«Hatte Sex mit 10'000 Frauen»
Manchester-City-Spieler steht schon wieder vor Gericht

Benjamin Mendy, der frühere Aussenverteidiger von Manchester City, steht zum wiederholten Mal wegen Vergewaltigung und versuchter Vergewaltigung vor Gericht.
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Benjamin Mendy muss sich erneut vor Gericht Vergewaltigungsvorwürfen stellen.
Foto: AFP

Die Prozesse gegen Benjamin Mendy (28) gehen in die Verlängerung. Nachdem im Januar sechs Vergewaltigungsvorwürfe gegen den 28-jährigen Verteidiger von Triple-Sieger Manchester City fallen gelassen wurden, haben nun zwei Frauen ihre Vergewaltigungsvorwürfe weitergezogen. Seit Montag steht der Franzose wieder vor Gericht. Und wie in den vorangegangenen Anhörungen sind die Details wieder hässlich.

Die erste Frau erzählt, dass sie ein einvernehmliches Verhältnis mit einem Freund von Mendy gehabt habe, der Franzose ihr aber in einem Club von hinten ins Ohr geflüstert habe, dass er «sie kidnappen werde, wenn er nicht hinsieht». An einem anderen Abend sei sie bei Mendy – und dessen Freunden – unter der Dusche gewesen, als der Weltmeister von 2018 plötzlich in der Tür gestanden habe, erregt und in Unterwäsche. Sie habe versucht, sich anzuziehen, aber der Fussballprofi habe nicht locker gelassen und kein Nein akzeptiert. Irgendwie habe sie sich dann befreien und den Raum verlassen können.

Vertrag läuft Ende Juni aus

Die zweite Frau wirft Mendy Vergewaltigung vor. Man habe sich in einer Bar getroffen und sei dann mit Freunden zu Mendys Haus gefahren. Im Verlauf des Abends sei sie dem Fussballer in dessen Schlafzimmer gefolgt, wo die Türen automatisch verschlossen wurden. Der Franzose habe von ihr gefordert, dass sie sich ausziehe, ansonsten würde sie ihr Handy nicht zurückbekommen. «Ich will deinen Körper sehen, du hast so schöne Brüste. Zeig mir deine Brüste», soll Mendy gesagt haben. Nachdem sie Nein zu seinen Forderungen sagte, habe er erwidert, sie solle nicht so schüchtern sein, «ich hatte schon Sex mit 10'000 Frauen», dann habe er sie vergewaltigt.

Ende Juni läuft Mendys Vertrag bei City aus und wird nicht verlängert. Nachdem die ersten Vorwürfe publik wurden, hat ihn der Klub sofort suspendiert. Seine letzte Partie bestritt der Franzose im August 2021. Obwohl er alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe bisher bestritten hat, ist seine Karriere wohl vorbei. Ihm droht bei einem Schuldspruch eine lange Haftstrafe. (nsa)

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Arsenal FC
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Manchester City
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Aston Villa
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24
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4
Manchester United
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8
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5
Chelsea FC
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6
Liverpool FC
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Brentford FC
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4
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8
FC Sunderland
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36
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FC Fulham
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Everton FC
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24
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Newcastle United
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12
AFC Bournemouth
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13
Brighton & Hove Albion
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24
2
31
14
Tottenham Hotspur
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24
2
29
15
Crystal Palace
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24
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29
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Leeds United
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24
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26
17
Nottingham Forest
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24
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26
18
West Ham United
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24
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