So feiert die Schweiz den Nati-Erfolg
2:57
3:1-Sieg gegen die Türkei:So feiert die Schweiz den Nati-Erfolg

Dank Türken-Doppelpack
Shaqiri hat sich in elitären Kreis geschossen

Wenn er sauer ist, spielt er oft am besten: Xherdan Shaqiri (29) legt in der Nati endlich wieder einen Sahne-Auftritt hin. Schiesst er sich nun weg aus Liverpool?
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Zwei Tore: Captain Granit Xhaka umarmt Shaqiri.
Foto: TOTO MARTI
Andreas Böni aus Baku

Es ist eine neue Angewohnheit, die man bei Xherdan Shaqiri vor dem Spiel beobachten kann. Bei der Nationalhymne legt er seine Hand aufs Herz. Es ist eine kleine Geste – auf dem Platz dreht er danach dafür gross auf.

Zwei Tore und x weitere Chancen, der Liverpool-Star macht ein Riesen-Spiel (Blick-Note 6). «Ich glaube, man muss immer an sich glauben, wir haben die Qualität in unserem Team. Klar hatten wir Druck und Stress, aber ich geniesse trotzdem jedes Spiel. Und schliesslich habe ich Erfahrung in solchen Spielen ...»

Viele Turnier-Tore

In der Tat dreht Shaqiri an grossen Turnieren immer dann auf, wenns wichtig wird und er hässig ist. So geschehen an der WM 2014, als die Nati ihr zweites Spiel gegen Frankreich 2:5 verlor und es in der dritten Partie gegen Honduras um alles ging. Trainer Ottmar Hitzfeld stellte Shaqiri erstmals hinter den Spitzen auf, Shaq dankte es mit drei Toren. An der EM 2016 brillierte Shaqiri mit seinem Traum-Tor gegen Polen im Achtelfinal, nachdem seine Leistung hart kritisiert worden war. Und nun dreht er gegen die Türken auf, als viele Experten forderten, man müsse ihn endlich auf die Bank setzen.

Mit seinen beiden Treffern vom Sonntagabend stellt Shaqiri auch noch einen neuen Schweizer Rekord auf. Mit vier WM- und drei EM-Toren ist er neu unser bester Knipser bei grossen Turnieren. Er löst Josef «Goldfüsschen» Hügi ab, der mit seinen sechs Toren an der Heim-WM 1954 bisheriger Rekordhalter war.

Aber nicht nur das. Shaqiri gehört zudem neu auch zu einem ganz elitären Kreis. Er ist der vierte Spieler, der an den beiden Weltmeisterschaften 2014 und 2018 sowie den Europameisterschaften 2016 und 2021 mindestens einmal eingenetzt hat. Die Namen der anderen Spieler? Cristiano Ronaldo, Romelu Lukaku und Ivan Perisic.

Allerdings muss man auch sagen: Diese Nati hat zwar nun einmal geliefert, aber auch nur Platz 3 hinter Wales erreicht. Das weiss auch Shaqiri: «Wenn ich sehe, wie es lief, hätten wir früher den zweiten Platz holen sollen.»

Der Schoggifuss

Auffallend bei Shaqiris Gala gegen die Türkei: Er macht vieles mit seinem schwachen rechten Fuss. Gerade auch das Traumtor zum 2:0: «Heute war das anders mit dem rechten Fuss, anders als an jenen Tagen, an denen ich meinen linken Fuss um einiges besser finde. Speziell heute hätte ich nicht gedacht, dass mein rechter so gut ist.»

Es ist klar, dass solche Auftritte von Shaqiri auch die Spekulationen um seine Zukunft befeuern. Er werde sich nach der EM entscheiden, sagt er. Bei Liverpool hat er noch zwei Jahre Vertrag, kam allerdings in den letzten drei Jahren auch nicht immer zu genug Spielzeit. Gerüchte gibts um Lazio Rom, AS Roma und Sevilla, sowie traditionellerweise wie jedes Jahr um Klubs wie Fenerbahce oder Galatasaray oder irgendwelche russischen Vereine.

Von 14 Millionen Euro Ablöse wird spekuliert. Hat Shaqiri einen Sahne-Tag wie am Sonntag, ist er dieses Geld mehr als wert.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
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1
Mexiko
Mexiko
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0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
0
0
4
Tschechien
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0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
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1
Kanada
Kanada
0
0
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2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
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3
Katar
Katar
0
0
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4
Schweiz
Schweiz
0
0
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
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1
Brasilien
Brasilien
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0
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2
Marokko
Marokko
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3
Haiti
Haiti
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0
0
4
Schottland
Schottland
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0
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Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
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1
USA
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2
Paraguay
Paraguay
0
0
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3
Australien
Australien
0
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4
Türkei
Türkei
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0
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Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
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1
Deutschland
Deutschland
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Curacao
Curacao
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3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
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Ecuador
Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
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1
Niederlande
Niederlande
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Japan
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3
Schweden
Schweden
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Tunesien
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Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
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Belgien
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Ägypten
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Iran
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Neuseeland
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Playoffs
Gruppe H
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Spanien
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Kap Verde
Kap Verde
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Saudi Arabien
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Uruguay
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Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
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1
Frankreich
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Senegal
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Irak
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Norwegen
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Playoffs
Gruppe J
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1
Argentinien
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Algerien
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Österreich
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Jordanien
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Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
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Portugal
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2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
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Usbekistan
Usbekistan
0
0
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Kolumbien
Kolumbien
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Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
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1
England
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2
Kroatien
Kroatien
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Ghana
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Panama
Panama
0
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Playoffs
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