Aus gegen Holstein Kiel
Ex-FCL-Goalie holt nach Pokal-Pleite zum Rundumschlag aus

VfL Wolfsburg scheidet im Pokal gegen Zweitligist Holstein Kiel aus. Goalie Marius Müller übt danach scharfe Kritik an seinem Team und fordert mehr Einsatz und Mentalität.
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Der VfL Wolfsburg mit Ex-FCL-Goalie Marius Müller scheitert im DFB-Pokal.
Foto: imago/Susanne Hübner

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Wolfsburg verliert gegen Holstein Kiel im Pokal
  • Torhüter Marius Müller kritisiert Mentalität und Einstellung des Teams scharf
  • Wolfsburg gewann am Samstag gegen Hamburg, zog falsche Schlüsse daraus
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Gian Andrea AchermannRedaktor Sport-Desk

Überraschendes Pokal-Aus für den VfL Wolfsburg: Die Wölfe verlieren mit 0:1 gegen Holstein Kiel aus der 2. Bundesliga. Keeper Marius Müller nimmt nach dem Spiel kein Blatt vor den Mund.

Müller ist bekannt dafür, ehrliche Worte zu wählen. Das tat er schon, als er noch beim FC Luzern im Tor gestanden ist.

Nach der Pleite gegen Kiel holt er zum Rundumschlag aus und kritisiert seinen Verein und Mitspieler scharf: «Wenn du zu spät versuchst, alles reinzuwerfen und zu spät kapierst, dass die Zeit langsam wegläuft und du vorher probierst, einfach mit 70 oder 75 Prozent ein bisschen locker aufzuzocken – dann wird es halt schwierig. Dann gewinnst du in der 2. Liga keine Spiele, in der 3. Liga und in der Regionalliga auch nicht.»

Der Mann, der für den FCL einst 139 Spiele bestritten hat, bemängelt die Einstellung seiner Mitspieler: «Wie will ich etwas machen, wie will ich Spiele gewinnen, oder lasse ich alles dahinlaufen? Bei uns ist es zu sehr dahinlaufen im Moment. Das muss man so ganz klar sagen. Das ist so.»

Dieses Mentalitätsproblem könne man nur lösen, wenn man es anspricht. Man müsse den Jungs «unter der Woche in den Arsch treten, versuchen beizubringen, was gewinnen heisst, was dafür nötig ist». «Du musst jetzt verbal auf die Fresse hauen.»

Falsche Schlüsse nach HSV-Spiel

Da ändert auch der Sieg am vergangenen Samstag gegen Hamburg nichts dran. Müller: «Wir haben es nicht verstanden. Wir haben gedacht, jetzt ist das Ding gekippt, jetzt machen wir mal locker Kiel weg unter der Woche und dann wird es schon werden. Nein! Das ist Fussball und das müssen wir langsam kapieren.»

Müller will seine Mitspieler aufwecken: «Du musst jetzt aufwachen und alles reinwerfen. Oder du lässt es sein und dann plätschert alles so weiter.»

Wolfsburg spielt am Sonntag wieder. Dann in der Liga gegen Hoffenheim. 

Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
32
81
83
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
32
33
67
3
RB Leipzig
RB Leipzig
32
21
62
4
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
32
23
58
5
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
32
20
58
6
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
32
16
58
7
SC Freiburg
SC Freiburg
32
-8
44
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
32
-3
43
9
FC Augsburg
FC Augsburg
32
-14
40
10
FSV Mainz
FSV Mainz
32
-9
37
11
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
32
-13
35
12
Hamburger SV
Hamburger SV
32
-15
34
13
Union Berlin
Union Berlin
32
-20
33
14
1. FC Köln
1. FC Köln
32
-8
32
15
Werder Bremen
Werder Bremen
32
-20
32
16
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
32
-25
26
17
FC St. Pauli
FC St. Pauli
32
-28
26
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
32
-31
23
Champions League
UEFA Europa League
Conference League Qualifikation
Relegation Play-Offs
Abstieg
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