzige Minute
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Knapp zwei Monate ist es her, dass die Nati im EM-Viertelfinal im Penaltyschiessen auf dramatische Weise am späteren Finalisten England gescheitert ist. Einer der wenigen Verlierer einer ansonsten so erfolgreichen EM-Kampagne: Noah Okafor (24). Der Milan-Stürmer spielte beim Nati-Höhenflug keine Rolle und kam in Deutschland keine einzige Minute zum Einsatz. Als einziger Offensivspieler im Aufgebot.

Bereits im März hatte sich Yakin kritisch über das Verhalten des Stürmers geäussert. Der Nati-Trainer sagte, dass er von «einigen Spielern mehr verlange, wenn sie in der Nati sind», und dachte dabei in erster Linie an Okafor. Der Milan-Stürmer gehörte in den Testspielen in Kopenhagen (0:0) und Dublin (1:0) zu den Schwächsten und machte keine Werbung in eigener Sache, obwohl die Nati damals aufgrund der Absenz von Breel Embolo dringend Stürmer brauchte.

Warnung ignoriert

Doch Yakins Warnung verfehlte ihre Wirkung. Zwar hatte Okafor das Pech, dass er während der EM-Vorbereitung in St. Gallen erst sehr spät zur Mannschaft stiess, da er mit seinem Klub Milan nach Saisonende noch auf einer sinnfreien Promo-Tour in Australien weilte. Doch auch während der vier Wochen in Deutschland konnte sich Okafor im Base-Camp der Nati in Stuttgart nicht für einen Einsatz aufdrängen.

Im Gegenteil: Seine Unzufriedenheit über die unbefriedigende Situation war Okafor anzumerken. Neben fehlender Intensität im Training, fiel der ehemalige FCB-Spieler gelegentlich auch mit einer negativen Körpersprache auf, womit er sich in Abseits stellte, zumal die Mannschaft einen Lauf hatte.

Das Verhalten des Baselbieters kam dem Vernehmen nach teamintern nicht gut an. Dafür erhält Okafor nun die Quittung. Der 24-Jährige wird laut Blick-Informationen kein Aufgebot für die Nations-League-Spiele in Kopenhagen (5. September) und drei Tage später in Genf gegen Spanien erhalten.

Einst Yakins Liebling

Und das, obwohl Okafor persönlich der Auftakt in die Saison geglückt ist. Gegen Torino (2:2) rettet er als Joker spät in der Nachspielzeit mit einer herrlichen Direktabnahme Milan einen Punkt. Eine Woche später steht Okafor bei der 1:2-Niederlage in Parma in der Startaufstellung der Rossoneri.

Dennoch verpasst Yakin Okafor nun offenbar einen Denkzettel. Dabei gehörte der schnelle und mit viel Talent gesegnete Stürmer einst zu den Lieblingsspielern des Nati-Coachs. Nach seinem Debüt noch unter Vladimir Petkovic im Final Four der Nations League im Juni 2019 nominierte ihn Yakin für die finalen Spiele in der Qualifikation für die WM 2022. Beim 1:1 in Rom spielte Okafor herausragend und bereitete das 1:0 von Silvan Widmer vor, drei Tage später legte er mit dem Führungstor gegen Bulgarien den Grundstein zum letztlich klaren 4:0, womit die Nati sich das Ticket für Katar sicherte.

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
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Mexiko
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Südafrika
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3
Südkorea
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Tschechien
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0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
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1
Kanada
Kanada
0
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2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
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Katar
Katar
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Schweiz
Schweiz
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
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Brasilien
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2
Marokko
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Haiti
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Schottland
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Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
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USA
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2
Paraguay
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3
Australien
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Türkei
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Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
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Deutschland
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Curacao
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Elfenbeinküste
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Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
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Niederlande
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Schweden
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Tunesien
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Gruppe G
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Ägypten
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Gruppe H
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Gruppe J
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Portugal
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Demokratische Republik Kongo
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Gruppe L
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England
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Kroatien
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