«Habe es von Peter Zeidler erfahren»
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Itten über Nati-Aufgebot:«Habe es von Peter Zeidler erfahren»

«Das absolut grösste Highlight»
Hier rückt Itten zum ersten Mal in die A-Nati ein

«Mein Knie war durä», sagt Nati-Neuling Cedric Itten (22). Das war Ende September 2018. Knapp 14 Monate nach der schweren Knie-OP rückt der St. Galler Stürmer am Montagmittag erstmals zur A-Nati ein.
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Die Bilder des Nati-Zusammenzugs vor der EM-Quali | Neuling Cedric Itten bei seiner Ankunft.
Foto: TOTO MARTI
Max Kern (Text) und Toto Marti (Fotos)

Freundin Nina ist schon ab September 2018 die Fahrerin von St. Gallens Angreifer Cedric Itten. Damals geht das hoffnungsvolle Talent nach dem Horror-Foul von Luganos Fabio Daprelà an Krücken. Er hat das Kreuz- und das Innenband am rechten Knie gerissen. Neun lange Monate fällt er aus.

Am Montag wird er wieder von seiner Freundin chauffiert. In einem Wagen mit Appenzeller Nummernschildern. Jetzt gehts aber nicht in die Reha – sondern nach Zürich zur A-Nati. Erstmals ist der Basler in der Auswahl von Coach Vladimir Petkovic dabei.

Itten strahlt am Fuss des Zürcher Üetlibergs. «Das ist das absolut grösste Highlight! Für mich geht ein Kindheitstraum in Erfüllung.»

Itten kommt zum Handkuss, weil Norwich-Stürmer Josip Drmic kurzfristig absagen musste. Wer hat dem Neuling die frohe Botschaft überbracht? Itten: «Es war unser Trainer Peter Zeidler. Nach dem Abschlusstraining am Samstag. Ich war in der Physio. Er sagte: ‹Ich darf dir eine schöne Botschaft überbringen.›»

Bei der 3:4-Niederlage bei Meister und Leader YB bringt der Nati-Neuling am Sonntag seine St. Galler zwischenzeitlich mit 2:1 in Front. Es ist sein sechster Saisontreffer.

Itten: «Natürlich hatte ich die Verletzung lange im Hinterkopf. Aber zuletzt ist so viel Positives passiert, dass ich sie vergessen habe. Schon als kleiner Bub habe ich davon geträumt, einmal in die A-Nati zu kommen.»

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