«Verschwende nicht eine Sekunde»
Bayern-Boss Kahn reagiert auf Zukunftsspekulationen

Bei den Bayern läufts nicht rund. Kein Wunder, gibts Spekulationen um weitere Personalrochaden. Auch der Stuhl von Sportvorstand Oliver Kahn scheint zu wackeln. Nun äussert er sich dazu.
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Zwei von drei Saisonzielen haben die Bayern verpasst.
Foto: imago/Sven Simon

So hat man sich die Saison beim FC Bayern München nicht vorgestellt. Anstatt weiter vom Triple aus Meistertitel, Pokal und Champions League zu träumen, bangt man plötzlich davor, alle drei Ziele zu verpassen.

Wenige Wochen nach der Trennung von Trainer Julian Nagelsmann (35) bleibt dem Team unter dessen Nachfolger Thomas Tuchel (49) nur noch die erfolgreiche Titelverteidigung, um die Saison nicht ohne Pokal zu beenden.

Kahn denkt nicht an seinen Vertrag

Eine Situation, die auch den Fans gar nicht gefällt. Das haben sie in der Schlussphase des Rückspiels gegen Manchester City gezeigt. Mit einem Banner wurde der Klub aufgefordert, die Führungspolitik zu hinterfragen. Wie in der Folge sowohl die «Bild» als auch Sky berichten, soll bereits bei einem Treffen am Dienstag über die Zukunft von Sportvorstand Oliver Kahn (53) diskutiert worden sein.

Ob Kahn wirklich um seinen Job beim deutschen Rekordmeister zittern muss, ist offen. Immerhin hat er einen Vertrag bis Ende 2024. Trotzdem hat sich der ehemalige Torhüter nun zu den Unruhen rund um seine Person geäussert. «Ich verschwende im Moment nicht eine Sekunde daran, mir über meinen Vertrag Gedanken zu machen, es geht immer um den FC Bayern», sagt er gegenüber der «Bild».

Er gibt aber das Offensichtliche zu, nämlich dass die sportlichen Ergebnisse, die zuletzt von der Mannschaft abgeliefert wurden, nicht den Erwartungen entsprechen. «Das Ziel ist es, den FC Bayern wieder genau dorthin zurückzuführen, wo er hingehört: an die Spitze in allen Wettbewerben. Dafür werden wir jeden Stein umdrehen», so Kahn weiter.

Hoeness-Sohn als Nachfolger?

Der Aufsichtsrat kann auch jederzeit jeden Stein umdrehen. Und etwa Kahn aus seinem Amt heben. Gemäss «Bild» gibts einige Kandidaten, die für seine Nachfolge infrage kämen. Etwa der ehemalige Bayern-Captain Philipp Lahm (39) oder Oliver Bierhoff (54), der bis im Dezember Direktor der deutschen Nationalmannschaft war.

Ein anderer Name sorgt allerdings für Brisanz: Florian Hoeness (42). Sein Vater Uli Hoeness (71) sitzt im Bayern-Aufsichtsrat und könnte damit den Weg für seinen Sohn ebnen. Wie die «Bild» schreibt, will sich Hoeness auf Anfrage dazu nicht äussern.

So oder so ist klar, auch in den nächsten Wochen wirds bei den Bayern wohl nicht langweilig werden. (bir)

Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
24
65
63
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
24
26
52
3
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
24
18
46
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
23
12
43
5
RB Leipzig
RB Leipzig
23
12
41
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
23
15
40
7
SC Freiburg
SC Freiburg
23
-3
33
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
23
-3
31
9
FC Augsburg
FC Augsburg
24
-11
31
10
Union Berlin
Union Berlin
24
-9
28
11
Hamburger SV
Hamburger SV
22
-7
26
12
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
24
-12
25
13
1. FC Köln
1. FC Köln
24
-8
24
14
FSV Mainz
FSV Mainz
24
-12
23
15
FC St. Pauli
FC St. Pauli
24
-17
23
16
Werder Bremen
Werder Bremen
24
-19
22
17
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
23
-16
20
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
24
-31
14
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