Rummenigge lüftet Guardiola-Geheimnis
Bayern-Keeper Manuel Neuer sollte ins Mittelfeld

Als Cheftrainer bei Bayern München hatte Pep Guardiola die eine oder andere kuriose Idee. Er wollte Goalie Manuel Neuer als Feldspieler aufstellen!
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Karl-Heinz Rummenigge lüftet ein kurioses Guardiola Geheimnis. Aktuell ist der ehemalige Fussballer Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München.
Foto: imago images/Jörg Schüler
Eynat Bollag

Pep Guardiola (49) wollte einst Goalie Manuel Neuer (33) im Mittelfeld aufstellen, verrät Bayern-Vorstansdsboss Karl-Heinz Rummenigge (64) dem Vereinsmagazin «52».

Neuer gilt auch ausserhalb des Tors als guter Fussballer. «Manuel hat den Fussballer im Torwart erfunden und diese Position revolutioniert. Ich weiss noch, wie Pep Guardiola nach dem Gewinn einer Meisterschaft ernsthaft die Idee hatte, ihn für ein Spiel im Mittelfeld aufzustellen», berichtet Rummenigge.

Nur mit Mühe habe er den Spanier anschliessend von der Idee, seinen Keeper als Feldspieler auflaufen zu lassen, abbringen können. Die Gefahr, dass dem FC Bayern diese Massnahme vielleicht als Arroganz ausgelegt werden könne, habe er als zu gross erachtet.
Um welche Bundesliga-Spielzeit es sich dabei genau handelte, lässt Rummenigge offen.

Rein sportlich betrachtet hätte der Vorstandsvorsitzende der Münchner mit Neuer im Mittelfeld keine Probleme gehabt. «Ich bin überzeugt: Manu hätte auch im Mittelfeld eine gute Figur abgegeben.» Pep Guardiola verlässt die Bayern nach drei Spielzeiten, drei Meisterschaften und zwei Pokalsiegen 2016 in Richtung England. Als Coach von Manchester City steht der 49-Jährige aktuell auf dem zweiten Tabellenrang.

Auch in der Schweiz hat einer der besten Goalies das Talent zum Mittelfeldspieler. Ex-Nati-Keeper Jörg Stiel (51) behauptete einst Yann Sommer (31) könne als Feldspieler locker in der 1. Liga spielen. Der Gladbacher Schlussmann sei beidfüssig und ein hervorragender Techniker, so Stiel weiter. Ein Schweizer Torhüter hat in den 70er Jahren aber effektiv als Mittelstürmer auf dem Platz gestanden. Erich Burgener (68) spielte in einem Derby Lausannes gegen Servette als Mittelstürmer und traf sogar zur 2:1 Führung. Sein Vertreter kassierte jedoch sechs Tore. So beliess der damalige Lausanne-Trainer Miroslav Blažević das Experiment bei einem Mal. Erich Burgener machte später als Nati-Goalie-Trainer unter Köbi Kuhn Karriere.

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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
26
68
67
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
26
29
58
3
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
26
20
50
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
26
17
50
5
RB Leipzig
RB Leipzig
26
13
47
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
26
16
45
7
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
26
0
38
8
SC Freiburg
SC Freiburg
26
-6
34
9
Union Berlin
Union Berlin
26
-11
31
10
FC Augsburg
FC Augsburg
26
-14
31
11
Hamburger SV
Hamburger SV
26
-8
30
12
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
26
-13
28
13
FSV Mainz
FSV Mainz
26
-10
27
14
1. FC Köln
1. FC Köln
26
-9
25
15
Werder Bremen
Werder Bremen
26
-18
25
16
FC St. Pauli
FC St. Pauli
26
-19
24
17
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
26
-21
21
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
26
-34
14
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