Nach nur einem Punkt in sieben Spielen
Bundesligist Bochum schmeisst Ex-FCSG-Trainer Zeidler raus

Gerade Mal acht Pflichtspiele stand Peter Zeidler an der Seitenlinie des VfL Bochum, nun ist bereits wieder Schluss. Der Bundesligist entlässt den ehemaligen FC St. Gallen-Trainer per sofort.
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Peter Zeidler muss in Bochum seinen Stuhl räumen.
Foto: IMAGO/Revierfoto
Nicolas Horni
Nicolas HorniRedaktor Blick

Die erste Trainerentlassung der neuen Bundesliga-Saison ist bereits Tatsache – und es trifft einen in der Schweiz bekannten: Peter Zeidler muss seinen Stuhl beim VfL Bochum bereits wieder räumen. Die Verantwortlichen des Ruhrpott-Klubs um den Schweizer Ilja Kaenzig ziehen aus dem miserablen Saisonstart mit nur einem Punkt aus sieben Spielen die Konsequenzen und stellen den 62-Jährigen frei. 

Zeidler war im Sommer nach sechs Jahren und 242 Pflichtspielen in der Ostschweiz in die Bundesliga weitergezogen. Beim Bundesligisten, der in der letzten Saison nur haarscharf dem Abstieg entgangen war, gelang Zeidler kein einziger Sieg. Den einzigen Punkt holte Zeidler Mitte September gegen Aufsteiger Holstein Kiel. Auch im Pokal musste der Deutsche eine bittere Niederlage einstecken: In der ersten Runde des DFB-Pokals flog Bochum gegen Zweitliga-Schlusslicht Jahn Regensburg raus.

Zu mutiges Pressing?

Laut «Bild» sei auch die riskante Taktik mit einem mutigen Offensivpressing einen Grund für die Entlassung. Und während Zeidler in der Garderobe durchaus beliebt gewesen sein soll, wurden Dinge wie zu viele Trainingsunterbrüche, das zu mutige Pressing oder das Bierverbot nach Spielen von einzelnen Spielern kritisiert.

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Auch Sportdirektor muss gehen, Rolle der Schweizer Assistenten bleibt offen

Mit Zeidler muss auch gleich dessen Vorgesetzter Sportdirektor Marc Lettau gehen. «Trotz vieler Gespräche und Bemühungen in den vergangenen Wochen ist es nicht gelungen, signifikante Verbesserungen in sportlicher oder tabellarischer Hinsicht zu erzielen», vermeldet der Klub am Sonntagabend. «Unter Einbeziehung dieser Aspekte haben die Vereinsverantwortlichen zusammen mit der sportlichen Leitung sowie der Mannschaft eine gründliche Analyse vorgenommen.» Nun fehle die Überzeugung, in dieser personellen Konstellation den Klassenerhalt zu schaffen. 

Ein Nachfolger ist derzeit noch nicht bekannt, über das weitere Vorgehen will der Verein «zeitnah informieren». Was mit Zeidlers Schweizer Assistenten Murat Ural (vom FCZ) und Maxime Antonilli (vom FCSG) passiert, wurde noch nicht kommuniziert.

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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
34
86
89
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
34
36
73
3
RB Leipzig
RB Leipzig
34
19
65
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
34
22
62
5
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
34
13
61
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
34
21
59
7
SC Freiburg
SC Freiburg
34
-6
47
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
34
-4
44
9
FC Augsburg
FC Augsburg
34
-16
43
10
FSV Mainz
FSV Mainz
34
-9
40
11
Union Berlin
Union Berlin
34
-14
39
12
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
34
-11
38
13
Hamburger SV
Hamburger SV
34
-14
38
14
1. FC Köln
1. FC Köln
34
-14
32
15
Werder Bremen
Werder Bremen
34
-23
32
16
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
34
-24
29
17
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
34
-31
26
18
FC St. Pauli
FC St. Pauli
34
-31
26
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