Fazit:
Hannover 96 bezwingt den Karlsruher SC verdient mit 3:0 und klettert vorübergehend auf den dritten Platz! In einer über weite Strecken recht ausgeglichenen Partie reichten der Titz-Truppe extrem effiziente zehn Minuten in denen sie alle drei Treffer erzielten. Besonders bitter für die Gäste war es, dass der Rückstand quasi im Gegenzug zur grössten eigenen Chance fiel. Wanitzek verpasste in der 66. Minute die mögliche Führung aus bester Position. Nur wenige Augenblicke später schlugen die Niedersachsen auf der anderen Seite in Person von Chakroun eiskalt zu und legten sogar noch zwei weitere Treffer binnen neun Minuten nach. Dadurch gewinnen die Roten das zweite Spiel in Folge und sind wieder ganz oben mit dabei. Als nächstes geht es für Leopold und Co. jetzt natürlich mit Rückenwind nach Münster. Für Karlsruhe ist es der nächste herbe Dämpfer und bereits die dritte Pleite in Folge. Mit Darmstadt, Paderborn und Bochum wird es bis zur Winterpause auch nicht mehr unbedingt leichter für Eichner und seine Mannschaft. Das ist eine extrem knifflige Phase für den KSC.
Spielende
Karlsruhe ist nur noch darum bemüht keinen weiteren Gegentreffer mehr zu kassieren. Da Hannover nicht mehr voll ins Risiko geht, ist dadurch nur noch wenig los.
Enzo Leopold zirkelt bei seinem 100. Spiel in der 2. Bundesliga einen Freistoss von halblinks vor dem Strafraum mit viel Gefühl über die Mauer. Mit dem rechten Innenrist gibt der 96-Kapitän dem Ball aber etwas zu viel Effet mit, sodass der sich knapp am linken Pfosten vorbei dreht.
Gleich sieben Minuten gibt es hier nochmal oben drauf. Angesichts des klaren Zwischenstandes hätte die Nachspielzeit sicherlich nicht so lange ausfallen müssen.
Nachspielzeit: Es werden 7 Minuten nachgespielt.
Roko Šimić kommt nochmal von links im Sechzehner zum Abschluss. Aus spitzem Winkel bringt der Joker den Ball aber nur genau auf Nahuel Noll, der sich den Ball im Nachfassen sicher schnappt.
Eine Schlussoffensive der Karlsruher bleibt angesichts des 3:0-Rückstandes aus. Hannover lässt den Ball jetzt einfach ruhig durch die eigene Reihen laufen und die Partie trudelt dem Ende entgegen. Viel dürfte hier nicht mehr passieren.
Niclas Dühring feiert sein Profidebüt und kommt für David Herold. Zudem ist das Startelf-Comeback von Sebastian Jung beendet. Der Routinier wird durch Eymen Laghrissi ersetzt.
Auswechslung bei Karlsruher SC: Sebastian Jung
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Schalke 04 | 25 | 14 | 50 | |
2 | SV Darmstadt 98 | 26 | 19 | 49 | |
3 | SV 07 Elversberg | 26 | 16 | 48 | |
4 | SC Paderborn 07 | 26 | 13 | 48 | |
5 | Hannover 96 | 25 | 11 | 45 | |
6 | Hertha BSC | 25 | 6 | 40 | |
7 | 1. FC Kaiserslautern | 25 | 4 | 37 | |
8 | Karlsruher SC | 25 | -7 | 34 | |
9 | 1. FC Nürnberg | 26 | -3 | 33 | |
10 | VfL Bochum | 25 | 3 | 32 | |
11 | Fortuna Düsseldorf | 26 | -11 | 31 | |
12 | Eintracht Braunschweig | 26 | -14 | 29 | |
13 | SpVgg Greuther Fürth | 26 | -17 | 29 | |
14 | Arminia Bielefeld | 26 | 2 | 28 | |
15 | SG Dynamo Dresden | 25 | -6 | 26 | |
16 | SC Preußen 06 Münster | 25 | -8 | 26 | |
17 | Holstein Kiel | 26 | -9 | 25 | |
18 | 1. FC Magdeburg | 26 | -13 | 24 |



