Fazit:
Der Karlsruher SC zieht ganz souverän in die zweite Pokalrunde ein. Zwar war der ZFC Meuselwitz vor dem 0:3 kurz vor der Pause dem Anschlusstreffer sehr nahe, inklusive Pfostenschuss und Grosschance, doch stattdessen kassierten die Thüringer in ihrer stärksten Phase den entscheidenden Nackenschlag. Im zweiten Durchgang kontrollierte der KSC das Geschehen nach Belieben und legte noch zwei Treffer nach. Über 90 Minuten hinweg präsentierte sich der Zweitligist äusserst abgeklärt und liess dem Regionalligisten trotz engagierter Leistung keine wirkliche Chance. Für den ZFC Meuselwitz geht es in der Regionalliga Nordost am kommenden Wochenende nach Berlin zum BFC Dynamo, während der Karlsruher SC zuhause gegen Braunschweig gefordert ist.
Spielende
Die Nachspielzeit läuft bereits, der Schlusspfiff dürfte alsbald ertönen. Bitter für Meuselwitz, dass der Ehrentreffer ausbleibt. Die Karlsruher dürften sich gleich bei den stimmungsvollen Gästefans für den Support bedanken, bevor es für die Anhängerschaft über die Autobahn knapp 500 Kilometer nachhause geht.
Geller nimmt sich nochmal den Abschluss aus der zweiten Reihe. Der Versuch wird entscheidend abgefälscht und dadurch nochmal richtig gefährlich. Der Schussversuch landet auf dem Querbalken. Sedlak kann sich in dieser Szene nochmal auszeichnen und ist entscheidend mit den Fingerspitzen dran.
Nachspielzeit: Es werden 2 Minuten nachgespielt.
Die Gäste aus Baden lassen das Spielgerät nochmal ansehnlich um den Sechzehner der Gastgeber herum zirkulieren. Allein den Abschluss finden die Kicker des KSC nicht. Letztlich nimmt sich Pinto Pedrosa ein Herz, sein Versuch mit links von ausserhalb des Sechzehner wird jedoch entscheidend zur Ecke abgefälscht, die wiederum ungefährlich bleibt.
Die letzten fünf Spielminuten dieser letztlich doch sehr einseitigen Begegnung sind angebrochen. Ein Ehrentreffer stünde den Zipsendorfern aus Meuselwitz sehr gut zu Gesicht, allein in Halbzeit eins war man mehrfach drauf und dran, bekam dann aber mit dem 0:3 kurz vor der Pause den entscheidenen Nackenschlag. Im Anschluss sind die Bemühungen auf einen Treffer allemal überschaubar.
Die Gastgeber versuchen sich zum Ende der Partie hin nochmal an der ein oder anderen Passstafette. Allein in Sechzehnernähe kommen die Meuselwitzer nicht.
Wer sich bis hierhin noch nicht in die Torschützenliste eintragen durfte, ist Cardiff-City-Leihgabe und Stürmer Šimić. In dieser Situation verpasst der Kroate nach einer flachen Hereingabe nur knapp.
Rupp und Geller kommen für den sehr auffälligen Egloff und Doppeltürschützen Schleusener in die Partie.



