Kimmich provoziert und sorgt für Rudelbildung
6:17
Freiburg – Bayern München 0:1:Kimmich provoziert und sorgt für Rudelbildung

Bei Bayern-Revanche
Darum hat sich Kimmich zu dieser Unsportlichkeit hinreissen lassen

Der FC Bayern revanchiert sich für die Cup-Pleite gegen Freiburg – zu reden geben allerdings die Szenen nach dem Schlusspfiff. Mittendrin: Einmal mehr Joshua Kimmich.
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Nach dem Schlusspfiff knöpfen sich die Freiburg-Spieler Bayerns Joshua Kimmich vor.
Foto: freshfocus
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Dunja MoustopoulosSport-Desk

Am Ende brauchte es doch einen sensationell reagierenden Yann Sommer, damit die Bayern nicht wieder gegen Freiburg straucheln. Der Nati-Goalie wehrt einen abgefälschten Schuss von Sallai mit dem Fuss noch ab, am Ende stehts dank eines De-Ligt-Traumtors in der 51. Minute 1:0.

Die Aufregung beginnt allerdings erst nach dem Schlusspfiff. Auslöser: Joshua Kimmich (28). Der deutsche Nationalspieler jubelt energisch Richtung Freiburger Fans. Es kommt auf dem Rasen des Europa-Park Stadions zur Rudelbildung, die Freiburg-Spieler knöpfen sich Kimmich vor. Bevor sich die Beteiligten in die Katakomben verabschieden, zeigt der Schiri dem Unruhestifter sowie Freiburgs Lucas Höler (28) noch Gelb.

Kimmichs Verhalten «unsportlich und unnötig»

Letzterer lässt dann auch beim TV-Interview mit Sky seinen Ärger freien Lauf: «Er soll sich über die Punkte freuen und nicht die gegnerischen Fans provozieren», so Höler. «Das ist unsportlich und unnötig.»

Und auch Freiburg-Coach Christian Streich ist kein Fan der Aktion: «Es ist nicht so schön, weil eigentlich haben sie ja gewonnen. Wir sind nicht in die Bayern-Kurve gerannt bei unserem Sieg. Aber vielleicht ist es bei den Bayern etwas anderes, weil sie so selten verlieren.» Damit spricht er den Pokal-Coup seines Teams von Dienstag gegen eben diese Bayern an.

Zehnminütiger Pokalfilm provoziert

Ein wunder Punkt auf der Bayern-Seite. Das bestätigt Kimmich im Anschluss. «Als wir uns warm gemacht haben, kam zehn Minuten ein Film über den Viertelfinal, wie wir da rausgeflogen sind. Das sitzt natürlich tief, das tut auch weh», wird er aus der Mixed Zone zitiert. «Sie haben ja auch recht, sie haben gewonnen. Auf der anderen Seite war es eine gewisse Provokation. Am Ende habe ich mich hinreissen lassen. Normal macht man das nicht. Das war der Provokation von vor dem Spiel geschuldet und der Wichtigkeit des Sieges.»

Wichtig war der Sieg für die Münchner allemal, die Tuchel-Truppe kann ihre Tabellenführung verteidigen und ist somit weiter zwei Punkte vor Dortmund. Am Dienstag wartet bereits der nächste Ernstkampf: In Manchester spielen die Bayern gegen City in der Champions League um den Einzug in den Halbfinal.

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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
20
56
51
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
20
22
45
3
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
20
20
42
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
20
11
39
5
RB Leipzig
RB Leipzig
20
11
36
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
19
12
35
7
SC Freiburg
SC Freiburg
20
-2
27
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
20
-5
27
9
Union Berlin
Union Berlin
20
-8
24
10
1. FC Köln
1. FC Köln
20
-3
23
11
FC Augsburg
FC Augsburg
20
-13
22
12
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
20
-9
21
13
Hamburger SV
Hamburger SV
19
-10
19
14
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
20
-14
19
15
Werder Bremen
Werder Bremen
20
-16
19
16
FSV Mainz
FSV Mainz
20
-10
18
17
FC St. Pauli
FC St. Pauli
20
-16
14
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
20
-26
13
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