Donata Hopfen ersetzt Christian Seifert
Die Bundesliga hat eine neue Chefin

Fast ein Jahr hat man gesucht. Nun ist klar: Donata Hopfen wird die neue Bundesliga-Chefin und damit Nachfolgerin von Christian Seifert.
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Donata Hopfen posiert hier 2015 mit Christian Seifert (l.) und Andreas Rettig (r.).
Foto: Bongarts/Getty Images

In Zukunft hat eine Frau in der Bundesliga das Sagen! Donata Hopfen übernimmt ab Januar 2022 den Vorsitz der DFL-Geschäftsführung und auch die Position als Sprecherin des DFL-Präsidiums, das gibt die deutsche Fussball-Liga am Samstag bekannt. Die 45-Jährige tritt damit die Nachfolge von Christian Seifert an. Der Vertrag laufe vorerst bis Dezember 2024.

«Ich bedanke mich für das Vertrauen. Der deutsche Profifussball besitzt eine grosse Tradition und ist tief in der Gesellschaft verankert. Bundesliga und 2. Bundesliga geniessen ebenso wie die DFL weltweit einen hervorragenden Ruf», sagt Hopfen. Es gelte, dies alles «auch vor dem Hintergrund technologischer, gesellschaftlicher und medialer Veränderungen im Umfeld des Fussballs zu bewahren – und gleichzeitig innovativ weiterzuentwickeln.»

«Medienfrau des Jahres» 2014

Hopfen hat ihre Karriere bei der Unternehmensberatung Accenture gestartet. Es folgten 14 Jahre bei Axel Springer, zuletzt war die «Medienfrau des Jahres» 2014 in Deutschland Vorsitzende der Verlagsgeschäftsführung der Bild-Gruppe. Zwischenzeitlich arbeitete sie als Geschäftsführerin bei Verimi, einem digitalen Gemeinschaftsprojekt grosser deutscher Unternehmen.

«Donata Hopfen ist die richtige Persönlichkeit für eine der wichtigsten Positionen im deutschen Fussball», freut sich der Aufsichtsratsvorsitzende der DFL, Peter Peters: «In einer Zeit des Wandels verfügt sie über alle Qualitäten und grosse Durchsetzungsfähigkeit, um die DFL im Sinne der Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft zu führen.»

Seifert (52), der bisherige Geschäftsführer und Sprecher des Präsidiums, hatte im vergangenen Oktober verkündet, seinen Ende Juni 2022 auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. Seit 2005 hat er erfolgreich die Geschicke der DFL geleitet. Er wolle «ein neues berufliches Kapitel aufschlagen», so Seifert bei seiner Abschiedsankündigung. Noch ist offen, wohin sein Weg führt. (SID/mam)

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SC Freiburg
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Borussia Dortmund
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Bayern München
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Bayer Leverkusen
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RB Leipzig
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FC Augsburg
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Werder Bremen
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FSV Mainz
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SV 07 Elversberg
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1. FC Köln
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VfB Stuttgart
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Hamburger SV
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Schalke 04
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Eintracht Frankfurt
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SC Paderborn 07
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Union Berlin
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5
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