Dank Coach Arteta wieder happy
Das sagt Xhaka nach seiner Arsenal-Versöhnung

Im Herbst wird ihm nach dem Eklat mit den Fans die Captainbinde weggenommen, ein Winter-Abgang steht gar im Raum. Dann glätten sich die Wogen zwischen Granit Xhaka (27) und Arsenal wieder. Auch dank des neuen Trainers, Mikel Arteta (37).
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Granit Xhaka hat bei Arsenal schwierige Monate hinter sich.
Foto: CameraSport via Getty Images

Es ist ein Herbst zum Vergessen für Granit Xhaka. Arsenal ist nur Mittelmass, wird den eigenen Ansprüchen überhaupt nicht gerecht. Und der Nati-Star ist der grosse Sündenbock in den Augen der Gunners-Anhänger.

Auslöser: Seine provokativen Gesten im Rahmen des Spiels gegen Crystal Palace. Sie sind eine Antwort auf Buhrufe, die er sich bei seiner Auswechslung anhören muss.

Was folgt, ist ein Zwist, der sich erst nach einigen Wochen legt. Xhaka und seine Familie werden in den sozialen Medien angegriffen. Sein damaliger Trainer Unai Emery degradiert ihn, nimmt ihm die Captainbinde weg, lässt ihn einige Partien lang pausieren.

Xhaka wird von eigenen Fans ausgepfiffen
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Provokante Geste des Captains:Xhaka wird von eigenen Fans ausgepfiffen

Es ist ein dunkles Kapitel in Xhakas Karriere. Aber eines, das nun definitiv abgehakt sei, wie er in einem Interview mit dem vereinseigenen TV betont: «Das ist alles Vergangenheit – ich schaue jetzt nur noch in die Zukunft.»

Xhaka gibt allerdings auch zu: «Es war keine einfache Zeit für mich.» Er lässt durchblicken, dass die Degradierung nicht spurlos an ihm vorbeigegangen ist: «Ich war sehr stolz, die Captainbinde zu tragen.»

«Arteta war sehr offen mir gegenüber»

Im Winter steht der Basler vor einem Transfer zu Hertha. Sollten seine dreieinhalb Jahre bei Arsenal im Dezember derart unschön enden? Nein. Denn just vor der Wechselperiode tauschen die Nordlondoner ihren Trainer aus. Unai Emery muss gehen. Mikel Arteta kommt – und baut sogleich eine enge Beziehung zum gebeutelten Mittelfeld-Star auf.

Unter Arteta spielt Xhaka wieder eine zentrale Rolle. Der Schweizer ist gesetzt.

Xhaka sagt: «Ich habe mich sofort sehr gut gefühlt, als Mikel (Arteta) zu uns kam. Er war sehr offen mir gegenüber.» Und der 27-Jährige weiter: «Ich lächle wieder, ich bin sehr, sehr glücklich, zurück auf dem Feld zu sein.»

Artetas Anteil an Xhakas wiedergewonnener Freude ist gross, wie der 82-fache Internationale erklärt: «In jedem Training unter ihm lernt man dazu, er geht auf dich ein, er beschützt dich. Er will im Gegenzug Disziplin, Charakter und Spirit – das möchte ich ihm alles zurückzahlen.»

Das Duo scheint gut zu harmonieren. 2020 hat Arsenal, mit Arteta an der Seitenlinie und Xhaka auf dem Feld, noch kein Liga-Spiel verloren. Ob heute gegen Everton (17.30 Uhr) ein nächster Sieg folgt? (mpe)

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Premier League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Arsenal FC
Arsenal FC
30
37
67
2
Manchester City
Manchester City
29
32
60
3
Manchester United
Manchester United
29
11
51
4
Aston Villa
Aston Villa
29
5
51
5
Chelsea FC
Chelsea FC
29
19
48
6
Liverpool FC
Liverpool FC
29
9
48
7
Brentford FC
Brentford FC
29
4
44
8
Everton FC
Everton FC
29
1
43
9
AFC Bournemouth
AFC Bournemouth
29
-2
40
10
FC Fulham
FC Fulham
29
-3
40
11
FC Sunderland
FC Sunderland
29
-4
40
12
Newcastle United
Newcastle United
29
-1
39
13
Crystal Palace
Crystal Palace
29
-2
38
14
Brighton & Hove Albion
Brighton & Hove Albion
29
2
37
15
Leeds United
Leeds United
29
-11
31
16
Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur
29
-7
29
17
Nottingham Forest
Nottingham Forest
29
-15
28
18
West Ham United
West Ham United
29
-19
28
19
Burnley FC
Burnley FC
29
-26
19
20
Wolverhampton Wanderers
Wolverhampton Wanderers
30
-30
16
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