Ösi-Profi Arnautovic gesteht
«Früher war mir das Ausgehen wichtiger als Fussball»

Fussballer leben für ihren Sport. Eine Einstellung, die Österreichs Nationalspieler Marko Arnautovic (32) in seiner Karriere nicht immer verfolgte.
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In seinen jungen Jahren war für Marko Arnautovic das Ausgehen wichtiger als Fussball.
Foto: AFP

Der Wechsel zum FC Bologna scheint Marko Arnautovic (32) gut getan zu haben. In 15 Spielen schiesst der Österreicher sieben Tore und verpasst nur zwei Partien in der Serie A. Bereits in der Saison 2009/10 spielte er in der italienischen Liga, damals im Trikot von Inter Mailand. Allerdings sei Fussball in jener Zeit nicht seine erste Priorität gewesen, wie er gegenüber «Gazzetta dello Sport» verrät.

«Damals war ich ein Jugendlicher im Vergnügungspark. Die Grossstadt, der grosse Vertrag, die Champions, alles glänzend», sagt der Stürmer, der mit auch mit Xherdan Shaqiri in Stoke spielte. Er war fasziniert von den Stars, die an seiner Seite waren. So trainierte der 96-fache Nationalspieler Österreichs unter anderem mit Samuel Eto'o (40), Patrick Vieira (45) oder Javier Zanetti (48). Doch für ihn waren Ausgehen, «das Leben ausserhalb des Spielfelds und Autos» wichtiger.

Arnautovic ist nicht «Ibra»

Ein Lebensstil, welcher ihm wohl zum Verhängnis wurde. Denn nur gerade drei Spiele durfte Arnautovic für die Nerazzurri bestreiten, mehr als insgesamt 55 Minuten lagen nicht drin. Im zweiten Anlauf in der Serie A läuft es nun besser für ihn.

Besonders zu Trainer Sinisa Mihajlovic (52) pflege er eine gute Beziehung. «Wir sind beide serbischer Herkunft: Leidenschaft, Mentalität und Siegeslust verbinden uns», erklärt Arnautovic. Gerade das Stichwort Mentalität veranlasst italienische Medien dazu, den Österreicher ab und zu mit Zlatan Ibrahimovic (40) zu vergleichen.

Davon will der ehemalige Spieler von Werder Bremen allerdings nichts wissen: «Ibra ist Ibra, eine Persönlichkeit und ein Spieler, der grösser als ich ist. Ich schwärme für ihn, aber ich will keine Vergleiche.»

Ein Weg à la Atalanta

Arnautovic glaubt, dass Bologna einen Weg wie Atalanta Bergamo hinlegen kann. «Dieser Klub hat ein europäisches Profil. Wir sind eine Mannschaft voller Burschen aus allen Ländern. Es gibt viele talentierte Spieler.» Man dürfe den Europacup zwar nicht gleich im kommenden Jahr erwarten, doch der 32-Jährige ist sich sicher: «Indem wir Jahr für Jahr wachsen, können wir dieses Ziel erreichen.» (che)

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Serie A 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Inter Mailand
Inter Mailand
29
42
68
2
AC Mailand
AC Mailand
29
23
60
3
SSC Neapel
SSC Neapel
29
15
59
4
Como 1907
Como 1907
29
26
54
5
Juventus Turin
Juventus Turin
29
23
53
6
AS Rom
AS Rom
29
16
51
7
Atalanta BC
Atalanta BC
29
13
47
8
Bologna FC
Bologna FC
29
4
42
9
Lazio Rom
Lazio Rom
29
1
40
10
Sassuolo Calcio
Sassuolo Calcio
29
-4
38
11
Udinese Calcio
Udinese Calcio
29
-9
36
12
Parma Calcio
Parma Calcio
29
-15
34
13
Genua CFC
Genua CFC
29
-4
33
14
FC Turin
FC Turin
29
-18
33
15
Cagliari Calcio
Cagliari Calcio
29
-10
30
16
AC Florenz
AC Florenz
29
-9
28
17
US Lecce
US Lecce
29
-18
27
18
US Cremonese
US Cremonese
29
-21
24
19
Pisa SC
Pisa SC
29
-26
18
20
Hellas Verona
Hellas Verona
29
-29
18
Champions League
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