«Die DNA verloren»
Goalie-Legende Buffon rechnet mit Ronaldo ab

Diesen Sommer ist Cristiano Ronaldo (36) von Juventus nach Manchester United geflüchtet. Ex-Teamkollege Gianluigi Buffon erklärt, warum der Portugiese in Turin nie wirklich glücklich wurde.
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In der Saison 2019/20 haben Cristiano Ronaldo (r.) und Gianluigi Buffon zusammen die Serie A gewonnen.
Foto: AFP

Zwei ganz Grosse des Fussballs. Gianluigi Buffon, die Goalie-Legende. Und Cristiano Ronaldo, der Superstar. Zusammen haben sie 2020 mit Juventus die Serie A gewonnen. «Wir haben uns gut verstanden», blickt Buffon auf die gemeinsame Zeit zurück.

Doch der 43-Jährige, der mittlerweile bei Parma in der Serie B im Tor steht, sieht das Ronaldo-Abenteuer in Turin auch kritisch. Nach der Ankunft des Portugiesen im Sommer 2018 habe Juventus «die eigene DNA verloren», so Buffon, «wir waren kein Team mehr».

Vor Ronaldo ist man im Champions-League-Final (1:4 gegen Real Madrid 2017) gestanden, weil man eine Einheit war. Eine Truppe, in der jeder Spieler um seinen Platz kämpfen musste. «Das haben wir mit Ronaldo verloren.» Wohl auch, weil der Portugiese seinen Stammplatz stets auf sicher hatte.

Dreimal kläglich gescheitert

Ronaldo wurde damals nach Italien geholt, um Juventus zum Titel in der Champions League zu schiessen. 2019 ist die alte Dame aber im Viertelfinal gegen Ajax ausgeschieden, ein Jahr später musste man gegen Lyon im Achtelfinal die Koffer packen, 2021 war gegen Porto ebenfalls im Achtelfinal Schluss.

Massimiliano Allegri, Ronaldos erster Trainer bei Juventus, soll nach seiner Entlassung einst gesagt haben: «Juventus muss Ronaldo los werden, er blockiert die Entwicklung des Teams und des Klubs.»

Dabei geht fast vergessen, dass der Portugiese in 134 Partien bei den Turinern starke 101 Tore gemacht hat. Doch wirklich glücklich wurde Ronaldo bei Juventus tatsächlich nicht. Nach der misslungenen Meisterschaft letzte Saison ist er im Sommer zu Manchester United zurückgekehrt. (mam)

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