Baroan bricht sich im Zweikampf mit Suarez das Bein
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Horrorverletzung im Pokal:Baroan bricht sich im Zweikampf mit Suarez das Bein

Gegenspieler kämpft mit Tränen
Ex-Super-League-Kicker erleidet Horrorverletzung

Schockierende Bilder aus Lissabon: Ex-Winti-Spieler Antoine Baroan von Aves SAD verletzt sich am Donnerstagabend nach einer Grätsche schwer. Gegenspieler Luis Suarez kämpft danach mit den Tränen.
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Üble Szene beim portugiesischen Pokalspiel zwischen Aves SAD und Sporting Lissabon.
Foto: Getty Images
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Lino Dieterle

Es sind dramatische Szenen, die sich in der Nachspielzeit der Cup-Partie zwischen Sporting Lissabon und Aves SAD abspielen. Antoine Baroan, der manch aufmerksamem Super-League-Fan für seine Auftritte 2024 beim FC Winterthur ein Begriff ist, kämpft mit letztem Einsatz um den Ball und springt in die Grätsche. Gegenspieler Luis Suarez holt währenddessen am Strafraumrand zum Schuss aus, schwingt voll durch, doch statt des Balles, trifft er nur Baroans Schienbein – das bricht.

Es sind keine Bilder für schwache Nerven. Verursacher Suarez ist, nachdem sein erster Schmerz verflogen ist, sichtlich mitgenommen, schaut nach Baroan, kämpft mit den Tränen. Der Franzose wird gepflegt, während Gegner und Mitspieler zugleich auf dem Platz mitleiden. Als Baroan auf der Bahre vom Platz getragen wird, stehen die Zuschauer im Estadio José Alvalade auf und spenden dem schwer verletzten Stürmer tröstenden Applaus.

Mitspieler im Interview: «Es war heftig»

Aves-Teamkollege Pedro Lima gibt gegenüber Sport TV Einblick in die schweren Emotionen. «Er kommt neu ins Team, spielte gut, und dann passiert so etwas. Es war heftig ... wir hoffen alle, dass er schnell wieder gesund wird.»

Was das Ganze noch bitterer macht: Es war Barroans Debüt für seinen neuen Klub. Nach zwölf Monaten in Winterthur (Februar 24 bis Februar 25) hatte sich Baroan erst auf Leihbasis zum bulgarischen Spitzenklub Ludogorez verabschiedet und wurde im Sommer 2025 fix an Rapid Bukarest verkauft. Erst Ende Januar landete er beim portugiesischen Erstligisten aus der Stadt Vila das Aves im Norden Portugals. Im schlimmsten Fall ist sein erster auch gleich sein letzter Einsatz gewesen.

Dieser Artikel ist zuerst auf «Abola.pt» erschienen. Die portugiesische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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