Wechsel-Gerüchte um Superstar
Weshalb hat Ronaldo wirklich gestreikt?

Fünffacher Ballon-d'or-Gewinner und Europameister Cristiano Ronaldo hat sich bisher nicht zu seinem Streik geäussert.
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Es bleibt weiterhin unklar, weshalb Cristiano Ronaldo letzte Woche streikte.
Foto: Getty Images

Darum gehts

  • Cristiano Ronaldo (41) streikte letzte Woche bei Al-Nassr in Saudi-Arabien
  • Grund sollen ausstehende Zahlungen an Vereinsmitarbeiter gewesen sein
  • Ronaldos Vertrag endet im Sommer 2027
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Petar DjordjevicRedaktor Sport

Der fünffache Ballon-d'Or-Gewinner Cristiano Ronaldo (41) hat letzte Woche gestreikt. Sein Verein Al-Nassr bestritt die letzten zwei Partien ohne den Portugiesen im Kader. Dabei kursieren diverse Gerüchte um den Grund des Boykotts, doch weder Verein noch Spieler äussern sich zur Situation. 

Zu Beginn des Streiks berichteten Medien wie die «Sportbild» oder «The Guardian», der Portugiese sei mit der Transferpolitik seines Vereins unzufrieden. Ronaldo gehe demnach davon aus, dass sein Verein vom saudischen Staatsfonds finanziell benachteiligt werde. Gleichzeitig sei der direkte Konkurrent und Tabellenführer Al-Hillal bevorteilt worden, er konnte sich so den Rekord-Transfer von Karim Benzema leisten.

Was ist der wahre Grund für den Streik?

Der Liga-Sprecher betonte gegenüber der BBC: «Die Vereine haben ihre eigenen Vorstände, ihre eigenen Führungskräfte und ihre eigene Fussballleitung. Entscheidungen über Neuverpflichtungen, Ausgaben und Strategien liegen bei diesen Vereinen, innerhalb eines finanziellen Rahmens, der Nachhaltigkeit und Wettbewerbsausgleich gewährleisten soll.»

Die saudi-arabische Sportzeitung «Arriyadiyah» berichtet, dass es bei Ronaldos Streik um mehr als nur die Transferpolitik des Vereins gehe. Ausstehende Zahlungen sollen der Auslöser gewesen sein. Dabei sei der Spieler selbst nicht betroffen, sondern Mitarbeiter des Vereins. Eine Klubnahe Quelle bestätigte, dem Portugiesen sei versichert worden, dass die ausstehenden Zahlungen beglichen werden sollen. Darüber hinaus stehe eine Absetzung des aktuellen Vorstandsvorsitzenden des Vereins, Abdullah Al-Majed, im Raum.

Wüsten-Chaos oder Europa-Rückkehr?

Auf dem Platz lieferte Ronaldo vor seinem Streik solide Leistungen ab. 18 Tore in 22 Pflichtspielen erzielte der Portugiese in der laufenden Saison. Bei Al-Nassr steht der Offensivspieler noch bis im Sommer 2027 unter Vertrag und seine Ausstiegsklausel von rund 45 Millionen Franken greift bereits dieses Jahr.

Trotzdem bringt die «Sportbild» den Portugiesen mit seinem Jugendklub in Verbindung. Sporting Lissabons Vereinskasse soll nach diversen Verkäufen – unter anderem von Viktor Gyökeres (27) für 39 Millionen Franken – gut gefüllt sein. Demnach sei ein Transfer diesen Sommer realistisch. Bisher bestätigen aber weder Verein noch Spieler. Laut «Arriyadiyah» hat Ronaldo seinen Streik beendet und stehe bereits am Samstag gegen Al-Fateh wieder im Kader.

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