Fazit:
Es ist vollbracht! Cottbus bringt den 1:0-Sieg über die Zeit und kegelt Hannover 96 aus dem Pokal. Letztlich ist es das frühe Tor von Ciğerci, welches die Partie entschied. Mit einer Willensleistung verdient sich der FCE den Einzug in die 2. Runde. Die Niedersachsen waren im zweiten Durchgang zwar die deutlich bessere Mannschaft, kreierten aber zu wenige Tormöglichkeiten. Es ist das dritte Erstrundenaus in Folge für die 96er, die sich dadurch ihren tollen Saisonstart kaputtmachen. Man of the Match ist Alexander Sebald, der spontan für den eigentlichen Cottbusser Stammkeeper Bethke eingesprungen ist und den Sieg unter anderem mit einem gehaltenen Strafstoss gesichert hat. Cottbus jubelt, Pele Wollitz jubelt - das ist der DFB-Pokal, wie wir uns ihn wünschen.
Spielende
96 probiert es nochmal mit letzter Kraft über links, aber im Getümmel des FCE-Sechzehners gehen gleich zwei Lausitzer zu Boden. Prigan entscheidet auf Offensivfoul.
Lange Bälle von Hannover, aber die Energie-Abwehr steht sicher und lässt derzeit nichts zu. Die zweite Runde ist zum Greifen nah.
Endlich gelingt dem FCE mal etwas Entlastung. Da verstreichen wichtige Sekunden, Hannover muss nun All-In gehen.
1:1? Nein, Abseits! Hannover jubelt - aber die Fahne geht hoch. Källman trifft mit einem haltbaren Schuss in die Maschen, aber der Neuzugang steht minimal im Abseits. Korrekte Entscheidung des Schiedsrichtergespanns, das insgesamt eine ordentliche Leistung zeigt. Sebald wird erstmal durchatmen müssen. Dieser Patzer hätte die tolle Leistung natürlich extrem geschmälert.
Sechs Minuten Nachspielzeit bleiben Hannover 96 noch, um die Verlängerung zu erzwingen.
Die Uhr tickt in Rot und Weiss. Das Publikum ist voll da. Alle in der Lausitz sind bereit für die Überraschung. Viel fehlt nicht mehr, aber es wird sicherlich noch ein paar Minuten drauf geben. Nun liegt Boziaris auf dem Grün.
Tomiak agiert zu eigensinnig und zieht aus ungünstigem Winkel selbst ab. Da hätte der Elfmeter-Fehlschütze aus dem ersten Durchgang besser in die Mitte abspielen sollen. Der Titz-Elf läuft langsam aber sicher die Zeit davon.
Jetzt darf es Aséko probieren und trifft wie Leopold zuvor nur die Mauer. Die anschliessende Ecke bringt nichts ein.



