Fazit:
Hertha BSC gewinnt beim SC Preussen Münster mit 2:1 wahrt damit seine Resthoffnung hinsichtlich des Aufstiegs. Nach ihrer auf einem Strafstosstreffer Reeses (45.+4) beruhenden 1:0-Pausenführung kassierten die Hauptstädter bereits in der 45. Minute den Ausgleich; Heuer netzte nach einer Flanke Batista-Meiers per Kopf. Die Ende-Auswahl war in der Folge aktiver und näherte sich durch Schulz ihrem zweiten Treffer an (57.). Die Blau-Weissen kombinierten etwa ab der Stundenmarke wieder etwas präziser und sorgten für ausgeglichene Kräfteverhältnisse, strahlten lange Zeit aber gar keine Torgefahr aus, während die Westfalen zu einer Direktabnahme Heuers kamen, die das Gehäuse knapp verfehlte (71.). In einer aufregenden Schlussphase liessen erst Mees für Münster (87.) und Winkler für Berlin (90.+1) gute bis sehr gute Möglichkeiten aus, ehe letzterer den Gast mit einem perfekten Abschluss eines Ein-Mann-Konters doch noch auf die Siegerstrasse brachte (90.+3). Mit der letzten Aktion des Spiels hätte Batista-Meier beinahe noch ausgeglichen (90.+5). Einen schönen Tag noch!
Spielende
Batista-Meier fehlen Zentimeter zum 2:2! Der Ex-Ulmer wird im offensiven Zentrum freigespielt und nimmt aus gut 19 Metern mit dem rechten Innenrist das linke Kreuzeck ins Visier. Der Ball segelt hauchdünn drüber; Ernst wäre machtlos gewesen.
... Batista-Meiers Ausführung klären die Hauptstädter im zweiten Anlauf...
Tooor für Hertha BSC, 1:2 durch Marten Winkler
... und schnappen sich im direkten Gegenstoss das Siegtor! Gegen weit aufgerückte Hausherren schickt Mamuzah Lum Winkler aus der eigenen Hälfte mit einem steilen Anspiel in die halbrechte Spur. Während er von vier Münsteranern umzingelt ist, zirkelt er den Ball aus vollem Lauf und 20 Metern mit dem linken Innenrist sehenswert in die halbhohe linke Ecke.
Münster setzt sich noch einmal vorne fest und erzwingt eine Ecke von links...
Winkler mit der Riesenchance! Nach einem Berliner Flugball wird Koulis am Rücken von seinem Kollegen Paetow angeköpft. Dadurch hat Winkler freie Bahn, feuert den aufspringenden Ball aus zentralen zwölf Metern aber recht klar über den rechten Winkel hinweg.
Nachspielzeit: Es werden 4 Minuten nachgespielt.
Eitschberger gegen Schenk! Das Berliner Eigengewächs taucht mittig vor der letzten gegnerischen Linie auf und befördert den Ball aus 18 Metern mit dem linken Innenrist auf die halbhohe rechte Ecke. Schenk hebt ab und pariert zur Seite.
Mees aus spitzem Winkel! Ein weiterer schneller Umschaltmoment der Adleträger lässt den Joker auf der rechten Strafraumseite auftauchen. Mit einer Mischung aus Schuss und Flachpass bringt er den Ball vor den langen Pfosten. Nachdem Vilhelmsson klar verpasst hat, fehlt zum Tor ein guter halber Meter.



