Darum gehts
- Inter besiegt Juventus 3:2 im aufregenden Derby d'Italia am Samstag
- Fehlentscheidung: Kalulu sieht Rot nach Bastonis Schwalbe
- Fünf Tore, eine Rote Karte und VAR bleibt machtlos
Das Spiel zwischen Inter Mailand und Juventus Turin am vergangenen Samstag hat alle Erwartungen am Derby d'Italia übertroffen. Die Partie war hart umkämpft, es fielen fünf Tore – darunter ein Eigentor. Und eine Rote Karte sorgte für viel Dramatik nach dem Spiel.
Besonders eine Szene erhitzte die Gemüter: Bei einem Angriff versuchte Mittelfeldspieler Fabio Miretti, Pierre Kalulu anzuspielen. Doch der Pass misslang. Inters Alessandro Bastoni rückte aus der Verteidigungskette heraus und unterband das Zuspiel. Dabei ging der Innenverteidiger in der Nähe des Juve-Spielers zu Boden. Aus Sicht des Schiedsrichters Federico La Penna handelte es sich um ein gelbwürdiges Foul. Für Kalulu war es die zweite Gelbe Karte – und damit der Platzverweis.
Der Aussenverteidiger konnte es kaum glauben. Noch bevor La Penna den Platzverweis gegen den Franzosen offiziell aussprach, gestikulierte Kalulu wild und bestritt vehement, ein Foul begangen zu haben.
Schiedsrichter-Chef entschuldigt sich
Die Wiederholung zeigt: Der Schiedsrichter hat falsch entschieden. Bastoni fällt ohne gegnerische Einwirkung. Juventus nützt das jedoch nichts, denn der VAR darf bei einer zweiten Gelben nicht eingreifen. Trotz eines starken Auftritts verlieren die Bianconeri mit 2:3 – und ein fader Beigeschmack bleibt.
Während der Pressekonferenz nach der Partie findet Juventus-Strategiedirektor Giorgio Chiellini klare Worte zur Schiedsrichterleistung: «Heute gibt es wenig über Fussball zu reden», erklärt der ehemalige Innenverteidiger. «Was heute Abend passiert ist, ist absolut inakzeptabel.» Auch die Tatsache, dass der VAR in solchen Situationen nicht eingreifen kann, müsse sich laut Chiellini ändern.
Klubboss Damien Comolli ist derselben Meinung und ergänzt: «Wir haben heute drei Punkte verloren. Aber der italienische Fussball hat heute Abend weit mehr als drei Punkte verloren – nämlich seine Glaubwürdigkeit.»
Nun meldet sich auch Schiedsrichterchef Gianluca Rocchi gegenüber der italienischen Nachrichtenagentur ANSA zu Wort: «Wir bedauern diesen Vorfall sehr – sowohl die Entscheidung von La Penna, die eindeutig falsch war, als auch die Tatsache, dass wir den VAR nicht zur Korrektur einsetzen konnten.»
Dabei rückt er Inters Bastoni in den Mittelpunkt: «La Penna ist zutiefst beschämt, und wir stehen ihm nahe. Aber ich muss Ihnen die Wahrheit sagen: Er ist nicht der Einzige, der einen Fehler gemacht hat. Denn gestern gab es eine klare Schwalbe.»
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Inter Mailand | 25 | 39 | 61 | |
2 | AC Mailand | 24 | 22 | 53 | |
3 | SSC Neapel | 25 | 13 | 50 | |
4 | AS Rom | 25 | 15 | 47 | |
5 | Juventus Turin | 25 | 20 | 46 | |
6 | Atalanta BC | 25 | 13 | 42 | |
7 | Como 1907 | 24 | 20 | 41 | |
8 | Bologna FC | 25 | 2 | 33 | |
9 | Lazio Rom | 25 | 1 | 33 | |
10 | Sassuolo Calcio | 25 | -6 | 32 | |
11 | Udinese Calcio | 25 | -10 | 32 | |
12 | Parma Calcio | 25 | -13 | 29 | |
13 | Cagliari Calcio | 24 | -5 | 28 | |
14 | FC Turin | 25 | -19 | 27 | |
15 | US Cremonese | 25 | -12 | 24 | |
16 | Genua CFC | 25 | -8 | 24 | |
17 | AC Florenz | 25 | -10 | 21 | |
18 | US Lecce | 24 | -16 | 21 | |
19 | Pisa SC | 25 | -22 | 15 | |
20 | Hellas Verona | 25 | -24 | 15 |


