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Mit Hansi in die Zukunft?
Bayern sucht den Super-Coach

Wer wird neuer Bayern-Trainer? Deutschlands hyperventilierende Sport-Journis jagen täglich eine neue Sau durchs Dorf.
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«Hansi» Flick wird die Bayern wohl längerfristig trainieren.
Foto: Getty Images
Ernst Kindhauser

Das Zepter von Niko Kovac übernehmen? «Nein danke!», sagen Thomas Tuchel, Ralf Rangnick, Erik ten Hag. Massimiliano Allegri und José Mourinho standen nie zur Debatte. Arsène Wenger (70) flirtete mit den Bayern, diese aber nicht mit dem Trainer-Opa.

Bleibt Interimscoach «Hansi» Flick. Die Vermutung liegt nahe, dass ihn die Bayern-Bosse schon im Sommer engagierten für den Fall, dass Nico Kovac scheitern sollte. Flick geniesst Rückhalt im Verein und kann offenbar mit dem kapriziösen Kader; er ist kompetent und erfahren.

Flick wäre das Antidot für den Krisenklub. Er gäbe den Bayern Zeit, Grundsätzliches zu diskutieren. Die Debatte um Kovac und dessen Nachfolger lenkt davon ab, dass sie mit dem gravierendsten Umbruch ihrer Geschichte nicht klarkommen.

Die Erfolge der goldenen Generation um Lahm und Co erweisen sich als Fluch. Sie schufen Erwartungen, die der Klub dauerhaft nicht erfüllen kann, schon gar nicht mit dem heutigen Personal, das auf allen Stufen überfordert scheint.

Siegen und nur siegen, egal wie

Wer immer das Münchner Ensemble dirigiert, das Genie von Pep Guardiola bleibt unerreicht. Das jetzige Team ist besser, als es scheint, hat aber nicht die Qualität, das sakrosankte Klubziel Triple zu stemmen. Sportdirektor Salihamidzic, eine Witzfigur, wird nur deshalb nicht gefeuert, weil dunkle Schatten auf die alternden
Bosse fielen – Trainer-Missgriffe (Ancelotti, Kovac) und Irrfahrten in der Kaderplanung.

Hoeness tritt demnächst ab, Rummenigge 2020. Wenn der designierte CEO Oliver Kahn vernunftbegabt ist, wird er sich an die Klubwurzeln erinnern. Weg vom glamourösen Pep-Kick (ein historisch singulärer Glücksfall!), back zum bajuwarischen Resultatfussball. Maxime: Siegen und nur siegen, egal wie.

Mit Flick die Saison durchzustehen und Zeit zu gewinnen, selbst mit mauen Resultaten, erscheint das Gebot der Stunde. Hoeness’ und Rummenigges letzte grosse Herausforderung – ihr Lebenswerk für die Zukunft neu aufzustellen.

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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
20
56
51
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
20
22
45
3
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
20
20
42
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
20
11
39
5
RB Leipzig
RB Leipzig
20
11
36
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
19
12
35
7
SC Freiburg
SC Freiburg
20
-2
27
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
20
-5
27
9
Union Berlin
Union Berlin
20
-8
24
10
1. FC Köln
1. FC Köln
20
-3
23
11
FC Augsburg
FC Augsburg
20
-13
22
12
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
20
-9
21
13
Hamburger SV
Hamburger SV
19
-10
19
14
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
20
-14
19
15
Werder Bremen
Werder Bremen
20
-16
19
16
FSV Mainz
FSV Mainz
20
-10
18
17
FC St. Pauli
FC St. Pauli
20
-16
14
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
20
-26
13
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