Nati-Trainerin Sundhage adelt ihr Küken Beney
«In der Defensive ist sie okay, in der Offensive wesentlich besser»

Trotz zweier Niederlagen geht die Nati mit einem guten Gefühl in die Winterpause. Hoffnung machen vor allem die Jungen: Iman Beney und Noemi Ivelj.
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Viel Zug zum Tor: Iman Beney legte in der zweiten Halbzeit gegen England einen starken Auftritt hin.
Foto: Richard Callis/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Nati zeigt zwei Gesichter in Testspielen gegen Deutschland und England
  • Iman Beney und Noemi Ivelj beeindrucken als junge Talente
  • 18-jährige Beney scheitert in der 55. Minute knapp am ersten Nati-Tor
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Die Nati hat zwei Gesichter. Das ist eine Erkenntnis aus den beiden Testspielen gegen Deutschland und England. Beim 0:6 am Freitag in Zürich erleidet sie nach einer in der Defensive guten ersten Halbzeit nach der Pause Schiffbruch, beim 0:1 am Dienstag in Sheffield ist es umgekehrt. Nach einer schwachen ersten Hälfte tritt die Nati nach dem Seitenwechsel plötzlich mutig und forsch auf und ist dem Europameister ebenbürtig.

Das erste Nati-Tor muss warten

Einer der Gründe, warum es plötzlich besser läuft, ist Iman Beney (18). Nach der ersten Halbzeit im rechten Mittelfeld darf sie nach der Pause endlich ganz vorne ran und sorgt dort für mächtig Wirbel. Zur Krönung ihrer starken zweiten Halbzeit fehlt nur ein Tor. In der 55. Minute zieht sie alleine auf das Tor los, scheitert aber an der englischen Keeperin. Genau an die Szene erinnern, mag sie sich nicht. «Ich war in meiner Blase», so Beney. «Aber mein erstes Nati-Tor zu schiessen, wäre sehr schön gewesen. Denn hier in England bei dieser Atmosphäre zu spielen, war ein Traum.» Umso mehr, als dass Beneys Grosseltern und ihre Tante im Stadion weilten.

Macht die Walliserin so weiter, ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis sie erstmals im Nati-Trikot treffen wird. «Sie wird eine sehr gute Spielerin werden. Und zwar eher früher als später», sagt Nati-Trainerin Pia Sundhage (65) nach dem Spiel. Dass die Schwedin und frühere Weltklasse-Stürmerin grosse Stücke auf Beney hält, ist kein Geheimnis. «Sie hat gezeigt, dass sie auf vielen Positionen spielen kann. In der Defensive ist sie okay, in der Offensive aber wesentlich besser.» Beney gibt die Blumen an ihre Trainerin zurück. «Sie hat sehr viel Erfahrung und versteht den Fussball sehr gut. Man versteht, was sie will – auch wenn sie Englisch spricht», sagt der Teenager mit einem Lachen.

Ivelj nutzt ihre Chance

Eine der Gewinnerinnen der Reise nach England ist auch Noemi Ivelj (18). Sie, die noch einige Monate jünger ist als Beney, lässt sich von der tollen Atmosphäre an der Bramall Lane nur vor dem Spiel beeindrucken. «Als das Feuerwerk gezündet und die Nationalhymne gespielt wurde, hatte ich Gänsehaut. Ich habe so etwas noch nie erlebt. Es ist schön, zu sehen, wie weit es der Frauenfussball gebracht hat.» Sundhage zeigt sich auch von der Leistung Iveljs angetan. «Wir sagen den Spielerinnen immer, sie sollen nach vorne spielen, auch wenn man mal einen Fehler macht. Das hat sie getan. Sie hat ihre Chance genutzt.»

Beney und Ivelj sind zwei der grossen Versprechen im Schweizer Fussball. Beide stehen erst am Anfang ihrer Karrieren, die Heim-EM im Juli soll dabei das erste ganz grosse Highlight werden. Nach dem Abend von Sheffield ist klar: Auf die beiden Teenager wird Sundhage an der EM kaum verzichten.

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WM-Qualifikation Frauen 2027 – Gruppe A1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Dänemark
Dänemark
4
3
8
2
Schweden
Schweden
4
1
7
3
Italien
Italien
4
5
5
4
Serbien
Serbien
4
-9
1
Qualifiziert
Gruppe A2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
4
2
8
2
Frankreich
Frankreich
4
3
7
3
Irland
Irland
4
0
6
4
Polen
Polen
4
-5
1
Qualifiziert
Gruppe A3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
4
9
12
2
Spanien
Spanien
4
9
9
3
Island
Island
4
-5
3
4
Ukraine
Ukraine
4
-13
0
Qualifiziert
Gruppe A4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
4
13
10
2
Norwegen
Norwegen
4
3
9
3
Slowenien
Slowenien
4
-10
3
4
Österreich
Österreich
4
-6
1
Qualifiziert
Gruppe B1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Tschechische Republik
Tschechische Republik
4
12
10
2
Wales
Wales
4
10
10
3
Albanien
Albanien
4
-8
3
4
Montenegro
Montenegro
4
-14
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
4
7
10
2
Türkei
Türkei
4
2
7
3
Nordirland
Nordirland
4
3
6
4
Malta
Malta
4
-12
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
4
10
12
2
Finnland
Finnland
4
3
9
3
Slowakei
Slowakei
4
-6
3
4
Lettland
Lettland
4
-7
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
4
12
8
2
Belgien
Belgien
4
8
8
3
Israel
Israel
4
0
6
4
Luxemburg
Luxemburg
4
-20
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
4
18
9
2
Litauen
Litauen
4
6
7
3
Estland
Estland
4
0
7
4
Liechtenstein
Liechtenstein
4
-24
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kosovo
Kosovo
4
10
12
2
Kroatien
Kroatien
4
10
9
3
Bulgarien
Bulgarien
4
1
3
4
Gibraltar
Gibraltar
4
-21
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Ungarn
Ungarn
4
13
10
2
Aserbaidschan
Aserbaidschan
4
5
9
3
Nordmazedonien
Nordmazedonien
4
-11
3
4
Andorra
Andorra
4
-7
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Griechenland
Griechenland
3
6
9
2
Färöer
Färöer
3
-2
3
3
Georgien
Georgien
2
-4
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C5
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Rumänien
Rumänien
3
8
9
2
Moldawien
Moldawien
2
-1
1
3
Zypern
Zypern
3
-7
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C6
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Weißrussland
Weißrussland
3
3
6
1
Kasachstan
Kasachstan
3
3
6
3
Armenien
Armenien
2
-6
0
Qualifikationsspiele
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