Das lief in der Bundesliga
18-jähriger Leverkusen-Debütant entscheidet Topspiel gegen Leipzig

Beim Spiel des HSV kommt es zu einem Schreckmoment, bei dem auch Miro Muheim involviert ist. Derweil gewinnt Leverkusen das Topspiel gegen Leipzig auch dank eines 18-jährigen Debütanten.
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Debütant Montrell Culbreath schiesst das entscheidende 3:1 für Leverkusen gegen Leipzig.
Foto: Getty Images

Leipzig – Leverkusen 1:3

Was für ein Traumdebüt für Montrell Culbreath. Der 18-jährige Angreifer kommt aufgrund mehrerer personellen Ausfällen bei Leverkusen in der Schlussphase zu seinem ersten Profispiel. In der Nachspielzeit luchst er dann Leipzig-Verteidiger Raum den Ball ab, zieht alleine auf das Tor los und schiesst den Ball wuchtig zum entscheidenden 3:1 unter die Latte. Er reiht sich damit hinter Julian Brandt, Kai Havertz und Florian Wirtz als viertjüngster Torschütze der Vereinsgeschichte ein.

Die restlichen Treffer fallen allesamt in der ersten Halbzeit. Schlager eröffnet nach rund einer halben Stunde etwas entgegen dem Spielverlauf das Skore. Die Werkself ist bis dahin die aktivere Mannschaft und bleibt das auch nach dem Rückstand. Dass Terrier und Schick die Partie noch vor dem Seitenwechsel drehen, ist deshalb durchaus verdient. Im zweiten Durchgang fokussiert sich Leverkusen mehr auf die Defensive. Die Leipziger kommen dadurch immer wieder zum Abschluss, wirklich gefährlich wird es allerdings selten – stattdessen bekommen sie in der 97. Minute den K.-o.-Schlag versetzt.

Wolfsburg – Freiburg 3:4

Was für ein Bock von Noah Atubolu! Der Freiburg-Goalie spielt den Ball kurz nach dem Seitenwechsel völlig unbedrängt in die Füsse von Gegenspieler Pejcinovic, der locker zum 2:1 einschiebt. Es ist bereits der zweite Treffer für den Wolfsburg-Angreifer, der nach einer knappen Viertelstunde bereits den frühen Führungstreffer von Treu (5.) ausgeglichen hat. Und nach rund 70 Minuten schnürt Pejcinovic, der noch nie zuvor in der Bundesliga getroffen hatte, den Hattrick.

Zum Sieg reicht es für die Wölfe dennoch nicht. Grifo per Penalty (56.) und Seelt mit einem Eigentor (71.) gleichen die zwischenzeitlichen Führungen von Wolfsburg wieder aus. Und es kommt noch bitterer für den VfL. Nach Vorlage von Nati-Juwel Manzambi (spielt durch) hämmert der eingewechselte Scherhant den Ball aus spitzem Winkel unter die Latte und schiesst die Freiburger so zum Sieg.

Hamburg – Frankfurt 1:1

Der HSV kann sich weiter auf seine Heimstärke verlassen. Nach dem 1:1 gegen Frankfurt haben die Hanseaten mittlerweile 14 ihrer 16 Punkte im eigenen Stadion geholt. Und es fehlen Zentimeter, dann wären sogar noch zwei mehr dazugekommen. Doch als der Portugiese Fabio Vieira in der 81. Minute nach Steilpass per Schlenzer ins weite Eck trifft, greift der VAR wegen einer knappen Abseitsposition ein.

Grosser Aufreger der 2. Halbzeit ist aber ein Schockmoment, bei dem auch der Schweizer Linksverteidiger Miro Muheim involviert ist. Nach einem Zusammenprall mit ihm bleibt Frankfurt-Aussenläufer Rasmus Kristensen liegen, scheint kurz das Bewusstsein zu verlieren. Es ist HSV-Innenverteidiger Luka Vuskovic, der gedankenschnell reagiert und Kristensen die Zunge rauszieht. Während Muheim die Partie beendet, wird der Frankfurter wenige Minuten später ausgewechselt.

Die Tore des Spiels fallen beide in der ersten Hälfte – auf die Hamburger Führung durch Sambi Lokonga (19.) reagiert der Favorit aus Frankfurt nur sieben Minuten später durch Hugo Larsson (26.). Beim 1:1 bleibts bis zum Schluss, auch in einer neun Minuten langen Nachspielzeit fallen keine Tore mehr.

Stuttgart – Hoffenheim 0:0

Das Topspiel vom Samstagnachmittag zwischen dem Fünften und Sechsten der Tabelle hält nicht, was es verspricht. Vor allem die formstarken Hoffenheimer enttäuschen und bringen es auf nur einen ungefährlichen Abschluss auf das gegnerische Tor. Etwas zielstrebiger zeigt sich der VfB (Stergiou sitzt 90 Minuten auf der Bank, Jaquez fehlt verletzt). Vor allem Tomas (43.) kommt der Führung sehr nahe, scheitert aber am stark reagierenden Baumann. In der Nachspielzeit jubeln die Stuttgarter dann doch noch kurz über den vermeintlichen Siegtreffer, doch das Tor von Undav zählt wegen einer Abseitsposition nicht.

Augsburg – Bremen 0:0

Zum ersten Mal seit seinem Wechsel steht Isaac Schmidt in der Startelf von Werder Bremen. Doch auch mit dem Nati-Verteidiger will es für die Norddeutschen nicht mit dem ersten Sieg seit fünf Spielen klappen. Immerhin: Die Bremer bleiben erstmals seit zwei Monaten ohne Gegentor. Dafür brauchen sie aber die Hilfe des VAR, der den vermeintlichen Siegtreffer von Claude-Maurice (79.) aberkennt. Ansonsten ist es eine mehrheitlich chancenarme Partie, in der auch die Fuggerstädter (Zesiger spielt durch, Rieder wird in der 78. ausgewechselt) einem Tor nicht wirklich nahe kommen.

Köln – Union Berlin 0:1

Eine Rote Karte gegen Köln-Verteidiger Rav van den Berg (81.) stürzt das Heimteam gegen Union Berlin ins Elend. Weil der Schiedsrichter dessen Handspiel auf einen langen Ball als Verhinderung einer klaren Torchance wertet, fliegt dieser direkt vom Platz. In der Folge haben die Eisernen plötzlich Oberwasser und drücken in der Schlussphase auf das Siegtor.

Dieses erzielt Andras Schäfer dann in der ersten Minute der Nachspielzeit per Volley nach einer Ecke. Zuvor sind die Kölner, allen voran in der ersten Halbzeit, nach einer ereignisarmen Startphase die klar aktivere Mannschaft. Doch der Kölner Offensive fehlen auch nach der Hereinnahme von Shootingstar Said el Mala (68.) die Ideen, um gegen die Union-Defensive zu klaren Chancen zu kommen. In Unterzahl schlittern die Kölner schliesslich in die Niederlage.

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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
20
56
51
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
20
22
45
3
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
20
20
42
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
20
11
39
5
RB Leipzig
RB Leipzig
20
11
36
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
19
12
35
7
SC Freiburg
SC Freiburg
20
-2
27
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
20
-5
27
9
Union Berlin
Union Berlin
20
-8
24
10
1. FC Köln
1. FC Köln
20
-3
23
11
FC Augsburg
FC Augsburg
20
-13
22
12
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
20
-9
21
13
Hamburger SV
Hamburger SV
19
-10
19
14
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
20
-14
19
15
Werder Bremen
Werder Bremen
20
-16
19
16
FSV Mainz
FSV Mainz
20
-10
18
17
FC St. Pauli
FC St. Pauli
20
-16
14
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
20
-26
13
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