Union-Coach Fischer packt aus
«Lucien Favre hat meine Karriere beendet»

Eigentlich wollte Urs Fischer 2003 noch eine Saison beim FC Zürich anhängen. Doch daraus wurde nichts. Schuld daran ist niemand geringerer als Lucien Favre.
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Urs Fischer gegen Lucien Favre sind sich nicht nur in der Bundesliga als Trainer begegnet.
Foto: imago images/Nordphoto

Urs Fischers (55) Trainerkarriere könnte kaum schöner sein. 2019 führte er Union Berlin in die 1. Bundesliga, zwei Jahre später gar in die Conference League. Eher unschön war dagegen das Ende seiner Spielerkarriere. Im Podcast «kicker meets DAZN» spricht der Zürcher darüber, wie seine aktive Laufbahn ein Ende fand. Und warum Lucien Favre (64) dafür verantwortlich war.

Im Sommer 2003 wollte der damals 37-Jährige Urs Fischer in die letzte Saison seiner Karriere starten. Doch Favre übernahm beim FC Zürich. Und dieser plante nicht mehr mit dem routinierten Innenverteidiger. «Du willst in die Vorbereitung - und kurz bevor es in die Vorbereitung geht, wird dir mitgeteilt, dass deine Karriere beendet ist.»

Fischer wurde abgesägt

«Natürlich war das für mich nicht ganz angenehm», verrät der 55-Jährige. Für die Art und Weise, wie ihm der Entscheid mitgeteilt wurde, hat er heute Verständnis: «Er hat auf einem Niveau kommuniziert, mit dem ich umgehen kann. Es war aus seiner Sicht korrekt, das kann ich heute mit einer gewissen Distanz nachvollziehen.»

Der Zürcher macht aber auch klar, dass er Favre viel zu verdanken hat. Als dieser bei Unions Stadtrivale Hertha Trainer war (2007-2009), hospitierte Fischer bei ihm. Vieles, was er sich damals beim Westschweizer abgeschaut hat, wende er heute in seinen Taktiken an: «Die Akribie, an Dingen zu arbeiten und dranzubleiben, bis sie perfekt sind. Da konnte ich mir viel abschauen.»

Er hört Deutsch-Rap vor Spiel

Ausserdem verrät der 55-Jährige, wie er sich auf ein Spiel vorbereitet. «Ich höre immer etwa die gleichen Lieder», offenbart er. Doch diese bedienen unterschiedliche Genres. So hört er etwa Musik von Chris Rea oder Barry White und, was wohl wenige erwarten würden, Deutsch-Rap. «Da ist wirklich alles dabei.»

Die Trainerschule unter Favre, die richtige Playlist vor einem Spiel und seine übrigen Rituale, beispielsweise bei einer Siegesserie immer die gleiche Hose zu tragen, haben genützt. Denn nicht zuletzt aufgrund seines Erfolges schrieb «rbb24» Ende 2020, dass der Schweizer in Berlin-Köpenick längst Kultstatus erreicht hat. (che)

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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
29
78
76
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
29
31
64
3
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
29
22
56
4
RB Leipzig
RB Leipzig
29
20
56
5
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
29
20
52
6
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
29
14
51
7
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
29
0
42
8
SC Freiburg
SC Freiburg
29
-5
40
9
FSV Mainz
FSV Mainz
29
-9
33
10
FC Augsburg
FC Augsburg
29
-17
33
11
Union Berlin
Union Berlin
29
-17
32
12
Hamburger SV
Hamburger SV
29
-13
31
13
1. FC Köln
1. FC Köln
29
-7
30
14
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
29
-14
30
15
Werder Bremen
Werder Bremen
29
-20
28
16
FC St. Pauli
FC St. Pauli
29
-25
25
17
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
29
-26
21
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
29
-32
19
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