Christian Streich ist bekannt für sein goldenes Händchen bei Einwechslungen. Und das hat er auch im Freitagsspiel der Bundesliga wieder bewiesen. In der 70. Minute bringt er beim Stand von 0:0 Nils Petersen und Christian Günter, fünf Minuten später steht es 2:0 für die Breisgauer – und beide Einwechselspieler haben getroffen.
Die Geschichte ist noch viel schöner, weil es für Petersen das letzte Spiel im heimischen Europa-Park-Stadion ist. Der Edeljoker der Freiburger hört am Ende der Saison auf. Ihm gelingt gar ein Doppelpack, der zweite Treffer wird aber nach Eingriff des Videoschiedsrichters wieder zurückgenommen.
Der SC Freiburg kann dank des Sieges noch von der Champions League träumen, die Breisgauer schliessen zu Union Berlin auf. Die Mannschaft von Urs Fischer hat aber noch ein Spiel mehr zu absolvieren und die bessere Tordifferenz.
Der VfL Wolfsburg, der aus den letzten vier Spielen drei Siege errungen hat und dadurch an die Europacup-Plätze herangerückt war, verpasst durch die Niederlage den vorläufigen Sprung auf Platz 6. Die punktgleichen Leverkusener können am Sonntag im Spiel gegen Gladbach im Kampf um den Conference-League-Platz vorentscheidend davonziehen. (nsa/SDA)
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