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EM-Vorbereitung im Visier
Das sind die geheimen Nati-Pläne

Zwei Siege gegen Georgien und Gibraltar und die Nati fährt zur EM 2020. Bereits jetzt läuft die Suche nach dem EM-Vorbereitungscamp auf Hochtouren. Bad Ragaz ist Favorit.
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Es war unter Vladimir Petkovic (56) stets dasselbe.
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Andreas Böni

Es braucht noch einen Sieg am Freitag in St. Gallen gegen Georgien und ­einen Vollerfolg am Montag ­gegen Gibraltar, dann ist das Ding gegessen, und wir sind an der EM 2020 mit dabei. Und ­parallel läuft die Vorbereitung der Standorte bereits jetzt auf Hochtouren.

Dabei war es unter Vladimir Petkovic (56) stets dasselbe: Die Nati berei­tete sich im Tessin auf die grossen Turniere vor. Vor der EM 2016 und der WM 2018 traf man sich in Lugano, um die ersten zwei Wochen des Camps zu verbringen.

Das ändert sich nun: Weil man unter anderem mit der ­Rasen-Qualität im Cornaredo-Stadion nicht vollumfänglich zufrieden war, steht das Tessin nicht mehr zur Diskussion für 2020.

BLICK sagt, was zur Diskus­sion steht:

  • Favorit ist das Grand Resort in Bad Ragaz SG. Bereits Borussia Dortmund und Liverpool machten gute Erfahrungen mit dem Fünfsternehaus.
  • Das Hotel Oberwaid in St. Gallen ist ebenfalls ein Thema. In diesem Hotel bereitet sich die Nati auf das Georgien-Spiel vor, welches im Kybun­park ausgetragen wird. Die italienische Nationalmannschaft machte gute Erfahrungen dort.
  • Auch der Grossraum Zürich ist eine Möglichkeit. Das Hotel Atlantis, wo sich die Mannschaft vorbereitete, steht dabei im Vordergrund. Das langjährige ­Hotel Panorama und Spa in Feusisberg SZ eher nicht. Auch die Optionen Hotel ­Belvédère in Spiez BE oder das Hotel Royal Savoy in Lausanne besitzen maximal noch Aussenseiter-Chancen.

Ein Stolperstein für Bad ­Ragaz ist noch, dass Trainer ­Vladimir Petkovic eigentlich gerne in Stadien trainiert. Das wäre sowohl in St. Gallen wie in ­Zürich gegeben.

Möglich ist dabei: Spieler (z. B. aus der Bundesliga), deren Saison früher beendet ist als zum Beispiel jene des Champions-League-Final-Teilnehmers, besammeln sich in Zürich. Und danach zieht man ins offizielle EM-Vorbereitungscamp, zum Beispiel nach Bad Ragaz – ­sobald man vollzählig ist.

Auslosung am 30. November

Wo die Nati spielt, ist völlig offen. Von Gruppe A (Spiele in Rom und Baku) bis Gruppe F (München, Budapest) ist alles möglich. Fix ist: Es gibt mindestens zwei Gruppenspiele in derselben Stadt, auch drei am selben Ort sind möglich. Die EM-Auslosung findet am 30. November in Bukarest statt.

Während der EM wird die Nati nicht in der Schweiz bleiben. Der SFV tendiert dazu, dann in der Stadt zu logieren, wo zwei der drei ­Gruppenspiele gespielt werden.

Aber jetzt muss man erst die Pflichtaufgaben gegen ­Georgien und in ­Gibraltar erledigen.

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