Nach Krach mit Sportdirektor
Das hässliche Motta-Ende bei Juventus

Juventus trennt sich von Trainer Thiago Motta. Die italienischen Medien kritisierten den ehemaligen italienischen Nationalspieler. Fortan übernimmt der Kroate Igor Tudor das Amt.
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Juventus-Trainer Thiago Motta wurde entlassen.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Juventus trennt sich von Trainer Thiago Motta, Igor Tudor übernimmt
  • Motta als «grosse Enttäuschung der Saison» bezeichnet, Kabine verloren
  • Juventus derzeit auf Rang fünf in Serie A, zuletzt zwei Niederlagen
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Pascal KeuschRedaktor Sport

Juventus trennt sich von Trainer Thiago Motta (42). Der ehemalige italienische Nationalspieler muss nach nicht mal einem Jahr für Igor Tudor (46) Platz machen. Thiago Motta, der Bologna in der vergangenen Saison in die Champions League führte, hatte im Sommer einen Vertrag bis 2027 bei der alten Dame unterschrieben. Beim italienischen Rekordmeister kam Motta aber nie richtig auf Touren.

«Motta ist Enttäuschung der Saison»

Die ganze Saison spielt Juventus unter den eigenen Erwartungen. In der Champions League erreichte man in der Ligaphase nur Platz 20. In den Playoff-Spielen gegen Eindhoven flog man schliesslich aus der Königsklasse. In der heimischen Serie A stehen die Bianconeri derzeit auf Rang fünf, zuletzt gab es zwei Klatschen nacheinander. Gegen die Fiorentina verlor man mit 0:3 und gegen Atalanta ging man zuhause gleich 0:4 unter. Das war am Ende einfach deutlich zu viel. Die Fans protestierten, die Kabine hatte Motta verloren und mit dem Sportdirektor gab es Krach.

Im persönlichen Gespräch mit Motta nach diesen beiden Niederlagen soll Sportdirektor Cristiano Giuntoli kein Blatt vor den Mund genommen haben. Laut der «Gazzetta dello Sport» habe er die Unfähigkeit der Mannschaft betont, ein angemessenes Spiel auf die Beine zu stellen. Die italienische Zeitschrift bezeichnete Trainer Motta gar als «die grosse Enttäuschung der Saison».

Champions League als Ziel

Juventus bedankt sich auf X bei Thiago Motta und seinem gesamten Team «für die Professionalität und die in diesen Monaten mit Leidenschaft und Engagement geleistete Arbeit» und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.

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Igor Tudor soll die Dinge erstmal stabilisieren. Der kroatische Trainer spielte zu seiner Zeit als Spieler sieben Jahre für die Bianconeri und sass in der Saison 2020/21 bereits als Andrea Pirlos Assistent auf der Juventus-Bank. Der 42-Jährige soll erstmal bis im Sommer bleiben. Laut «La repubblica» verlängere sich sein Vertrag um ein Jahr, sollte er mit Juventus bis Ende Saison die Champions-League-Plätze erreichen. 

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