Erinnerungen an 2004
Bremen träumt von Sensation gegen Bayern

Meister Bayern München und Werder Bremen eröffnen die Bundesliga-Saison. Ein Bremen-Sieg wäre dabei ein Novum.
Kommentieren
1/7
Kann Werder Bremen für die grosse Überraschung sorgen?
Foto: imago/Nordphoto

Um 20.30 Uhr (live auf Blick) startet die Bundesliga mit dem Nord-Süd-Klassiker Werder Bremen gegen Bayern München in ihre 61. Saison. Und zum Auftakt steht gleich eine der längsten Sieglos-Serien der Geschichte im Blickpunkt und eine der grossen Rivalitäten der Nullerjahre.

Werder wartet seit unglaublichen 31 Pflichtspielen und seit dem 20. September 2008 auf einen Sieg gegen die Bayern.

Damals sahen der deutsche Fussball und die Bundesliga-Rangliste noch anders aus. Wir schreiben den 8. Mai 2004. Finalissima der Bundesliga-Saison. Bayern empfängt Werder Bremen, das mit Torgarant Ailton seit Spieltag 16 auf dem Thron sitzt und vor Selbstvertrauen strotzt.

Uli Hoeness heizte einige Tage vor der Partie an: «Wir müssen Bremen wegfegen, wir müssen Bremen richtig wegfegen.» Trotz Kampfansage ist die Partie in der Halbzeit entschieden, Werder führt 3:0, Makaays Treffer zum 3:1 ist bloss noch Resultatkosmetik.

Grösster Werder-Moment

Ailton singt nach seinem Treffer «deutscher Meister, deutscher Meister» und streckt den Finger in den Münchner Himmel. Die Bayern mit Trainer Ottmar Hitzfeld werden im eigenen Stadion vorgeführt.

Es ist der grösste Triumph in der Geschichte von Werder Bremen. Ein grün-weisser Traum. Werder konnte danach noch einige Jahre vorne mitspielen, verlor aber nach und nach den Anschluss an die Spitze. 

Statistik spricht für Bayern

Statt Ailton und Micoud stehen am Freitagabend Füllkrug und Bittencourt auf dem Werder-Matchblatt. Und über dem Weserstadion hängt der Duft von Nostalgie. Ex-Nationalspieler Torsten Frings, der elf Jahre für Werder und ein Jahr für die Bayern kickte, sieht durchaus Chancen für das Heimteam: «Bayern wirkt ein wenig wie ein Kartenhaus, das Werder am Freitag zum Einsturz bringen könnte, wenn die Entschlossenheit stimmt.»

Die Statistik spricht aber nicht für die Norddeutschen. Das in dieser Form ausgetragene Auftaktspiel hat seit 2002 der amtierende Meister noch nie verloren. Ob Werder trotzdem für die erste dicke Überraschung der Bundesliga-Saison sorgt? (jsl)

In Zusammenarbeit mit Sport1 zeigt Blick die Highlights aller Spiele der 1. und 2. Bundesliga. Die Highlights sind jeweils ab Sonntagnacht abrufbar. 

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
31
81
82
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
31
34
67
3
RB Leipzig
RB Leipzig
31
24
62
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
31
20
57
5
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
31
16
57
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
31
20
55
7
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
31
-2
43
8
SC Freiburg
SC Freiburg
31
-8
43
9
FC Augsburg
FC Augsburg
31
-16
37
10
FSV Mainz
FSV Mainz
31
-10
34
11
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
31
-14
32
12
Werder Bremen
Werder Bremen
31
-18
32
13
Union Berlin
Union Berlin
31
-20
32
14
1. FC Köln
1. FC Köln
31
-8
31
15
Hamburger SV
Hamburger SV
31
-16
31
16
FC St. Pauli
FC St. Pauli
31
-27
26
17
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
31
-25
25
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
31
-31
22
Champions League
UEFA Europa League
Conference League Qualifikation
Relegation Play-Offs
Abstieg
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen