Europameister übt Kritik
«Die Karrieren von Messi und Ronaldo sind vorbei»

Lionel Messi und Cristiano Ronaldo schieden beide im Achtelfinal der Champions League aus. Für Nicolas Anelka (43) ist dies ein Grund mehr, die Karrieren der Superstars für beendet zu betrachten.
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Für Lionel Messi und PSG ist im Achtelfinal der Champions League Endstation.
Foto: Getty Images

Der Transfersommer 2021 ging in die Geschichtsbücher ein. Lionel Messi (34) wechselte zu Paris Saint-Germain, Cristiano Ronaldo (37) zurück zu Manchester United. Die Euphorie war gross, doch die Superstars blieben unter ihren Möglichkeiten.

Nach dem Achtelfinal-Aus in der Königsklasse ist für Nicolas Anelka (43) die Geschichte des Legenden-Duos zu Ende: «Ihre Karrieren sind vorbei und sie sollten sehr glücklich darüber sein, was sie in den letzten 15 Jahren gezeigt haben.» Im Podcast «Rothen s'enflamme» von RMC Sport zeigt sich der Europameister von 2000 vor allem vom argentinischen Zauberfloh überrascht.

«Ich habe gedacht, dass Messi durch die französische Liga spazieren würde und Ronaldo in England mehr Mühe haben würde», so der ehemalige PSG-Profi. Es sei allerdings normal, dass sie nach 15 Jahren der weltweiten Dominanz irgendwann langsamer würden. «Ich glaube, es wird keine Spieler mehr geben, die den Fussball so dominieren.»

«Sie hätten schlauer sein sollen»

Schaut man sich die persönlichen Bilanzen der beiden Ausnahmekönner an, muss sich der Portugiese eigentlich nicht verstecken. 18 Tore aus 32 Pflichtspielen stehen dem 37-Jährigen zu Buche. Anders sieht es bei Messi aus. Der Ex-Barça-Kicker schoss in 26 Spielen nur gerade sieben Tore. Nur zwei davon erzielte er in der vermeintlich einfacheren Ligue 1. Allerdings ist der Gaucho auf bestem Weg, diese noch zu gewinnen, während Ronaldo die Saison ohne Titel beenden wird.

Haben sich die zwei Fussballer, die zusammen zwölf Ballon d'Or-Trophäen gewonnen haben (7-Mal Messi, 5-Mal Ronaldo), mit ihren Wechseln selbst in Abseits befördert? «Sie hätten ein bisschen schlauer sein sollen. Das passiert nämlich Spielern, die zu lange auf dem Platz bleiben wollen», kritisiert der 69-fache Nationalspieler Frankreichs.

Anelka, der in seiner Karriere neben PSG auch für Juve, Real Madrid, Liverpool, Chelsea und Manchester City auflief, hätte an ihrer Stelle bereits aufgehört. «Es gab Fussballer, die nicht gezögert haben, mit 32, 33 oder 34 Jahren ihre Karrieren zu beenden, um auf dem Höhepunkt aufzuhören.» Vielleicht spricht der Franzose da aus Erfahrung: Er spielte bis 36 als Profi, tingelte in den letzten Saisons unter anderem durch die Ligen von China und Indien. (che)

Premier League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Arsenal FC
Arsenal FC
31
39
70
2
Manchester City
Manchester City
30
32
61
3
Manchester United
Manchester United
31
13
55
4
Aston Villa
Aston Villa
31
5
54
5
Liverpool FC
Liverpool FC
31
8
49
6
Chelsea FC
Chelsea FC
31
15
48
7
Brentford FC
Brentford FC
31
4
46
8
Everton FC
Everton FC
31
2
46
9
FC Fulham
FC Fulham
31
-1
44
10
Brighton & Hove Albion
Brighton & Hove Albion
31
4
43
11
FC Sunderland
FC Sunderland
31
-4
43
12
Newcastle United
Newcastle United
31
-1
42
13
AFC Bournemouth
AFC Bournemouth
31
-2
42
14
Crystal Palace
Crystal Palace
30
-2
39
15
Leeds United
Leeds United
31
-11
33
16
Nottingham Forest
Nottingham Forest
31
-12
32
17
Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur
31
-10
30
18
West Ham United
West Ham United
31
-21
29
19
Burnley FC
Burnley FC
31
-28
20
20
Wolverhampton Wanderers
Wolverhampton Wanderers
31
-30
17
Champions League
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