Super-League-Pläne ohne Konsequenzen
Juve, Barça und Real werden nicht bestraft

Ein Gericht in Madrid hat den Organisatoren der European Super League recht gegeben. Die Vereine bleiben unbestraft.
Publiziert: 31.01.2023 um 18:36 Uhr
1/4
Rückschlag für Uefa-Präsident Aleksander Ceferin.
Foto: AFP

Die 2021 ins Leben gerufene European Super League (ESL) sorgte für ein Beben in der Fussballwelt. Zwölf der grössten Vereine Europas kündigten eine neue Liga an, die finanziell lukrativer sein sollte. Doch nach heftiger Gegenwehr der Fans brach das Projekt nur 48 Stunden später zusammen und neuen der zwölf zogen sich zurück. Einzig Real Madrid, Barcelona und Juventus blieben der Idee weiterhin treu.

Auf Seiten der Uefa und der Fifa drohte man den Vereinen mit Konsequenzen. Doch dazu wird es nicht kommen. Ein Gericht in Madrid sprach sich nach einer weiteren Berufung für die Organisatoren der ESL «A22 Sports Management» aus. Demnach dürfen Teams auch an Wettbewerben ausserhalb der Uefa und der Fifa teilnehmen. Das Urteil schützt die Vereine zudem vor möglichen Sanktionen. (mab)

Fehler gefunden? Jetzt melden
Was sagst du dazu?