Mainz will juristisch vorgehen
Nach Pro-Palästina-Post: Fall El Ghazi eskaliert

Viel Wirbel in Mainz: Der Bundesliga-Klub prüft juristische Schritte gegen seinen Angreifer Anwar El Ghazi, der wiederholt mit Pro-Palästina-Posts aufgefallen ist.
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Mainz kündet juristische Schritte gegen seinen Spieler Anwar El Ghazi an.
Foto: imago/Jan Huebner

Der FSV Mainz 05 steckt in einer schweren sportlichen Krise. Der Klub der Nati-Stars Silvan Widmer und Edimilson Fernandes ist Tabellenschlusslicht und hat in neun Partien noch keinen einzigen Sieg errungen. Nun brennts in Mainz aber zu allem Übel auch noch neben dem Platz. Denn die Causa El Ghazi droht komplett zu eskalieren. 

Der niederländisch-marokkanische Angreifer stiess erst Ende September ablösefrei zum FSV. Dort ist er bis dato aber nicht mit sportlicher Leistung aufgefallen, sondern mit Pro-Palästina-Posts in den Sozialen Medien. Unter anderem sprach er dort mit einem Hamas-Spruch Israel das Existenzrecht ab. Das liess ihm Mainz nicht durchgehen – und suspendierte ihn für rund zwei Wochen.

Zuerst begnadigt – nun drohen juristische Konsequenzen

Anfangs Woche kehrte El Ghazi in den Trainingsbetrieb zurück. Mainz liess in einem Statement verlauten, dass der Spieler in Gesprächen mit der Vereinsführung Reue gezeigt und seine Haltung glaubhaft relativiert habe. Aber Pustekuchen. Heute verkündet er in einem ausführlichen Post, dass seine Meinung unverändert bleibe.

«Ich bereue meine Position nicht im Geringsten. Ich distanziere mich nicht von dem, was ich gesagt habe.» Er stehe «bis zum letzten Atemzug» für Unterdrückte ein und sei keinem dafür Rechenschaft schuldig. Alle Entschuldigungen, die online kursieren, seien ohne seine Zustimmung veröffentlicht worden und schlichtweg falsch. Damit dürfte er auf das Statement von seinem Arbeitgeber Mainz 05 von anfangs Woche anspielen.

El Ghazis erneute Wortmeldung zwingt Mainz nun zu einer Reaktion. Der Klub gibt bekannt, dass der Spieler seit Montag krankgeschrieben sei und im Training fehle. Die Äusserungen des Angreifers habe man «mit Überraschung und Unverständnis zur Kenntnis» genommen und prüfe nun juristische Schritte gegen El Ghazi einzuleiten. Aufruhr, die für Mainz im sportlichen Überlebenskampf zur Unzeit kommt. (sbe)

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Bayern München
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32
81
83
2
Borussia Dortmund
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31
34
67
3
RB Leipzig
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32
21
62
4
Bayer Leverkusen
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32
23
58
5
VfB Stuttgart
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20
58
6
TSG Hoffenheim
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32
16
58
7
Eintracht Frankfurt
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32
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43
8
SC Freiburg
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31
-8
43
9
FC Augsburg
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32
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40
10
FSV Mainz
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31
-10
34
11
Hamburger SV
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32
-15
34
12
Union Berlin
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32
-20
33
13
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32
-8
32
14
Borussia Mönchengladbach
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31
-14
32
15
Werder Bremen
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32
-20
32
16
FC St. Pauli
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31
-27
26
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