Wet-Look entsetzt
Villa-Frauen um Lehmann wollen neues Trikot nicht tragen

Aston Villa ringt mit seinen neuen Trikots: Die Shirts von Ausrüster «Castore» durchnässen viel zu schnell und stören die Spieler erheblich. Das Frauenteam um Nati-Star Alisha Lehmann (24) weigert sich, das Trikot überhaupt erst anzuziehen.
Publiziert: 30.09.2023 um 14:59 Uhr
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Die neuen Shirts von Aston Villa sorgen wegen ihrem «Wet-Look» für Aufsehen.

Trikot-Panne bei Aston Villa: Die neuen Shirts von «Castore» sind im Nu klatschnass. «Schon nach zehn Minuten sehen die Spieler so aus, als wären sie in einen Pool gesprungen», schreibt der «Telegraph». Das Problem betrifft sowohl die Heim- als auch die Auswärtsshirts. 

Dieser aufsehenerregende «Wet-Look» ist aber kein modisches Statement. Im Gegenteil: Die nassen Leibchen sehen zwar ulkig aus, behindern aber die Profis auf dem Rasen. Einmal pudelnass, werden die Trikots nämlich schwer und unbequem – und entwickeln sich so mit fortlaufender Spieldauer zu einem regelrechten Handicap.

Die Herrenmannschaft stört sich so sehr an den neuen Shirts, dass sie gar bei der Vereinsführung vorstellig geworden ist. Auch Trainer Unai Emery gab am Mittwoch zu, dass es im Zusammenhang mit den neuen Trikotdesigns eine «Situation» gäbe. 

«Das Frauenteam graust sich vor dem Saisonstart»

Aber nicht nur die Männer sind von diesem Trikot-Gate betroffen. Auch Aston Villas Frauenteam, bei dem Nati-Spielerin Alisha Lehmann (24) unter Vertrag steht, bekundet ihre liebe Mühe mit dem «Wet-Look». Am Wochenende geht in der Women's Premier League die neue Saison los. Bis jetzt mieden Lehmann und Co. die neuen Shirts, in den Testspielen lief man meist in Trainingsbekleidung auf. 

Doch jetzt kommt der Auftakt in die neue Spielzeit immer näher. Und eine Lösung ist für das Problem nicht in Sicht. Das sorgt beim Frauenteam für viel Unmut. «Normalerweise würden sie jetzt auf den Saisonstart hinfiebern. Aber nun grausen sie sich davor», erklärt Fussballkommentatorin Jacqui Oatley die Stimmung in der Equipe gegenüber der «Daily Mail».

«In der Vorbereitung haben sie die neuen Trikots einmal gegen Chelsea getragen – und absolut gehasst», führt Oatley weiter aus. Die Frauen würden sich noch deutlich mehr an den nassen Shirts stören, schliesslich seien sie in Bezug auf ihr Körpergefühl empfindlicher als Männer. 

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Aston Villa will sich gemäss dem «Telegraph» nun so schnell wie möglich von Ausrüster «Castore» trennen. Die Zusammenarbeit besteht erst seit Mai 2022 und ist in einem millionenschweren Deal auf mehrere Jahre konzipiert. (sbe)

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