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«Kann es besser machen»
Mbabu zeigt nach seinem Bock gegen Irland Reue

Beim 1:1 in Irland macht Kevin Mbabu kurz vor Schluss den entscheidenden Fehler. Er gibt sich reuig – und kämpferisch.
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Kevin Mbabu muss beim 4:0-Sieg der Nati gegen Gibraltar zuschauen.
Foto: TOTO MARTI
Andreas Böni (Text) und Toto Marti (Fotos)

Es ist nicht sein bestes Spiel, das Kevin Mbabu (24) in Irland abliefert. Kurz vor Schluss verschuldet er durch einen Ballverlust das 1:1. Teamleader Fabian Schär schilt ihn: «Ein dummer Ballverlust, das ist nicht das erste Mal, dass wir uns in eine Scheisssituation bringen. Es sind noch fünf Minuten zu spielen, dann darf man einen solchen Ball nicht verlieren.»

Am Sonntag gegen Gibraltar (4:0) bekommt der Rechtsverteidiger eine Pause – und zeigt sich nach dem Spiel einsichtig. «Ich kann es besser als am Donnerstag. Aber so ist Fussball, ich werde viel daraus lernen.» 

Das Problem im Moment für den YB-Meisterspieler: In Wolfsburg ist er nur Ersatz, kommt in der bisherigen Saison auf keine einzige Bundes­liga-Minute. Und das, obwohl der Bundesliga-Klub 10 Millionen Euro für ihn ausgegeben hat. Es gab ein Gespräch mit dem Management und seinem Berater, wo die schwierige Situation thematisiert wurde.

Mbabu: «Hat oft schwer begonnen»

Mbabu sagt: «Meine Chance wird kommen. Es ist so, dass ich mich erst anpassen musste. Die Intensität der Trainings war eine grosse Umstellung für mich. Aber meine Chance wird kommen. Man hat mir ver­sichert, dass ich die Zeit bekomme, um mich anzupassen.» Und weiter: «In meiner Karriere hat es oft schwer begonnen, und ich musste mich durchsetzen. Ich arbeite hart und bin überzeugt, auch dafür belohnt zu werden.» Bereits bei YB war er zu Beginn nicht Stammspieler, musste sich durchkämpfen. Für die Nati wäre es gut, wenn ihm das auch bald bei Wolfsburg gelingt.

Sonst werden die Diskussionen, ob Stephan Lichtsteiner (35) Captain und Stammspieler bleiben soll, noch hitziger geführt als ohnehin schon.

Das wird ein heisser Herbst

Die Dänen geben in Georgien überraschend Punkte ab (1:1). Für die Schweiz bedeutet dies: Jetzt ist alles wieder offen. Wir sind nach Verlustpunkten punktgleich mit dem Leader aus Irland – und das trotz dem bitteren 3:3 gegen Dänemark im Hinspiel (nach 3:0-Führung!) und dem schwachen 1:1 bei den Iren. Nati-Trainer Vladimir Petkovic bleibt cool: «Uns bringt das 1:1 mehr als den Iren. Sie müssen noch zu uns kommen.» Am 15. Oktober steigt dieses Rückspiel in Genf. Dann ist das Motto für Petkovic & Co: Verlieren verboten. Punktet man drei Tage zuvor auch in Dänemark, dann ist gar der Gruppensieg in Griffweite. Die Partien gegen Georgien und Gibraltar müssen für die Schweiz Pflichtaufgaben sein. Die beiden Bestplatzierten der Gruppe qualifizieren sich direkt für die EM. Die Schweiz hätte aber als Nations-League-Gruppensieger im schlechtesten Fall noch die Möglichkeit, sich über die Playoffs nächstes Jahr zu qualifizieren.

Die Dänen geben in Georgien überraschend Punkte ab (1:1). Für die Schweiz bedeutet dies: Jetzt ist alles wieder offen. Wir sind nach Verlustpunkten punktgleich mit dem Leader aus Irland – und das trotz dem bitteren 3:3 gegen Dänemark im Hinspiel (nach 3:0-Führung!) und dem schwachen 1:1 bei den Iren. Nati-Trainer Vladimir Petkovic bleibt cool: «Uns bringt das 1:1 mehr als den Iren. Sie müssen noch zu uns kommen.» Am 15. Oktober steigt dieses Rückspiel in Genf. Dann ist das Motto für Petkovic & Co: Verlieren verboten. Punktet man drei Tage zuvor auch in Dänemark, dann ist gar der Gruppensieg in Griffweite. Die Partien gegen Georgien und Gibraltar müssen für die Schweiz Pflichtaufgaben sein. Die beiden Bestplatzierten der Gruppe qualifizieren sich direkt für die EM. Die Schweiz hätte aber als Nations-League-Gruppensieger im schlechtesten Fall noch die Möglichkeit, sich über die Playoffs nächstes Jahr zu qualifizieren.

Hier steht Ire Hogan klar im Abseits
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Alles zur Fussball-EM

Wegen Corona musste die Europameisterschaft um ein Jahr in den Sommer 2021 verschoben werden. Vom 11. Juni bis 11. Juli kämpfen die Schweiz und 23 weitere Mannschaften in elf Ländern um den Titel.

Wegen Corona musste die Europameisterschaft um ein Jahr in den Sommer 2021 verschoben werden. Vom 11. Juni bis 11. Juli kämpfen die Schweiz und 23 weitere Mannschaften in elf Ländern um den Titel.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
0
0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
0
0
4
Tschechien
Tschechien
0
0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
0
0
4
Schweiz
Schweiz
0
0
0
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
0
0
0
4
Schottland
Schottland
0
0
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
0
0
0
2
Paraguay
Paraguay
0
0
0
3
Australien
Australien
0
0
0
4
Türkei
Türkei
0
0
0
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
0
0
0
2
Curacao
Curacao
0
0
0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0
0
0
4
Ecuador
Ecuador
0
0
0
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
0
0
0
2
Japan
Japan
0
0
0
3
Schweden
Schweden
0
0
0
4
Tunesien
Tunesien
0
0
0
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
0
0
0
2
Ägypten
Ägypten
0
0
0
3
Iran
Iran
0
0
0
4
Neuseeland
Neuseeland
0
0
0
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
0
0
0
2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
0
0
0
4
Uruguay
Uruguay
0
0
0
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
0
0
0
3
Irak
Irak
0
0
0
4
Norwegen
Norwegen
0
0
0
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
0
0
0
2
Algerien
Algerien
0
0
0
3
Österreich
Österreich
0
0
0
4
Jordanien
Jordanien
0
0
0
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
0
0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
0
0
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
0
3
Ghana
Ghana
0
0
0
4
Panama
Panama
0
0
0
Playoffs
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