Bundesliga-Ref Rafati schnitt sich die Pulsadern auf
«Die Badewanne war rot vom Blut»

Versagens-Angst machte Babak Rafati krank! 2011 schnitt sich der Schiri vor einem Bundesliga-Spiel die Pulsadern auf. Er wird rechtzeitig gefunden. Sein erster Gedanke: «Das nächste Mal mache ich es richtig!»
Publiziert: 26.02.2017 um 00:00 Uhr
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Aktualisiert: 12.09.2018 um 03:35 Uhr
Rafati alleine am Maschsee in Hannover. Eine neue ­Situation: Als er sich immer wieder töten will, lässt ihn seine Frau keine Minute aus den Augen.
Andreas Böni (Interview) und Kathi Bettels (Fotos) aus Hannover

Blut, überall Blut, «und die Fratze eines Kriegers, die mich aus dem Spiegel anschaut». Es ist der 19. November 2011, als Babak Rafati sich in der Badewanne des Hotelzimmers die Pulsadern aufschneidet und sterben will. Kurz bevor der Schiri das Bundesliga-Spiel Köln gegen Mainz pfeifen soll. Zusammengebrochen unter dem Druck, gefangen in einer tiefen Depression.

SonntagsBlick: Herr Rafati, Sie wollten im Kölner Hotel Hyatt sterben. Wissen Sie das schon, als Sie am Tag vor dem Bundesliga-Spiel einchecken?
Babak Rafati:
Nein, ich habe keine Ahnung, ich weiss nur, dass es mir beschissen geht. Am Abend gehe ich mit meinen Assistenten normal essen. Keiner merkt, wie beschissen es mir geht. Doch sobald die Zimmertüre hinter mir zu ist, beginnt der Horror. Ich schwitze, bekomme Angstzustände, Versagens-Angst. Das Bett ist klitschnass, ich frage mich immer wieder: «Warum werde ich so gemobbt?» Sätze meines Schiri-Chefs schiessen durch meinen Kopf: «Das Geschäft verbrennt Leute! Alle dürfen Fehler machen, nur du nicht, Babak!» Die Digitaluhr am Fernseher blinkt, blaues Licht. Um 5.30 Uhr morgens will ich nur noch weg. Ich checke aus, nehme ein Taxi Richtung Bahnhof. Es geht mir durch den Kopf: «Ich steige da in den Zug, fahre bis Hamm und werfe mich vor den nächsten Zug.» 11.50 Euro kostet die Fahrt zum Bahnhof, der Fahrer fragt, ob ich eine Quittung wolle.

Rafati brach zusammen unter dem Druck, gefangen in einer tiefen Depression.

Was hält Sie vom Aussteigen ab?
Ich überlege kurz, was ich meinem Chef sagen soll, finde keine Antwort und sage dann dem Taxi-Fahrer, er soll mich wieder ins Hotel bringen. Ich checke wieder ein, gleiches Zimmer. Und sofort wieder die gleichen Gedanken. Ich gehe zum Fenster. Rausspringen, aus dem fünften Stock. Doch ich stelle fest, dass man es nur auf kipp stellen kann. Ich überlege, in den Rhein nahe dem Hotel zu springen, denke dann aber: Es ist schon zu hell, da werde ich gerettet. Am
Horizont sehe ich den Rohbau eines Hochhauses. Ich denke daran, in die Apotheke zu fahren, Tabletten zu holen und runterzuspringen. Ich habe aber Angst, in die Stadt zu gehen und erkannt zu werden.

Sie bleiben im Hotelzimmer?
Ja, ich gehe zur Mini-Bar, sehe 13, 14 hochprozentige kleine Flaschen. Ich kippe alles weg, werfe 100 Baldrian-Tabletten hinterher. Die habe ich tags zuvor am Bahnhof gekauft, um mich zu beruhigen. Ich merke, wie schwer ich werde, das Herz rast, der Puls rast, aber es geht mir zu wenig schnell. Im Badezimmer hat es statt Zahnputz-Becher zwei massive Whiskey-Gläser, alles ist ein bisschen nobler im Hyatt. Ich zerschlage sie an der Badewannen-Kante und lasse mir ein Bad ein.

Mit welcher Überlegung?
Ich will einfach, dass dieser Kampf und der brutal unmenschliche Umgang vorbeigeht. Dass dieses Gedankenkino vorbei ist. Ich schlitze mir in der Wanne beide Unterarme komplett auf, es schmerzt, es brennt, es blutet. Und es geht mir immer noch zu wenig schnell. Ich versuche mich zu ertränken, meinen Kopf unter das tiefrote Wasser zu halten, bis ich ohnmächtig werde. Ich schaffe es nicht. Als ein Bademantel in die Wanne fällt, versuche ich mich mit dem Gurt zu strangulieren, mich selbst zu erwürgen. Ich bin im Wahn, ich will den Kampf gewinnen. Schlage mir eine Bierflasche über den Kopf. Irgendwann schaue ich in den Spiegel neben mir. Sehe ein Bild von mir, das ich nie wiedersehen möchte, eine Fratze, ein hässlicher Krieger. Das Schlimme daran war: Es ist schmerzlich, aber auch befriedigend. Ich bin endlich die handelnde Person, kann endlich selbst bestimmen, die Gedanken fliehen. Irgendwann ist dann plötzlich Filmriss, ich bin ohnmächtig.

«Ich komme aus dem Krankenhaus und will mich sofort wieder töten.»

Ihre Assistenten schlagen Alarm, weil Sie nicht zur Besammlung kommen. Die Polizei findet Sie ohnmächtig in der Badewanne. Im Krankenhaus rettet man Ihr Leben. Das Spiel Köln gegen Mainz wird abgesagt. Wann sind Sie erwacht?
Im Bett des Krankenzimmers. Ein fürchterlicher Moment.

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Ihr erster Gedanke?
Diesmal plane ich es. Diesmal mache ich es besser.

Sie wollen sich schon wieder umbringen?
Ja. Ich schäme mich. Ich höre die Krankenschwestern tuscheln: «Lasst ja keinen rein, da oben warten 500 Journalisten.» Aus meinem Kopf zieht man Splitter der Bierflasche, meine Arme sind dick verbunden. Ich fühle mich als verantwortungsloser Feigling. Ich frage mich: Was denken der Tankwart? Der Nachbar? Der Bäcker?

Und vor allem: Ihre Frau.
Sie wird mich verlassen, glaube ich.

Wie erfährt Sie es?
Zwei Polizeibeamte kommen zu ihr und sagen, sie müssten etwas mitteilen. Sie hat bis heute ein Trauma. Und reist dann mit meiner Schwiegermutter nach Köln ins Krankenhaus, wo Sie mich fest umarmt und wir beide weinen. Ich heule durchgehend wie ein kleines Kind.

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Wie gehts Ihnen denn körperlich zu jenem Zeitpunkt?
Ich bin schwach, weil ich viel Blut verloren habe, bin aber ausser Lebensgefahr. Ich bekomme meinen Vater ans Telefon, er weint, als er meine Stimme hört. Ich stammle immer wieder Entschuldigungen, er macht mir keine Vorwürfe. Und ich darf am Tag danach nach Hause. Weil ich den Psychologen dort anschwindle. Es heisst dann, ich solle zur Polizeiwache und meinen Ausweis abholen. Ich trage einen Krankenhaus-Bademantel und meine Füsse stecken in diesen blauen Plastik-Tüten. Ich sage meiner Frau, sie solle bitte meinen Ausweis holen. Sie kommt mit drei Polizisten wieder, die mich hoch begleiten. Der erste sagt zu mir: «Lassen Sie uns nicht warten, Sie haben gestern schon 50'000 im Stadion warten lassen.»

Ernsthaft?
Als kranker Mensch hältst du das nicht aus. Ich werde befragt, als ob ich ein Schwerverbrechen begangen hätte.

Was will man von Ihnen?
Es soll ausgeschlossen werden, dass es sich um einen Mord-Versuch handelt, dass eine Drittperson beteiligt ist. Das weiss ich aber erst heute. Niemand fragt, wie es mir geht. Ich sitze da, alleine, voller Angst und Scham direkt nach dem Selbstmordversuch. Ich will mich sofort umbringen, als ich vom Polizeiposten rauskomme.

Im Auto?
Meine Frau fährt, ich sitze mit meiner Schwiegermutter hinten. Als wir 70, 80 Stundenkilometer drauf haben, versuche ich die Tür aufzureissen und rauszuspringen. Meine Schwiegermutter hält mich zurück und meine Frau bremst. Letztendlich fahren wir zum Hotel, wo meine Frau meine Tasche holt. Sie sperrt meine Schwiegermutter und mich ins Auto, ich schreie, ich tobe. Meine Frau lässt mich in die psychiatrische Klinik einweisen. Sechs verschiedene Gutachter diagnostizieren eine tiefe Depression und man bringt mich per Krankentransport nach Hannover in meine Heimat, in eine Klinik. Meine Frau traut sich nicht mehr zu, mich hinzubringen.

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Sie werden eingesperrt?
Nein, ich bin immer drei, vier Tage am Stück dort. Und sonst zu Hause.

Wo Ihre Frau Sie sicher nie alleine lässt.
Keine Sekunde. Nein. Auch weil ich ihr sage: «Ich machs diesmal. Ich bringe dich zu deinen Eltern und werde es geplant tun.» Als Depressiver sind deine Gefühle niedergedrückt, du hast keine Selbstliebe und keine Nächstenliebe.

Stark, dass Ihre Frau bei Ihnen bleibt.
Eines Tages sitzen wir bei McDonalds und ich sage wieder, dass ich es tun werde. Da knallt sie eine Packung Tabletten aus der Handtasche auf den Tisch und sagt: «Dann gehe ich mit.» Das trifft mich tief, hält dann aber eben auch nur kurz an. Wie ein Kick. Bald will ich mich wieder umbringen. Meine Frau schleppt mich erneut in die Therapie in eine geschlossene Anstalt. Ich hasse sie dafür und brauche dennoch ihre Nähe. Sie bleibt von morgens bis abends da, damit ich mir nichts antue. Ich gehe aufs Klo, sie geht mit.

Und nachts?
Am Anfang ist eine Wache neben mir. Am zweiten Therapie-Ort wird alle ein, zwei Stunden nach mir geschaut. Ich habe einen Zimmer-Partner, der mit Handschellen ans Bett gefesselt wird. Das will ich nicht, ein bisschen Selbstbestimmung möchte ich behalten. Aber die zweite Therapie heilt mich. Es ist mein Sechser im Lotto. Mein zweiter; mein erster ist meine Frau.

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Kann eine Ehefrau helfen bei Depressionen?
Ja, absolut. Die Partnerin oder der Partner sind lebenswichtig für den Betroffenen. Wenn jedoch trotzdem Suizid begangen wird, dürfen sich die Angehörigen keine Selbstvorwürfe machen. Auch wenn Teresa Enke nach dem Selbstmord von Robert (der Deutsche Nationaltorwart warf sich vor einen Zug – die Redaktion) sagte: «Ich dachte, mit Liebe schaffen wir das.» Jeder, der Depressionen hat, weiss es nicht. Er hat einen Instinkt dafür, dass etwas nicht stimmt, aber nicht mehr. Ich versteckte mich, isolierte mich, schlief schlecht, hatte Angstzustände vor Fehlern auf dem Platz. Ich definierte mich über den Job, wenn der Erfolg ausbleibt, bist Du nichts wert. Das ging so weit, dass ich kritische Gespräche mit meinen Schiri-Vorgesetzten in der Küche führte und fast zusammenbrach, weil es mich so kränkte. Wenn ich zu meiner Frau ins Wohnzimmer kam, lächelte ich und versteckte alles. Ich schauspielerte. Frauen sind da besser als wir Männer.

Inwiefern?
Wenn Frauen etwas bedrückt, reden, reden, reden und reden sie. Das leert den Frust-Rucksack. Es gibt in Deutschland mehr Frauen- als Männer-Depressionen, aber mehr Männer bringen sich um.

Sie schieben den DFB-Chefs eine Mitschuld für Ihren Selbstmordversuch zu. Machen Sie es sich da nicht zu einfach?
Ich bin ganz allein verantwortlich für den Selbstmordversuch. Aber es war ein 18-monatiges Mobbing. Man wollte mich loswerden, nachdem ich einige unangenehme Wahrheiten ausgesprochen hatte. Es wurde ein Männer-Machtkampf, alle wollten stark sein und auf Konfrontation gehen, auch ich. Freunde sagten mir: «Zeigs den Idioten, du schaffst das!» Das gibt dir kurz einen Kick, aber nicht lange. Im Nachhinein hätte ich diplomatischer sein sollen. Dann kamen bei mir Fehlentscheidungen dazu – und ich wurde immer wieder aufs Abstellgleis geschoben und durfte für einige Wochen keine Bundesliga-Spiele pfeifen.

Der Satz Ihres Chefs traf Sie: «Alle dürfen Fehler machen. Nur du nicht, Babak.»
Das war nach Hamburg gegen Mainz, der Ball klatscht an die Latte, der Assistent gibt Tor. Ich war vorher schon sechs Wochen gesperrt und wurde gleich wieder aufs Abstellgleis geschoben. Ein Berufsverbot, ohne dass jemand mit dir spricht. Ein anderes Beispiel geschieht vor den 100 besten Schiedsrichtern Deutschlands. Es geht um Dortmund gegen Augsburg, 80. Minute, 5:0 für den BVB. Ich zücke Gelb für einen übermotivierten Augsburger, er bekommt Gelb-Rot. Beim Symposium vor allen hiess es dann: «Nicht bundesligawürdig! Das hätte direkt Rot sein müssen!» Diese öffentliche Demütigung trifft mich im Mark.

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Die Profis wählten Sie im «kicker» drei Mal zum schlechtesten Bundesliga-Schiri. Spielte das beim Suizidversuch eine Rolle?
Nein. Es tat weh, klar. Aber mit dem Selbstmordversuch hatte das nichts zu tun.

War Rassismus im Spiel?
Nein. Damit hatte ich hier nie Probleme. Klar gibt es untere Klassen, die sagen: «Dich hätte man früher in die Gaskammer gesteckt!» Oder ein paar Fans, die sangen: «Döner macht schöner.» Aber das prallt an mir ab, ich bezahle schliesslich hier mehr Steuern als diejenigen, die mich beleidigen.

Haben Sie heute Kontakt mit dem Deutschen Fussball-Bund?
Nein, vom DFB hat sich bis heute niemand bei mir gemeldet. Sie lassen immer verlauten, für mich stehe die Türe immer offen. Aber soll ich etwa den Kontakt suchen? Das wäre etwa so, wie wenn die Vergewaltigte sich beim Vergewaltiger melden müsste. Es muss doch umgekehrt sein, wenn jemand Reue zeigen will.

Wer hat sich nach Ihrem Selbstmordversuch aus der Fussball-Welt alles gemeldet?
Alle Schiris. Und Bastian Schweinsteiger schrieb mir einen Brief, was mich sehr berührt hat. Da war null Berechnung dabei, er wusste ja, dass ich nach diesem Vorfall nie mehr pfeifen kann.

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Was schrieb er Ihnen?
«Herr Rafati, im Leben fällt man oft. Man muss einmal öfter aufstehen. Ich wünsche Ihnen alles Gute.» Eine wahnsinnig grosse menschliche Geste. Aber Depressionen sind immer noch ein grosses Tabu im Fussball. Ich betreue inzwischen drei Bundesliga-Profis als Mental-Trainer.

Haben nicht die Klubs Ihre eigenen Psychologen?
Doch. Aber die motivieren nur, holen drei, vier Prozent raus. Über Probleme sprechen die Spieler doch nicht mit Psychologen, die vom Klub bezahlt sind. Die sind doch Partei, und nicht vom Spieler. Kaum ein depressiver Spieler wird sich outen. Ich vermittle den Fussballern oder in Unternehmen Selbstbestimmung nach dem Motto: «Es liegt immer an unserem eigenen Drehbuch und nicht an anderen.»

Ein anderes Tabu-Thema sind schwule Fussballer. Kennen Sie welche?
Ja, ich kenne schwule Fussballer und Schiedsrichter in der Bundesliga, es gibt in jeder Mannschaft drei bis vier Spieler. Und viele müssen sich mit einer Frau hinsetzen, Küsschen hier, Küsschen da – dabei haben sie gar keine Lust auf die Dame. Aber outen kann sich ein homosexueller Profi nur, wenn die grossen Stars mit dem DFB vorangehen.

Ein Massen-Outing würde helfen?
Wenn sich zwei pro Verein und drei aus der Nationalmannschaft hinstellen würden zusammen an einer Pressekonferenz, dann käme man mit Wucht. Ich als einzelner kann nicht viel bewirken. Ich als Schiedsrichter konnte mich mit meiner Krankheit auch nicht outen.

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Wie geht es Ihnen heute?
Ich bin der gleiche Babak, aber mit einem anderen Blickwinkel. Ein kleines Beispiel: Winston Churchill steht in einem Saal vor 1000 Leuten. Eine Frau kommt rein, ruft: «Wenn Sie mein Mann wären, würde ich Ihnen Gift in den Kaffee tun.» Churchill, vermeintlich unter Druck, sagt: «Wenn Sie meine Frau wären, würde ich glatt den Kaffee trinken.» Ball zurückgespielt. So agiere ich heute.

Was sagen Sie Kritikern, dass Sie Ihr Schicksal für ein Buch ausbeuten?
Früher hätte ich mich verteidigt. Aber es sind Neider, denen kann ich nicht helfen. Ich versuche mit meinem Buch aufzurütteln und anderen zu helfen.

Können Sie ausschliessen, sich irgendwann doch wieder umbringen zu wollen?
Ja. Das kann ich. Das sagt auch mein Therapeut. Ich weiss heute, dass ich bescheuert war. Das Leben ist zu schön, um sich selbst zu zerstören.

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Persönlich
Babak Rafati (46) wird als Sohn persischer Einwanderer in Hannover geboren, lebt nach der Scheidung der Eltern bis zum 7. Lebensjahr bei seiner Mutter im Iran. Als diese eine neue Familie gründet, kehrt er 1978 zum Vater nach Deutschland zurück. Rafati wird liberal erzogen, macht mit 16 den Schiri-Schein. Grund: «Ich war ein fürchterlicher Fussballer.» 25 Jahre lang ist er Schiri, «23 davon waren klasse». In den letzten zwei Jahren fühlt sich der Banker (50-%-Pensum in Führungsfunktion bei der Sparkasse Hannover) von seinen Bossen schlecht behandelt, will sich umbringen. Heute hält der verheiratete Buch-Autor («Ich pfeife auf den Tod») Vorträge über Druck- und Stressmanagement.

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